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Ratgeber

Coronavirus: Warum Pakete weitgehend ungefährlich sind

Viele Kunden versuchen aktuell, einen Teil der benötigten Waren online einzukaufen. Doch es gibt auch Personen, die eine Infektion durch den Coronavirus über die Pakete befürchten. Hier kann zumindest in einem Punkt Entwarnung gegeben werden.

2 Min.
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(Foto: Shutterstock)

Dass auch der Onlinehandel, ähnlich wie andere Lebensbereiche, aktuell mit einer großen Verunsicherung der Kunden zu kämpfen hat, verwundert wenig. Eine Blitzumfrage des Bundesverbands E-Commerce und Versandhandel (bevh) in der vergangenen Woche hat ergeben, dass jeder zweite Händler mit Umsatzeinbußen rechnet und nahezu jeder Händler die Auswirkungen der Ausnahmesituation zu spüren bekommt.

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Dabei ergeben sich oftmals ganz handfeste Fragen: Kann das Virus beispielsweise über Pakete übertragen werden? Zunächst einmal weiß das niemand mit hundertprozentiger Sicherheit, weil das Covid-19-Virus noch nicht hinreichend erforscht werden konnte. Dennoch wäre es falsch, hier in Panik zu geraten – immerhin hat man Erfahrungswerte mit dem vergleichbaren SARS-Virus von vor einigen Jahren und weiteren ähnlichen Viren. Demnach sind die Erreger lediglich für ein paar Stunden ohne ein physisches Lebewesen, das als Wirt fungiert, überlebensfähig. Pakete sind also zumindest unter diesem Gesichtspunkt unbedenklich.

Coronavirus wird über Menschen übertragen, nicht über Pakete

Ähnliches bestätigen die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und das Robert-Koch-Institut. Marylyn Addo, Leiterin der Infektiologie am Hamburg Universitätsklinikum, erklärt in einem Interview zudem, dass es zu einer solchen Vermutung keinerlei Anhaltspunkte gibt. „Das Virus hält sich auf Oberflächen wie Metall oder Kunststoff gar nicht so lange. Es braucht Tröpfchen zur Übertragung. Insofern gibt es keinen Grund, Pakete oder Sendungen aus China nicht anzunehmen.“

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Ähnlich sieht dies Professorin Ulrike Protzer, Virologin vom Helmholtz-Zentrum der Technischen Universität München (TUM). Sie erklärte laut BR, es sei sehr unwahrscheinlich, dass ein Virus über einen Brief oder ein Paket übertragen wird. „Die saugfähige Oberfläche eines Pakets oder eines Briefes und der Transport an der Luft würden das Virus sicher austrocknen und damit seine Hülle kaputt machen. Zudem geht das Virusgenom kaputt, wenn man es der Sonne oder UV-Licht aussetzt“, erläutert sie gegenüber dem Sender.

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Viel kritischer ist insofern das Zusammentreffen mit dem Paketboten. Doch auch hier gibt es ja Lösungen wie die Packstation, um bestmögliche Sicherheit zu haben. Gefährdet sind hier vor allem auch die Paketboten, die täglich mit dutzenden Personen in Kontakt kommen. Also besser auf Packstation und Co. ausweichen, um die Virusverbreitung zu verringern? Sinnvoll wäre es – verbunden mit den ohnehin allgemeingültigen Regeln zur Hygiene.

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