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Browser „Reborn 3“: Opera fordert die Konkurrenz heraus

Der neue Browser soll auch designtechnisch überzeugen (Bild: Opera)

Die Blockchain soll es richten: Das norwegische Unternehmen Opera stellt einen Desktop-Browser vor, der für das Web 3 gerüstet ist und die eigene Strategie unterstreichen soll.

Im Kampf der Browser geht es längst nicht mehr nur um Schnelligkeit und Usability, sondern immer häufiger auch um interessante Features, die ein Produkt bietet. Und die dafür sorgen dürften, dass der Trend mittlerweile zum Zweit- oder Drittbrowser geht.

Aktuell ist wieder einmal Opera dabei, sein neuestes Produkt zu promoten, um im umkämpften Markt nicht an Boden zu verlieren. Die Software, die für Mac, Windows und Linux zu haben ist, bietet eine Crypto-Wallet, die blockchain-basierte Zahlungen möglich macht sowie einen Web-3-Explorer für das blockchain-basierte „Internet der Zukunft“ („Web 3“) – und weiterhin den kostenlosen VPN-Dienst.

Reborn 3, so der Codename des Browsers mit der Versionsnummer 60, sei so aufgebaut, dass er „den Nutzern die Kontrolle über ihre Online-Daten zurückgibt“, heißt es pathetisch vonseiten des Unternehmens. Man habe den Sicherheitslevel und den Datenschutz „erheblich verbessert“ und zudem das Design „maßgeblich erneuert“.

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Windows 1.0 erschien im Jahr 1985. (Screenshot: t3n)

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„Erster Schritt in Richtung Web 3“

Mit dem Upgrade vollziehe Opera „den ersten Schritt in Richtung Web 3“, heißt es aus dem Unternehmen. Dies sei nicht weniger als „das neue Netz“, bei dem „der Nutzer die Oberhand hat“.

Tatsächlich würden Blockchain-Technologien den Nutzern die Kontrolle zurückgeben, sagt Krystian Kolondra, Executive Vice President bei Opera. Sie könnten so Zahlungen sicher unterzeichnen und sich gegenüber Internetseiten identifizieren, ohne zu viel private Daten preiszugeben.

So synchronisiert sich die Krypto-Wallet im neuen Desktop-Browser von Opera mit der Krypto-Wallet des Android-Browsers. Das bedeutet, dass die Wallet-Schlüssel das Smartphone des Nutzers nicht verlassen. In der Praxis heißt das, dass jedes Mal dann, wenn ein Nutzer sich gegenüber einer Web-3-Internetseite identifizieren oder eine Transaktion in einer Blockchain unterzeichnen muss, er eine entsprechende Nachricht auf sein Smartphone bekommt. Diese bestätigt er zum Beispiel mit der Gesichtserkennungsfunktion oder per Fingerabdruck.

Opera habe sich dafür entschieden, diese Entwicklung des Web 3 zu beschleunigen, indem man alle Browser für alle Betriebssysteme blockchain-fähig gemacht habe, sagt Kolondra. Die iPhones müssen allerdings noch warten: Die Krypto-Wallet-Funktion werde erst „in Kürze“ auch im iOS-Browser zur Verfügung stehen, heißt es.

VPN-Dienst bleibt erhalten

Bestandteil des Browsers bleibt der integrierte VPN-Dienst, den nach Angaben von Opera mittlerweile angeblich rund ein Drittel der VPN-Nutzer weltweit nutze, um im Netz anonym zu bleiben. Er sei ein No-Log-Service, die VPN-Server zeichnen nach Angaben von Opera also keine Daten auf.

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