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Coinbase und Binance vor Gericht: US-Kryptosektor in der Zwickmühle

Die US-Börsenaufsichts­behörde Securities and Exchange Commission hat innerhalb von nur 24 Stunden zwei Klagen gegen führende Kryptowährungs­börsen eingereicht.

1 Min.
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Binance und Coinbase sehen sich mit einer Klage konfrontiert. (Foto: Tocak/Shutterstock)

Die Klagen gegen Binance und Coinbase werfen Fragen zur Zukunft des Krypto­einzelhandels in den USA auf und könnten dazu führen, dass US-Investoren den Zugang zu beliebten Krypto-Assets verlieren.

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Die SEC erhebt schwere Vorwürfe gegen die beiden Börsen. Binance und sein CEO Changpeng Zhao werden manipulative Handelspraktiken, Missbrauch von Kundenvermögen und Versäumnisse bei der Unternehmenskontrolle vorgeworfen.

Coinbase hingegen wird beschuldigt, gegen Wertpapiergesetze verstoßen zu haben, indem eine nicht registrierte Wertpapierbörse betrieben wurde. Die SEC wirft Coinbase auch Verstöße in Zusammenhang mit seinem Staking-Service vor, der es Kunden ermöglicht, Gewinne aus bestimmten Kryptobeständen zu erzielen.

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Wertpapier oder Kryptowährung?

Schon länger argumentiert die SEC, dass viele Krypto-Token in den USA als Wertpapiere einzustufen sind. Aus diesem Grund wird Coinbase nun beschuldigt, wissentlich diese nicht registrierten Wertpapiere an Investoren verkauft zu haben. Die Regulierungsbehörde betont, dass Coinbase sich der Anwendbarkeit der Bundes­wertpapier­gesetze auf seine Geschäftsaktivitäten bewusst gewesen sei, jedoch aktiv ihre Einhaltung verweigert habe. Coinbase und Binance wiederum reagierten auf die Klagen und beschuldigten die SEC, den Krypto­unternehmen keinen klaren Weg zur Einhaltung von Vorschriften aufgezeigt zu haben.

Die Klagen gegen Coinbase und Binance haben weitreichende Auswirkungen auf den Kryptosektor. Wie Wired berichtet, hat die SEC offiziell sieben der 15 größten Kryptowährungen als Wertpapiere eingestuft. Dadurch befindet sich die Kryptoindustrie in einer Zwickmühle. Die SEC fordert Kryptobörsen auf, sich zu registrieren, aber die Börsen behaupten, dass es dafür keinen klaren Weg gebe.

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Diese Unsicherheit hat bereits Auswirkungen auf den Aktienkurs von Coinbase, der nach Bekanntgabe der Klage um fast 14 Prozent gefallen ist. Analysten gehen davon aus, dass aus diesem Grund etwa 30 Prozent des Umsatzes von Coinbase potenziell gefährdet sein könnten.

Es wird voraussichtlich Jahre dauern, bis die Klagen vor Gericht verhandelt werden. Ohne gesetzgeberische Intervention bleiben auch Fragen zur Klassifizierung von Krypto-Assets und zur Zuständigkeit der SEC unbeantwortet. Bis auf Weiteres befindet sich die Kryptobranche in den USA also in der Schwebe.

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