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Biontech-Gründer: Krebsimpfstoffe sind bis 2030 möglich

Bekannt geworden ist das Unternehmen Biontech einem Großteil der Bevölkerung durch seinen Impfstoff gegen das Coronavirus. Jetzt will das Biotech-Unternehmen auch Krebs mit mRNA-Impfstoffen bekämpfen.

1 Min. Lesezeit
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Uğur Şahin und Özlem Türeci von Biontech. (Foto: dpa)

Die BBC nennt sie „das Ehepaar hinter einem der erfolgreichsten Covid-Impfstoffe“. Die Rede ist von Ugur Sahin und Özlem Türeci, die 2008 das deutsche Unternehmen Biontech mitgründeten.

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Aktuell hat Biontech mehrere Studien im Gange, darunter eine, in der Patienten einen personalisierten Impfstoff erhalten, um ihr Immunsystem dazu zu bringen, eine bestimmte Krankheit anzugreifen. Die verwendete mRNA-Technologie funktioniert, indem sie eine Anweisung oder Blaupause an Zellen sendet, um ein Antigen oder Protein zu produzieren.

Bei Covid ist dieses Antigen Teil des Spike-Proteins des Virus. Jetzt hoffen Ärzte, dass der gleiche Ansatz auch bei Behandlungen gegen Darmkrebs und anderen Tumorarten funktionieren könnte.

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mRNA könnte auch bei Krebs wirksam sein

Die Nutzung der Kraft von mRNA zur Herstellung von Impfstoffen war bis Covid nicht bewiesen. Aber der Erfolg von mRNA-Impfstoffen in der Pandemie hat Wissenschaftler ermutigt, mit der Technologie auch bei der Bekämpfung von Krebs zu arbeiten.

Türeci sagte, dass Biontech während der Pandemie gelernt habe, wie man mRNA-Impfstoffe schneller herstellt, und nun ein besseres Verständnis dafür habe, wie das Immunsystem der Menschen auf mRNA reagiert.

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Die intensive Entwicklung und schnelle Einführung der Covid-Impfung hatte auch den Arzneimittelbehörden geholfen, herauszufinden, wie die Impfstoffe schnell zugelassen werden können. „Dies wird definitiv auch unseren Krebsimpfstoff beschleunigen“, fügte sie hinzu.

Dennoch ist Türeci vorsichtig. „Als Wissenschaftler zögern wir immer zu sagen, dass wir ein Heilmittel für Krebs haben werden“, sagte sie. „Wir haben eine Reihe von Durchbrüchen und wir werden weiter daran arbeiten.“

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Auf die Frage, wann auf mRNA basierende Krebsimpfstoffe für Patienten einsatzbereit sein könnten, sagte Ugur Sahin, dass sie „vor 2030“ verfügbar sein könnten. Das berichtet der Guardian.

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