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Marketing

Content-Marketing: Warum es kein Hype ist und auch in Zukunft wichtig bleibt

Content-Marketing war ohne Zweifel einer der meist genannten Begriffe, wenn es um Trends im Online-Marketing ging. Viele sprachen sogar von einem Hype, der zwar aktuell wichtig sei, sicher aber bald vorbeigehen würde. Diese Leute dürften mittlerweile gemerkt haben, dass das nicht passieren wird. Ganz im Gegenteil: Content-Marketing wird auch in Zukunft wichtig bleiben. Die Gründe dafür erläutert t3n-Kolumnist Björn Tantau.

Von Björn Tantau
5 Min.
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Content-Marketing ist kein Hype. (Bildquelle: ©iStockphoto.com/okeyphotos)

Das Netz ist voll von gutem Content – man muss ihn nur finden. (Bild: ©iStockphoto.com/okeyphotos)

Das Netz ist voll von gutem Content – man muss ihn nur finden. (Bild: ©iStockphoto.com/okeyphotos)

Content-Marketing verkörpert einen unverzichtbaren Teil des Internets. Ohne das Verteilen von Information – denn um nichts anderes geht es beim Content-Marketing im Prinzip – gibt es im Internet nichts mehr zu entdecken, nichts zu teilen und nichts zu diskutieren. Warum Content-Marketing also 2014 und darüber hinaus unbedingt in jede Online-Marketing-Strategie gehört, erklären wir in diesem Artikel.

Content-Marketing ist Branding und Markenbildung

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Wer im Rahmen seiner Marketing-Strategie Inhalte veröffentlicht, will auf sich aufmerksam machen. Das war schon immer so und die Erkenntnis, dass Kunden über Inhalte auf die eigene Marke aufmerksam werden, ist auch nicht neu.

Neu ist, dass man Dank des Internets die Möglichkeit hat, über viel mehr Wege zu kommunizieren und so entsprechend dafür zu sorgen, dass Marketing-Botschaften auch viel besser in den Köpfen von Kunden und Personen, die es werden sollen, hängen bleiben. Dafür empfiehlt es sich, vorab genau zu ermitteln, wen man wo und vor allem wie intensiv erreichen will.

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Im Gegensatz zu klassischer Werbung, die ebenfalls ein wichtiger Teil des Online-Marketings sein kann, wird sinnvolles Content-Marketing durch die Vermittlung von Wissen überzeugen. Das führt letztendlich dazu, dass eine Marke durch offensichtliche Kompetenz viel stärker wahrgenommen wird.

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Mit nützlichen Inhalten lassen sich Kunden überzeugen

So werden Personen und andere Unternehmen, die sich mit den Inhalten einer Marke befassen, leichter von eben diesen Kompetenzen überzeugt werden. Der Vorteil liegt auf der Hand: Ist eine Marke bekannt dafür, ständig nützliches Wissen zu verteilen, dann ist dieses Wissen höchstwahrscheinlich auch tatsächlich vorhanden.

Und über diesen Weg lassen sich dann Leistungen wie Beratung oder operative Umsetzungen viel leichter verkaufen. Grund: Bei potenziellen Kunden sinkt die Hemmschwelle, angebotene Produkte und Dienstleistungen auch wirklich zu nutzen, weil die tatsächliche Kompetenz bereits glaubhaft vermittelt wurde.

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Solche Entwicklungen brauchen zwar Zeit, wenn Content-Marketing aber als Prozess im Rahmen einer durchdachten Strategie passiert, werden sie letztendlich erfolgreich sein.

Hochwertiger Content verbessert das Ranking bei Google

Durch diese anhaltende Vermittlung von Wissen und Kompetenz steigt nicht nur das eigene Ansehen bei potenziellen und bestehenden Kunden. Auch Google reagiert positiv auf Inhalte, die einen wirklichen Nutzen bieten und somit als Mehrwert anzusehen sind. Die Folge sind bessere Rankings für den eigenen Content, wenn er die Voraussetzungen erfüllt. Content-Marketing ist also nicht nur direkt, sondern auch indirekt für den Vertrieb geeignet.

Im Gegensatz zu Marketing-Kanälen wie Social Media sind qualitativ hochwertige und suchmaschinenoptimierte Inhalte ein steter Quell andauernden Traffics. Wer bei Google die vorderen Plätze der ersten Ergebnisseite erreicht und sich dort dauerhaft einnistet, hat strategische Vorteile. Außerdem gelten die Suchergebnisse von Google bei nahezu allen Usern als verlässlich und vertrauenswürdig.

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Google hat dieses Image und tut alles dafür, dass sich daran nichts ändert, denn hochwertige Suchergebnisse sind der Garant für den wirtschaftlichen Erfolg von Google. Wer also auch den Suchmaschinenriesen von seinen Kompetenzen überzeugt, wird die eigene Reichweite für eben diese Kompetenzen dauerhaft verbessern können.

Social Media lebt von diskussionswürdigen Inhalten

Bezüglich Social Media verhält es sich anders, denn hier kann nur dann von Dritten auf eigene Inhalte reagiert werden, wenn man seinen Content auch wirklich aktiv anbietet und darauf aufmerksam macht. Das kann als Nachteil angesehen werden, sorgt aber im Vergleich zu Google dafür, dass sich zum Beispiel via Facebook echte Fans generieren lassen.

Die Bedeutung des Begriffs „Fan“ ist durch seine Nutzung im Kontext mit Facebook in den letzten Jahren verwässert worden. Laut Wikipedia ist ein Fan „ein Mensch, der längerfristig eine leidenschaftliche Beziehung zu einem für ihn externen, öffentlichen, entweder personalen, kollektiven, gegenständlichen, abstrakten oder sportlichen Fanobjekt hat“. Für Social Media sollte genau das so zutreffen: Personen, die man dort für sich gewinnen kann, folgen dem eigenen Unternehmen, weil sie davon überzeugt sind.

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Diese Überzeugung fördert eine Bindung, die langfristig eingegangen wird. Und solche „Fans“ teilen auch den Content, diskutieren darüber und setzen sich damit ernsthaft auseinander. Strategisches Content-Marketing beinhaltet deswegen auch immer die Verteilung der Inhalte in sozialen Netzwerken, um dort genau die Menschen zu erreichen, die sich dafür hochgradig interessieren und darin einen persönlichen Nutzen sehen.

Content-Marketing verbessert die Reputation

Das öffentliche Ansehen ist vor allem für Firmen, Unternehmen und Konzerne sehr wichtig. Aus diesem Grund hat Marketing auch einen so hohen Stellenwert und seit ein großer Teil der öffentlichen Meinungsbildung im Internet stattfindet, müssen Anbieter von Waren oder Dienstleistungen dahingehend präsent sein.

Das allein schon aus dem Grund, weil man im Internet schneller und besser auf Wünsche und Probleme von Kunden eingehen kann. Auch hier zahlt sich Content-Marketing aus. Durch die eigenen Inhalte vermittelt man – wie bereits erwähnt – Wissen und macht auf die eigenen Kompetenzen aufmerksam. Auf diese Weise ändert sich die Wahrnehmung von potenziellen und bestehenden Kunden und in vielen Fällen werden noch unbekannte Personen aus der passenden Zielgruppe so überhaupt erst auf die eigenen Angebote aufmerksam.

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Nützlicher Content kann helfen, er kann Lösungen präsentieren und dafür sorgen, dass der Urheber höheres Ansehen genießt. Auf diese Weise fördert Content-Marketing die Reputation eines Unternehmens, eben weil es sich als hilfreich erweist.

Lösungsorientierte Inhalte fördern die Kundenbindung

Was ist besser als Kunden? Natürlich wiederkehrende Kunden. Jeder, der Geschäfte macht, sei es nun im Internet oder ganz klassisch in der analogen Welt legt aus diesem Grund besonderen Wert auf zufriedene Kunden, denn nur zufriedene Kunden kommen wieder. Verständlich: Wer mit einem Produkt oder einer Dienstleistung nicht zufrieden ist, macht in der Regel keinen zweiten Versuch.

Im Internet gibt es verschiedene Ansätze, wiederkehrende Kunden zu erzeugen. So ist zum Beispiel ein Newsletter, der über neue Angebote informiert, ein sehr beliebtes Mittel. Auch spezielle Aktionen, wie beispielweise Rabatte zu Geburtstagen, können funktionieren. Eine viel wirksamere Methode allerdings ist Content-Marketing. Personen, die bereits Kunden sind, werden einem Unternehmen eher treu bleiben, wenn sie von dort auch nach dem Kauf eines Produkts mit relevanten Informationen versorgt werden.

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Das funktioniert besonders dann gut, wenn es eine spezielle Zielgruppe ist, die auf ein bestimmtes Themengebiet fokussiert ist. Grundsätzlich aber ist es sinnvoll, bestehende und potenzielle Kunden gut zu behandeln und dafür zu sorgen, dass man bei ihnen einen hohen Stellenwert genießt. All das lässt sich mit strategischem Content-Marketing erreichen.

Fazit

Content-Marketing ist kein Hype, sondern ein notwendiges Mittel zur Steigerung der eigenen Reichweite im Internet. Wer mit sinnvollen und hilfreichen Inhalten überzeugt, kann das eigene Image verbessern und sich mittel- bis langfristig als Spezialist und Experte positionieren.

Das führt bei Unternehmen, die Produkte und Dienstleistungen anbieten, nicht nur zu einer gesteigerten Aufmerksamkeit bei potenziellen Kunden. Auch bestehende Kunden profitieren davon, dass immer wieder nützlicher Content produziert wird. Auch Google belohnt solche Inhalte mit besseren Rankings, was letztendlich ebenfalls dazu führt, dass der Bekanntheitsgrad wächst.

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Der so entstehende Reichweitenzuwachs sorgt dafür, dass man mehr Personen aus der relevanten Zielgruppe erreicht. Unterm Strich ist Content-Marketing also keine Spielerei, sondern ein notwendiges Instrument und eine wichtige Disziplin im Online-Marketing – und das ist auch der Grund, warum der „Hype“ noch sehr lange andauern wird.

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Kommentare (10)

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7webwunder | B2B Content Marketing

Auch und besonders im Content-Marketing gilt: Qualität statt Quantität. Unternehmen brauchen nicht mehr Content, sondern besseren Content, um im Wettbewerb um Aufmerksamkeit und Vertrauen bestehen zu können. Und: Guter Content ist kein Selbstzweck, sondern bedient konkreten Bedürfnisse. Customer is King. Content is Kingdom.

dot_SB

Interessant ist, wie in Zukunft die Form von Content Marketing sein wird. Zum Beispiel ist es fraglich, inwiefern Suchmaschinen die Fähigkeit entwickeln werden, Usability zu bewerten. Wird Google den Mehrwert eines Konfigurators, einer Faceted Search oder gut gemachten Grafiken etc. gegenüber z.B. einer statischen Kategorie-Navigation oder langweiligen Texten erkennen? Diese Inhalte sind häufig nämlich wirklich nützlich für den User – Im Gegensatz zu cleverem SEO Text, der für den User gegebenenfalls eine Qual ist.

Robert

Leider kratzt der Artikel für mich nur an der Oberfläche. Viel Text, vieles ist richtig, vieles ist aber nicht wirklich neu. Marketing und Internet sind ja nicht Dinge, die es erst seit vorgestern gibt. Auch in Kombination mit den sozialen Netzwerken gibt es das bereits seit längerem. Den entscheidenden Unterschied zwischen gutem und schlechtem Content-Marketing aufzuzeigen, gerade unter dem Aspekt, dass es bei Verbrauchern ein begrenztes Zeitbudget in Sachen Medienkonsum gibt, wäre interessant. Was hierbei ebenfalls gut erklärbar wäre, ist, wie Unternehmen ihre Marketing-Strukturen besser nutzen können, da diese nicht so überkommen sind wie die der klassischen Medien.

Andreas

Selbstverständlich ist Content Marketing kein Hype dafür aber uralter Wein in alten Schläuchen. Content Marketing ist so alt wie das Marketing selbst. Der Startschuss war bereits in Zeiten des Wirtschaftswunders als sich der Verkäufermarkt in einen Käufermarkt gewandelt hat. Bereits in den 80igern hat sich das Content Marketing endgültig durchgesetzt. Was wir heute im Web vorfinden ist nichts weiter als eine Adaption bzw. breitet sich auf das Web aus und ist als Begriff eine reine Nebelkerze um dem Ganzen einen neuen und modernen Anstrich zu geben. Wichtig ist Content Marketing schon seit Jahrzehnten und wurde schon in den klassischen Medien betrieben, bevor jemand auch nur im Ansatz an das WWW gedacht hatte. Dank Google und dessen Updates begreifen SEOs und selbsternannte Online-Marketer endlich verstärkt, dass es eben mehr gibt als Backlinkspam und Keywordstuffing. Dafür muss dann natürlich ein neuer Begriff her um der Branche gerecht zu werden. Damit wird geschickt ein neuer Heiland geschaffen, der entsprechend vermarktet und verkauft werden kann. Die Masse hinterfragt halt nicht, sondern folgt brav. Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man darüber lachen.

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