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Craig Wright: Angeblicher Bitcoin-Erfinder wettert gegen Ethereum

(Foto: Shutterstock/Julia Tsokur)

Craig Wright, selbst ernannter Erfinder von Bitcoin, schlägt um sich. In einigen Äußerungen gegenüber der US-amerikanischen Wertpapierbehörde Commodity Futures Trading Commission findet er wenig positive Worte für das Ethereum-Projekt von Vitalik Buterin.

Craig Wright kann es nicht lassen. Der Mann, der vorgibt Bitcoin-Erfinder Satoshi Nakamoto zu sein, weiß wie man medial auf sich aufmerksam macht. Nun hat sich Wright gegenüber der US-amerikanischen Wertpapierbehörde geäußert. Diese hatte die Bevölkerung nach Hinweisen zur Bewertung von Kryptoprojekten gefragt.

Darauf ließ es sich der – wir zitieren lediglich – „ausgewiesene Serienfälscher“ nicht nehmen, seine Meinung zum Projekt von Vitalik Buterin abzugeben. Dementsprechend stellte er in seiner Antwort zunächst seine Identität fest: „Dies ist eine Antwort […] an die Commodities Futures Trading Commission, die um Input zu Kryptowährungen und deren Märkte gebeten hat. Mein Name ist Dr. Craig Wright. Ich habe unter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto ein Projekt vollendet, das ich 1997 gestartet habe.“

Ethereum: „Schlechte Kopie“ von Bitcoin

Ohne Umschweife ging Wright daran, sich auf die Kryptowährung Nummer zwei zu stürzen. In einem achtseitigen Dokument, das er in seinem Kommentar angekündigt hatte, kam er zu dem Schluss, dass Ethereum überflüssig sei. Denn das Projekt, so Wright weiter, sei lediglich eine schlechte Kopie von Bitcoin:

„Die Menge an missverständlichen und falschen Informationen, die über Bitcoin und jedes abgeleitete System, das auf einer Blockchain basiert (einschließlich Ethereum), verbreitet wurde, hat dazu geführt, dass ich mich entschieden habe, mehr Öffentlichkeit zu schaffen. […] Ethereum ist letztlich eine schlechte Kopie von Bitcoin, die mit den Versprechen auf Smart Contracts […] entstand.“

Diese waren laut Wright im Bitcoin-System jedoch bereits vorgesehen. Schließlich ging der angebliche Nakamoto auf die Fähigkeit von Ethereum ein, neue Token durch ICOs zu generieren. Im Prinzip sei dies letztlich die einzige Stärke von Ethereum:

„Ethereum ist nur nützlich, um Kapital einzusammeln. Und das in Zusammenarbeit mit illegalen Bucket-Shops, die darauf ausgelegt sind, Parteien ohne technisches Wissen zu täuschen.“

Dieser Artikel erschien zuerst bei BTC Echo.

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3 Reaktionen
oX Triangle

Ich weiß mit Sicherheit, dass er zwar durchaus ein "Satoshi" sein könnte, aber mit Sicherheit nicht der Erfinder.
Und ich weiß auch weiterhin das Wright den Erfinder nicht persönlich kennt, aber durchaus per Netz mit ihm gesprochen haben könnte.

Antworten
Julia Nikolaeva

Glaubt dem Typ eigentlich ernsthaft jemand, dass er der Erfinder von Bitcoin ist?

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Daniel Blum

Das ist doch der, der durch den Fork von Bitcoin Cash die kompletten Kurse in den Keller hat rutschen lassen mit seinem KryptoWar. Das waren ja nicht nur BCHABC Kurse die abgesackt sind.

Kann man den Klatscher nicht auch mal Verklagen? Mir egal wieviele Miner der im Rücken hat - durch diese Aktion ist mir Lust an Coins komplett vergangen.

Ich will 200 Milliarden als Entschädigung - In Euro nicht in Spielgeld!!!

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