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Mit Open Source gegen Corona: Mozilla gibt bis zu 50.000 Dollar an quelloffene Projekte

(Foto: Mozilla)

Mozilla unterstützt Open-Source-Projekte, die sich dem Kampf gegen das Coronavirus verschrieben haben, mit bis zu 50.000 US-Dollar. Für die Förderung kommen Hard- und Software-Projekte von Einzelpersonen, Nichtregierungsorganisationen und Firmen infrage.

Die Universität Florida hat ein quelloffenes Beatmungsgerät entwickelt, während andere mit Bauanleitungen für Masken oder durch die Entwicklung von Open-Source-Software versuchen, die Verbreitung des Coronavirus und die damit einhergehenden negativen Auswirkungen auf die Gesellschaft einzudämmen. Genau solche Projekte will Mozilla jetzt gezielt unterstützen. Dazu hat der Browser-Macher im Rahmen des bestehenden Mozilla Open Source Support Program (MOSS) ein eigenen Fonds für Corona-Projekte aufgelegt.

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Open-Source-Projekte, die Lösungen für die Krise entwickeln, können bis zu 50.000 US-Dollar aus dem Fonds erhalten. Dabei spielt es nach Mozilla-Angaben keine Rolle, ob es sich um Hard- oder Software-Projekte handelt. Fördergelder können alle Open-Source-Projekte beantragen, die Versorgungsengpässe im medizinischen Sektor lösen wollen. Aber auch Open-Source-Teams, die sich den sekundären Effekten der Krise widmen, können Gelder beantragen. Gemeint sind damit beispielsweise Software-Tools, mit denen die Verbreitung von Fehlinformationen eingedämmt werden kann.

Open-Source-Förderung: Geld aus Mozillas Corona-Fonds soll vor allem an fortgeschrittene Projekte gehen

Mozilla will nach eigenen Angaben vor allem Projekte unterstützen, die möglichst weit fortgeschritten sind und die Fördergelder auch direkt einsetzen können. „Wir erwarten im Allgemeinen, dass die Preisträger alle Mittel innerhalb von drei Monaten nach Erhalt verwenden“, heißt es dazu in einem offiziellen Blogbeitrag. Wo ein Projekt herkommt und wer sich dafür verantwortlich zeigt, spielt hingegen keine Rolle. Dementsprechend können sich Projekte aus aller Welt bewerben, und es spielt auch keine Rolle, ob dahinter Einzelpersonen, Vereine oder Unternehmen stehen.

Wichtig ist allerdings, dass die Projekte ihre Arbeit öffentlich zugänglich machen. Außerdem muss die Lizenz entweder der Definition von freier Software der Free Software Foundation entsprechen oder von der Open Source Initiative abgesegnet sein. Wer sein Projekt für eine finanzielle Unterstützung durch den Fonds vorschlagen möchte, kann dazu dieses Formular nutzen.

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