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Binance wegen BNB-Token im Visier der Börsenaufsicht

Die Behörden ermitteln wegen des Initial Coin Offerings von 2017 gegen das Unternehmen. Und das ist nicht der einzige Ärger, mit dem Binance zu kämpfen hat.

Von Hannah Klaiber
2 Min. Lesezeit
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Heute gehört der BNB-Token zu den Top 5 der Welt – die US-Börsenaufsicht interessiert sich in seinen Untersuchungen für das Initial Coin Offering des Unternehmens aus dem Jahr 2017. (Bild: Shutterstock.com/ Nadezda Murmakova)

Heute gehört der BNB-Token zu den Top 5 der Welt – die US-amerikanische Börsenaufsichtsbehörde SEC (Securities and Exchange Commission) befasst sich in den aktuellen Untersuchungen jedoch mit den ersten Verkäufen aus dem Jahr 2017. Geprüft werden soll einem Bericht von Bloomberg zufolge, ob das Initial Coin Offering (ICO) des Unternehmens als Wertpapierverkauf hätte registriert werden müssen. BNB-Coins werden hauptsächlich dazu verwendet, um Transaktionsgebühren auf Binance zu bezahlen.

War der BNB-Token ein nicht registriertes Wertpapier?

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Ermittlungen der US-Börsenaufsicht sind für Binance nicht neu. Seit Februar läuft eine weitere Untersuchung zu angeblichen Beziehungen zwischen Binance-Gründer Changpeng Zhao und zwei Handelsunternehmen. Auch wegen weiterer möglicher Verstöße, unter anderem Insiderhandel und Marktmanipulation, wird vom Justizministerium der Vereinigten Staaten von Amerika, der Bundessteuerbehörde und der unabhängigen Regulierungsbehörde CFTC seit 2021 gegen die Handelsplattform ermittelt.

Eine virtuelle Währung kann in den Zuständigkeitsbereich der SEC fallen, wenn Investoren sie kaufen, um ein Unternehmen oder Projekt mit der Absicht zu finanzieren, von diesen Bemühungen zu profitieren. Binance, das nach eigenen Angaben in keinem Land ansässig ist, hatte Bloomberg zufolge seine Pläne vor der BNB-Einführung in einem Weißbuch dargelegt. Demnach sollte die Auflage auf 200 Millionen begrenzt sein und die Hälfte der Token im Rahmen des ICO verkauft werden. Weitere 80 Millionen waren demnach für das Gründungsteam von Binance reserviert. Bis zu 85 Prozent der so gesammelten Mittel sollten für den Aufbau und die Vermarktung der globalen Börse verwendet werden. Bloomberg zufolge bot Binance niedrigere Gebühren für Händler an, die mit dem Token bezahlen, um Investoren anzulocken. Mindestens ein Einwohner der USA habe während des ICO in der Währung bezahlt – ein entscheidender Faktor für die SEC, die die Gerichtsbarkeit geltend macht.

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Das Unternehmen selbst sieht sich keiner Schuld bewusst: „Da die Branche in einem rasanten Tempo gewachsen ist, haben wir sehr fleißig daran gearbeitet, Strafverfolgungsbehörden und Regulierungsbehörden in den USA und international zu unterstützen und gleichzeitig neue Richtlinien einzuhalten. Wir werden weiterhin alle von den Regulierungsbehörden festgelegten Anforderungen erfüllen“, zitiert das Portal Engadget eine Stellungnahme seitens Binance.

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