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Mars: Rover Curiosity macht Aufnahmen von schimmernden Wolken

„Mother of Pearl“ nennen die Atmosphärenforscher die schimmernden Schlieren am Himmel des roten Planeten. Sie geben den Wissenschaftlern wichtige Hinweise.

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Die bunten Dämmerungswolken treten früher auf als prognostiziert. (Bild: Nasa/ JPL)

Spektakulär nennen die Nasa-Wissenschaftler die nun veröffentlichten Bilder von der Mast-Kamera des Mars-Rovers Curiosity. Sie zeigen sowohl farbige als auch perlmuttglänzende Wolken. Neben dem optischen Wert erkennen die Wissenschaftler durch Struktur und Lichtbrechung jedoch auch neue Phänomene. So haben sich die Wolken früher und höher gebildet als erwartet.

Formationen aus gefrorenem Kohlendioxid

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Den Forschern halfen die jüngst aufgezeichneten Marswolken, neue Strukturen zu erkennen. So entdeckten sie, dass die frühen Wolken in einer höheren Entfernung als gewöhnlich auftreten. Typischerweise schweben die Formationen in 60 Kilometer Höhe und bestehen aus Wassereis. Die früher als sonst auftretenden Wolken befinden sich jedoch anscheinend in einer größeren Höhe. Das erkennen die Wissenschaftler unter anderem an der Leuchtkraft. Die farbigen Dämmerungswolken leuchten heller, wenn sie sich mit Kristallen füllen, und verdunkeln sich erst, wenn die Sonnenposition unter die eigene Höhe fällt. Die Experten entnehmen dem, dass sie wahrscheinlich aus gefrorenem Kohlendioxid oder Trockeneis bestehen.

NAsa Rover Curiosity Wolken Mount Sharp

Wolkenformationen über dem Mount Sharp am 19. März 2021. (Foto: Nasa/JPL)

Perlmuttglanz weist auf junge Entstehung hin

Auch aus den perlmuttartig glänzenden Formationen ziehen die Forscher Erkenntnisse. Der Atmosphärenforscher Mark Lemmon erklärt: „Wenn Sie eine Wolke mit einem schimmernden Pastellfarbansatz darin sehen, liegt das daran, dass die Wolkenpartikel alle fast gleich groß sind. Das passiert normalerweise kurz nachdem sich die Wolken gebildet haben und alle mit der gleichen Geschwindigkeit gewachsen sind.“ Wolken treten auf dem Mars erst in der kältesten Zeit des Marsjahres auf, das zwei Erdenjahren entspricht. Dank der Bilder können die Wissenschaftler sich nun mit den früher auftretenden Wolken befassen. Die Nasa hat auf dem roten Planeten neben Curiosity auch den Rover Perservance samt Mini-Hubschrauber im Einsatz. Zusätzlich fährt seit neustem der chinesische Rover Zhurong dort herum.

Rover Mars Nasa Curiosity Wollken

Auch das Bild der Dämmerungswolken hat die Nasa aus Einzelbildern zusammegesetzt. (Fotos: Nasa/ JPL)

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