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Bitmex-Gründer Arthur Hayes warnt vor CBDCs

Bitmex-Mitgründer Arthur Hayes hält nichts von CBDCs. Er sieht in digitalen Zentralbankwährungen eine Gefahr der finanziellen Freiheit. Auch Geschäftsbanken sieht er gefährdet.

1 Min. Lesezeit
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(Bild: Comdas / shutterstock)

Wer Bitcoin kaufen will, kann heutzutage ganz einfach ein Konto auf einer Krypto-Börse oder einem Broker erstellen und so binnen weniger Minuten damit beginnen, in BTC zu investieren. Auch wenn man als Nutzer hierfür seine Fiatwährung digital auf eine Handelsplattform für Kryptowährungen transferieren muss, hat diese digitale Form des Geldes noch nichts mit einer CBDC (Central Bank Digital Currency) zu tun. CBDCs sind digitale Zentralbankwährungen. In China ist der digitale Yuan bereits nutzbar. Die Europäische Zentralbank befindet sich in einer Vorbereitungsphase für den digitalen Euro. Im Jahr 2025 könnte es so weit sein. Arthur Hayes, ehemaliger CEO der Krypto-Börse Bitmex, sieht jedoch keine echten Vorteile von CBDCs. Stattdessen hält er sie für eine Horrorgeschichte.

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Hayes warnt vor finanzieller Überwachung

In einem Blogbeitrag erklärt Hayes zunächst die Unterschiede zwischen CBDCs und elektronischen Geld, das bisher genutzt wird. „Es ist Basisgeld, genau wie physisches Bargeld – eine Verbindlichkeit der Zentralbank. Dies unterscheidet sich von dem elektronischen Geld, das Sie kennen und das auf den traditionellen Schienen der Geschäftsbanken reitet“, so Hayes. Aktuell sei elektronisches Geld „erfundenes Kreditgeld und keine direkte Verbindlichkeit der Zentralbank“. Daher sieht es insgesamt auch das Geschäftsmodell der aktuell tägigen Geschäftsbanken in Gefahr.

Allerdings sorge sich Hayes vor allem darum, dass CBDCs durch die Blockchain-Technologie so programmierbar seien, dass sie zu 100 Prozent unter Kontrolle stünden. Seiner Meinung nach werde jede große Volkswirtschaft eine digitale Zentralbankwährung auf den Markt bringen. Danach werde es seiner Meinung nach nicht einmal mehr möglich sein, einfach Kryptowährungen wie Bitcoin zu kaufen. Er spricht gar von einem „Horrorszenario einer vollständigen staatlichen Kontrolle über die Transaktionen der Bürger“. Dennoch sei er froh, dass man heutzutage noch „das Gegenmittel Bitcoin“ kaufen könne.

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Tatsächlich könnten Behörden durch CBDCs auf Blockchain-Basis Transaktionen einzelner Nutzer deutlich einfacher und genauer einsehen als bisher. Ein solches Szenario, wie es Hayes skizzierte, erscheint dennoch äußerst unwahrscheinlich.

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