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Bluewalker 3: Riesensatellit bald auch von Deutschland aus sichtbar

Er ist der bisher größte Kommunikationssatellit: Bluewalker 3 soll künftig an jedem Ort der Welt Handyempfang bieten. Nun ist die riesige Antenne im All entfaltet worden.

Von Stefica Budimir Bekan
2 Min.
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Bluewalker 3 gehört zu den hellsten Objekten am Nachthimmel. (Foto: AST Spacemobile)

Der Bluewalker 3 soll dort ansetzen, wo Glasfaserkabel und Mobilfunk versagen. Die riesige Antenne des US-Unternehmens AST Spacemobile ist ein Kommunikationssatellit, der das Telefonieren und Surfen in jeder noch so abgelegenen Ecke unseres Planeten möglich machen soll. Er soll außerdem alle vorhandenen fünf Milliarden Smartphones auf der Erde erreichen.

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Zwei Monate nach seiner Ankunft im niedrigen Erdorbit ist der mit 64 Quadratmetern beeindruckend große Satellit jetzt entfaltet worden – und kann sich wortwörtlich sehen lassen.

Satellit leuchtet fast heller als jeder andere Stern am Himmel

Blue Walker 3 gehört nun nämlich zu den hellsten Objekten am Nachthimmel und macht den Sternen ordentlich Konkurrenz. Ersten Berichten von Astronom:innen zufolge kommt der Riesensatellit auf eine scheinbare Helligkeit von bis zu +1.

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Das bedeutet im Klartext: Bluewalker 3 ist in etwa so hell wie die Sterne Antares und Aldebaran. Nur etwa rund 15 Sterne und 5 Planeten, plus natürlich der Mond, leuchten heller als er.

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Bluewalker 3 erst der Anfang

Mit dem Bluewalker 3 ist der Aufbau des „ersten und einzigen weltraumbasierten Breitbandnetzes für herkömmliche Smartphones“ geplant. Mehr als 100 Satelliten, auch Bluebirds genannt, soll das Netzwerk im Endausbau umfassen. Diese Satelliten sollen dabei in Zukunft noch einmal deutlich grösser werden als Bluewalker 3.

Faszinierend, aber auch bedenklich?

Viel wurde deshalb im Vorfeld um den 1,5 Tonnen schweren Satelliten diskutiert. Astronom:innen zeigten sich besorgt, dass die Helligkeit von so vielen enormen Satelliten die Lichtverschmutzung am Himmel erhöhe.

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Professor Thomas Schildknecht vom Astronomischen Institut der Universität Bern sagte gegenüber der schweizerische Zeitung 20 Minuten beispielsweise: „Die Wahrscheinlichkeit, dass eine astronomische Messung, zum Beispiel ein Bild, durch eine Satellitenspur beeinträchtigt oder sogar ruiniert wird, steigt mit dem Aufkommen von sogenannten Megakonstellationen dramatisch an.“

Er fügte hinzu: „Es geht darum, dass Satelliten, die in großer Zahl gestartet werden, nicht von bloßem Auge sichtbar sein sollten. Es gibt sehr wohl technische Möglichkeiten dies zu erreichen. SpaceX hat mit den Starlink-Satelliten gezeigt, dass dies mittels technischer und operationeller Maßnahmen erreicht werden kann.“

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