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Die beliebtesten 4 Code-Editoren im Überblick

Wir haben uns auf die Suche nach den beliebtesten Code-Editoren gemacht und stellen euch die besten vier mit ihren Vor- und Nachteilen vor.

Ein Editor gehört in die Toolkiste eines Entwicklers wie der Pinsel zum Maler. Hier findet all die Magie statt. Die Entscheidung für den richtigen Code-Editor kann jedoch zur Herausforderung werden. Denn komplexe IDE (Integrated Development Environment) sind häufig zu aufgebläht für kleine Tasks, auf der anderen Seite haben einfache Texteditoren zu wenig Power.

Du solltest dir überlegen, welche Funktionen dir persönlich am wichtigsten sind beziehungsweise du benötigst und welche Aufgaben der Editor für dich übernehmen soll. Das kann sein: nach Klassennamen oder Dateien suchen, automatische Code-Formatierungen oder das Verrücken von Zeilen und Blöcken.

Mit dem richtigen Code-Editor lässt es sich effizienter arbeiten und programmieren. Zusätzlich lassen sich viele Editoren im Bereich UX und UI anpassen, sodass die tägliche Nutzung – die häufig über Stunden anhält – möglichst angenehm wird. Wir haben nach euren Lieblingseditoren gefragt und stellen euch die vier Gewinner vor.

4 Code-Editoren im Überblick

Phpstorm

(Screenshot: jetbrains.com/t3n.de)

Phpstorm ist die PHP IDE von JetBrains – eine tschechische Software-Firma, die sich auf IDE spezialisiert hat. Der Editor punktet mit einer Unmenge an Out-of-the-box-Funktionen. Dazu gehören Refactoring, intelligentes Code- und Syntax-HighlightingPHPUnit-Unterstützung, Tools zur Versionskontrolle sowie vielfältige Möglichkeiten zum automatischen Erstellen von Code. Außerdem werden alle gängigen Sprachen unterstützt: darunter Javascript, Coffeescript, HTML/XHTML, SQL und PHP.

Das Produkt wird außerdem ständig verbessert und unterstützt alle gängigen Frameworks durch zahlreiche Erweiterungen. Jegliche Einstellungen lassen sich nahezu beliebig anpassen.

Preis: startet bei 89 Euro im ersten Jahr

Erhältlich für: Linux, Windows, macOS

Kurz gesagt: langsamer als andere Editoren, dafür jedoch reich an Features

Visual Studio Code

(Screenshot: code.visualstudio.com/t3n.de)

Microsoft bietet mit Visual Studio Code einen kostenlosen Open-Source-Ableger seiner Entwicklungs­umgebung Visual Studio an. Die Besonderheit: seine native Verfügbarkeit für Windows, Linux und macOS X, sodass der Programmcode weitestgehend unabhängig vom Betriebssystem optimiert werden kann.

Microsoft Visual Studio Code arbeitet vollständig auf Dateien- und Ordnerebenen. Der Editor eignet sich zum Debuggen und Entwickeln von Cloud- sowie Web-Anwendungen und unterstützt über 30 unterschiedliche Programmiersprachen, unter anderem C#, C++, PHP, Java und HTML. Features wie eine Syntax-Hervorhebung, Bracket Matching oder Intellisense sorgen für mehr Übersicht beim Bearbeiten komplexer Codes.

Mit Visual Studio Code gibt Microsoft Entwicklern ein modernes Werkzeug in die Hand, mit dem diese gemeinsam und plattformübergreifend an verschiedenen Projekten arbeiten können. Durch die integrierte Update-Funktion ist die Software jederzeit auf dem neuesten Stand, sodass sich der Nutzer nicht um manuelle Aktualisierungen kümmern muss.

Preis: kostenlos

Erhältlich für: Linux, Windows, macOS

Geeignet für: große, umfangreiche Projekte

Kurz gesagt: am besten ausgestatteter Editor

Sublime Text

(Screenshot: sublimetext.com/t3n.de)

Sublime gehört seit Langem zu den beliebtesten Editoren. Der Grund dafür könnte die Schnelligkeit sein. Nach der Installation werden kaum manuelle Einstellungen benötigt, um zu starten. Sublime ist schnell und anpassbar. Auch der Feature-Reichtum von Sublime lässt wenig Wünsche offen. So sind zum Beispiel Plugins wie Autosave schon lange Standard. Dazu liefert Sublime Text die Option, mehrere Cursor einsetzen zu können – und eine Code-Minimap. Des Weiteren könnt ihr auch mehrere Zeilen oder Code-Stellen markieren und gleichzeitig editieren. Das richtige Syntax-Highlighting ist essenziell, um effizient Code schreiben zu können und genau das ist eine der Stärken von Sublime Text. Seit dem letzten Update punktet der Editor auch mit einem schicken Interface.

Der Download und die Nutzung ist zwar kostenlos, Nutzer werden jedoch durch ein Popup regelmäßig daran erinnert, Sublime für 80 Euro zu erwerben. Es handelt sich also um eine proprietäre, kostenpflichtige Software.

Preis: einmalig 80 Euro

Erhältlich für: Linux, Windows, macOS

Kurz gesagt: schnell eingerichtet und stabil

Atom

(Screenshot: atom.io/t3n.de)

Der Editor Atom von Github ist ein aufstrebendes und spannendes Projekt. Der Editor selbst ist mit Webtechniken erstellt und beruht auf Node.js. Schon nach der Installation von Atom ist eine Reihe von hilfreichen Packages hinterlegt. Die populärsten Erweiterungen im Überblick findet ihr hier in einem gesonderten Artikel. Mit der als Betaversion veröffentlichten Atom-Erweiterung Teletype können Entwickler gemeinsam an einem Code arbeiten. Damit eröffnet der Github-Editor auch Remote-Teams die Möglichkeit zur Paarprogrammierung. Mit Teletype könnt ihr den Inhalt eines Atom-Tabs mit Kollegen teilen, die dann in Echtzeit ebenfalls Änderungen daran vornehmen können.

Preis: kostenlos

Erhältlich für: Linux, Windows, macOS

Kurz gesagt: die kostenlose Version von Sublime

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5 Kommentare
nicmare
nicmare

„PHPStorm punktet mit Schnelligkeit“ ?! Ich mein ich nutze den auch seit Jahren. Neulich erst auf frisches MacOS installiert. Schnell kann ich überhaupt nicht bestätigen.

Antworten
ErnestoHoro
ErnestoHoro

Brackets wäre dann wohl auf Platz 5 oder 6 zu finden – der hat auch was für sich, wenngleich noch nicht in allen Punkten voll ausgereift und ist natürlich ähnlich „langsam“ wie Atom, da webbasiert.

Antworten
Ben B.
Ben B.

PHPStorm unter OSX ist brechend langsam, typisch Javagedönz. Coda von Panic fehlt.

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Lemontec
Lemontec

Beackets wurde hier vergessen!

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Marco Willi
Marco Willi

Brackets nicht auf dem Schirm?

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