Immer mehr Konkurrenz für ChatGPT
Wir hoffen, du hattest einen guten Tag, und wollen dir jetzt noch ein paar spannende Informationen mit auf den Weg in den Abend geben. t3n Daily gibt es auch als Newsletter. Hier kommen die Themen des Tages.
Elon Musk stellt neues KI-Unternehmen vor
Tech-Milliardär Elon Musk hat ein neues KI-Unternehmen gegründet. Unter dem Namen xAI hat er ein elfköpfiges Expertenteam versammelt, das eine KI bauen soll, die nichts Geringeres zum Ziel hat, als „die wahre Natur des Universums zu begreifen“. Musk möchte damit der Konkurrenz ChatGPT, an deren Entwicklung er selbst anfangs noch beteiligt war, einen Chatbot entgegensetzen, der der Wahrheit verpflichtet ist. Die Open-AI-Software gibt nämlich gelegentlich völlig falsche Informationen von sich, weil sie hauptsächlich Wort für Wort schätzt, wie ein Satz weitergehen könnte – und die Plausibilität dabei mitunter auf der Strecke bleibt. Musk selbst hat angekündigt, dass er den Chefposten bei xAI übernehmen will.
Bard kommt nach Deutschland
Die in Europa zuständige irische Datenschutzkommission DPC hat grünes Licht gegeben: Google darf seinen Chatbot Bard auch auf dem europäischen Markt anbieten, so auch in Deutschland. Für seine größere Ausdehnung hat die künstliche Intelligenz auch gleich noch ein paar zusätzliche Sprachen gelernt, darunter Deutsch, Arabisch, Chinesisch, Hindi und Spanisch. Bard soll mit ChatGPT in Konkurrenz treten, insbesondere deshalb, weil Microsoft sich mit dem hauseigenen Chatbot sehr weit in den von Google dominierten Suchmaschinensektor vorgewagt hat – eine Entwicklung, die dem Unternehmen gar nicht gefallen haben dürfte.
Zusätzlich neu bei Bard: Man kann sich Antworten vorlesen lassen. Laut Google-Manager Jack Krawczyk ist das vor allem von Vorteil, „wenn man die richtige Aussprache eines Wortes hören oder ein Gedicht oder Skript vorgelesen bekommen möchte“. Die Funktion gibt es in 40 Sprachen.
Der neue „Fifa“-Nachfolger heißt „EA Sports FC 24“
Nach 29 Jahren haben die Fifa und die Spieleschmiede Electronic Arts ihre Zusammenarbeit beendet und die Lizenz nicht verlängert. Was die Fans zunächst schockiert hat, konnten die EA-Entwickler mit mehr als 300 einzelnen Lizenzpartnern wieder auffangen. So soll es im neuen Fußballgame „EA Sports FC 24“ 19.000 bekannte Spieler:innen in 700 Teams geben, 100 offizielle Stadien und 30 internationale Ligen sind vertreten, darunter natürlich alle europäischen Top-Ligen. Zusätzlich zu den Turnier-Events Europa League, Conference League und Champions League der Herren kann man diesmal auch die Champions League der Damen nachspielen. Als einzig größeres Event fehlt die Weltmeisterschaft. Gerüchten zufolge soll „EA Sports FC 24“ Ende September erscheinen und in der Ultimate-Edition 109,99 Euro beziehungsweise in der Standard-Version 79,99 Euro kosten.
Schuldenfalle Dispokredit
Mal eben das Konto überziehen? Das kann schnell passieren. Was viele dabei nicht realisieren: Beim sogenannten Dispo handelt es sich um nichts anderes als eine Form des Kredits – eine besonders nachteilige für Kund:innen noch dazu. Wer ins Minus abrutscht, zahlt durchschnittlich 11,2 Prozent Zinsen im Jahr. Bei dauerhaften Schulden von beispielsweise 2.500 Euro können da schnell mal 250 Euro Zusatzkosten entstehen. Gerade für Menschen, deren Konto oft nicht gedeckt ist, eine fatal hohe Summe.
Besonders ärgerlich: Während die Zinswende der EZB kaum an Sparer:innen weitergegeben wird, langen die Banken beim Dispozins gerne zu – und haben ihn im Vergleich zum Vorjahr gleich mal um durchschnittlich 2,1 Prozent erhöht. Wer mit einem überschaubaren Betrag dauerhaft im Dispo ist, sollte also lieber auf einen Rahmen- oder Ratenkredit umschulden, der in der Regel je nach Laufzeit und Höhe deutlich günstiger ist. Für Kurzzeit-Überzieher:innen empfiehlt sich eher die Verwendung einer Kreditkarte.
Angebote nach dem Prime Day teils noch günstiger
Obwohl der gestrige Prime Day vorbei ist, gibt es auch am Tag danach noch einige Schnäppchen abzugreifen. Während man bei Amazon-Hausmarken wie Echo, Ring oder Blink lieber auf den Black Friday warten sollte, ist beispielsweise das Google Pixel 7 (Pro) heute immer noch günstiger zu haben. Auch andere Smartphones wie das Samsung Galaxy S23 Ultra (512 Gigabyte) in Phantom Black kosten heute mit 1.167 statt 1.579 Euro sogar noch weniger als am Prime Day selbst. Außerdem günstiger zu haben sind die Google Pixel Watch und Google Pixel Buds Pro. Auch wenn das echte Apple-Schnäppchen-Highlight dieses Jahr ausgeblieben ist, gibt es immer noch eine ganze Menge Apple-Produkte auch heute vergünstigt zu haben. Interessierte können auch beim Kauf von Saug- und Wischrobotern sowie Bluetooth-Boxen noch immer sparen.
Das war es schon wieder mit dem t3n Daily für heute. Noch viel mehr zu allen Aspekten des digitalen Lebens, des Arbeitslebens und der Zukunft findest du rund um die Uhr auf t3n.de.