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Cern günstiger und kleiner: Unternehmen plant Teilchenbeschleuniger für die Wirtschaft

Teilchenbeschleuniger sind eigentlich einigen wenigen vorbehalten und meistens ein exklusives Gut von staatlich kontrollierten Wissenschafts­einrichtungen. Jetzt versucht ein Unternehmen, den Teilchenbeschleuniger industrieller zu machen.

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CEO Hegelich bei der Arbeit. (Foto: Tau Systems)

Weltweit gibt es mehrere Tausend Teilchenbeschleuniger. Die Kosten, um einen zu bauen, gehen in den Milliardenbereich. Bei der Größe allerdings auch keine Überraschung. Der Umfang des Cern-Rings, der unter der Schweiz und Frankreich verläuft und den größten Hadronen-Beschleuniger der Welt enthält, beträgt immerhin ganze 27 Kilometer.

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Das Unternehmen Tau Systems möchte diese 27 Kilometer auf gerade einmal 25 Meter zusammenschrumpfen. Kleinere und billigere Teilchenbeschleuniger werden viel einfacher zu installieren sein und die Technologie für die kommerzielle Nutzung zugänglich machen, anstatt das exklusive Reich einiger weniger Wissenschaftler zu sein. Das ist das Ziel des Unternehmens.

Um den Plan in die Tat umsetzen zu können, braucht es natürlich Geld. Tau Systems konnte in einer ersten Finanzierungsrunde bereits 15 Millionen Euro erreichen. Dabei kann das Unternehmen auch auf die Unterstützung von Delivery-Hero-Gründer Lukasz Gadowski zählen.

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Ab 2024 soll es losgehen

„Bislang waren die leistungsstärksten Beschleuniger der Welt einfach zu groß und zu teuer, um für die große Mehrheit der wissenschaftlichen und unternehmerischen Nutzer ein realistisches Werkzeug zu sein. Wir sind davon überzeugt, dass der Zugang zu unseren Maschinen in fast allen Branchen und in der gesamten Wirtschaft transformative Auswirkungen haben wird“, sagt der deutsche Professor Björn Manuel Hegelich, CEO von Tau Systems, der an der University of Austin in Texas lehrt, in einer Pressemitteilung. „Durch die Erforschung, Entwicklung und Nutzung des Ultraversums wird Tau Systems die künftigen Lösungen für unsere größten globalen Herausforderungen – die Gesundheit der Menschen und des Planeten – erheblich beschleunigen.“

Das Unternehmen plant als Full-Service-Lieferant Strahltest, Datenerfassung und Datenanalyse anzubieten. Außerdem sollen komplette lasergestützte Beschleuniger zum Beispiel für die Pharma- und Biotechindustrie veräußert werden. Auch die Batterie- und die Solarindustrie gelten als potenzielle Abnehmer.

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Tau Systems beabsichtigt, im Jahr 2024 mit dem Verkauf seiner ersten Produkte zu beginnen, bis 2026 ein eigenes Zentrum zu eröffnen, in dem Kunden die Teilchenbeschleuniger-Dienstleistungen nutzen können, und bis 2027 vollständige Teilchenbeschleuniger zu verkaufen.

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