Glosse

Corona-Live-Hacks: 5 analoge Ideen, wie ihr euch ohne Netflix die Zeit vertreiben könnt

(Bild: Shutterstock)

Social Distancing in Zeiten von Corona fordert seinen Tribut: Es wird mehr gestreamt, gezockt und online gemeetet. Doch was sollen wir tun, wenn die Netzinfrastruktur das nicht mehr aushält?

Geschlossene Schulen und Kitas, ganze Betriebe im Homeoffice und die dringende Anordnung, auch die Freizeit besser zu Hause zu verbringen. Wegen Corona sind jetzt nicht nur Digital Natives always on. Unterricht wird gestreamt, Meetings finden online statt und nach Feierabend bleibt uns nichts als Netflix. Was, wenn unser Netz diese Auslastung nicht mehr lange aushält? Netflix drosselt die Streaming-Qualität und auch alle anderen Streaming-Anbieter und Plattformen wie beispielsweise Youtube ziehen mit. Was also tun, wenn einem zu Hause die Decke auf den Kopf fällt und Netflix und Co. als Ablenkung ausscheiden? Wir haben fünf analoge Beschäftigungen für euch zusammengestellt.

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Den Stuhl aufräumen

In nahezu jedem Schlafzimmer ist er zu finden: der Stuhl – wahlweise auch Fußboden, Sideboard oder unbenutzte Bettseite. Der Ort, an dem die Kleidung landet, die noch zu sauber für die Wäsche, aber schon zu dreckig für den Kleiderschrank ist. Nutzt die Zeit der sozialen Isolation und räumt hier auf. Da euch im Homeoffice je eh keiner sieht, könnt ihr all diese Ach-das-geht-nochmal-Kleidungsstücke Tag für Tag „abtragen“ und dann in die Wäsche verfrachten.

Neue Haarfarben und -styles ausprobieren

Steht mir ein Pony? Wie würde ich wohl mit roten Haaren aussehen? Jetzt ist genau die Zeit, um diesen Fragen auf den Grund zu gehen. Schnappt euch die Scheren, Haarschneidemaschinen und Colorationen und legt los. Wenn’s doof aussieht: Im Zweifel wird es eh keiner sehen – Social Distancing sei dank. Wenn’s super aussieht, habt ihr direkt neuen Content für euren Instagram-Kanal und müsst nicht jeden Tag das gleiche Homeoffice-Tag-X-Foto posten. Und wenn die ganze Coronakrise vorbei ist, sehen wir uns im „Danach“ wieder mit rausgewachsenen Schrottponys, verwaschenen Haarfarben und selbstgestochenen Tattoos.

Knoblauch und Hülsenfrüchte auf den Speiseplan

Knoblauch gilt gemeinhin als gesundes Lebensmittel. Er ist ein natürliches Antibiotikum, enthält viele wichtige Nährstoffe und kurbelt die Verdauung an. Auch Hülsenfrüchte sind unter anderem wegen ihres hohen Eiweißgehaltes wichtig für eine gesunde Ernährung. Knoblauch, Bohnen und Co. haben jedoch auch eine andere Gemeinsamkeit: Ihr Verzehr beziehungsweise dessen Auswirkungen sind nicht unbedingt salonfähig. Das kann euch aber völlig egal sein, wenn ihr eh nicht unter Leute müsst. Also haut rein! Wie wäre es zum Beispiel mit einer leckeren Bohnenpfanne mit Knoblauchbrot?

Zeit für gewissen Stunden

Streicht das „Netflix“ aus „Netflix and chill“. Zündet ein paar Kerzen an, öffnet den guten Wein, den ihr seit Jahren für besondere Anlässe aufbewahrt und dann immer wieder vergesst, dass ihr ihn ihm Haus habt, und macht es euch mit eurer oder eurem Liebsten ein bisschen romantisch. Erörtert gegebenenfalls vorher kurz eure Familienplanung, sonst ist „Corona“ nächstes Jahr wahrscheinlich auf Platz 1 der häufigsten Babynamen.

Rezepte für Nudelsalat recherchieren

Irgendwann, wenn die Coronakrise ausgestanden ist, hat auch Social Distancing ein Ende. Dann dürfen wir uns wieder mit Freunden im Park oder dem eigenen Garten verlustieren. Und dann wir endlich angegrillt als gäbe es kein morgen! Gemessen am Einkaufsverhalten dürfte dabei Nudelsalat das Mitbringsel Nr. 1 auf den Post-Corona-Grillpartys sein. Ihr wollte dabei aus der Masse herausstechen? Dann überlegt euch am besten jetzt schonmal das Knaller-Rezept, gegen das all die anderen 08/15-Nudelsalate abstinken werden. Ruft vielleicht auch einfach mal eure Oma an. Die hat bestimmt den einen oder anderen Geheimtipp und freut sich sowieso über euren Anruf!

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