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Ratgeber

Cyber Monday und Co.: Wie sich Kunden optimal auf die Verkaufsschlacht vorbereiten

Noch immer ist die juristische Schlacht um den Begriff Black Friday nicht beendet. (Foto: Shutterstock)

Singles Day, Cyber Monday Week,  Cyber Monday – mit diesen Schnäppchen-Events ködern Onlinehändler die Kunden. Und die können sich unter Umständen ordentlich Rabatte sichern.

Mit den Schnäppchen ist es wie mit den Lebkuchen im Lebensmitteleinzelhandel – man hat das Gefühl, dass es jedes Jahr früher losgeht. Singles Day, Cyber Monday Week, Cyber Monday (und dann ist gerade mal Advent ...) – die Händler starten dieser Tage mit großem Werberummel ins Weihnachtsgeschäft, um möglichst früh den Kunden zu vermitteln, wo es die Schnäppchen gibt – und auch, um für sich möglichst viel vom begrenzten Budget der Kunden zu sichern. Rund 472 Euro gibt jeder Deutsche statistisch im Schnitt in diesem Jahr für Weihnachtsgeschenke aus, rechnet der Handelsverband Deutschland (HDE) – und laut einer Untersuchung von Deloitte werden immerhin zwei Drittel einen Teil der Geschenke auch dieses Jahr wieder im Internet bestellen.

Amazon ruft Cyber Monday Woche aus

Der schwarze Freitag findet in diesem Jahr am 23. November statt, der Cyber Monday am 26. November. Amazon wiederum startet bereits am kommenden Montag, dem 19. November, in die Cyber-Monday-Woche. Hier sollen sich bis zum 26. November, dem eigentlichen Cyber Monday, Tausende Schnäppchen, die im Fünf-Minuten-Takt mit Rabatten von bis zu 50 Prozent starten, finden lassen. Die Idee dahinter ist klar: Amazon will die Kunden so häufig wie möglich auf der eigenen Website sehen und insbesondere die Prime-Mitglieder sollen entsprechende Sonderangebote vorfinden. Neben den Sonderangeboten zwischen 6 und 19:45 Uhr im Fünf-Minuten-Takt wird es unter Amazon.de/angebote Tagesangebote geben, die ab Mitternacht für jeweils 24 Stunden erhältlich sind, solange der Vorrat reicht. Zusätzlich betreibt Amazon in Berlin an diesen Tagen einen Popup-Store. Und weil es offenbar noch nicht genug ist, dass es neben dem Cyber Monday auch die Cyber-Monday-Woche davor gibt, präsentiert Amazon seit dem 12. November noch den „Countdown zur Cyber-Monday-Woche“, mit dem sich „die Kunden auf die größte Angebotswoche des Jahres einstimmen und sich täglich Produkt-Highlights zum Vorteilspreis sichern können“.

Zu erwarten ist, dass sich auch zahlreiche andere Händler wieder am Wochenende rund um den verkaufsstarken Freitag Ende November beteiligen, beispielsweise Mediamarkt, Conrad, Alternate, Cyberport, Notebooksbilliger, Zalando, Rakuten, About You und andere. Egal ob online oder offline: Der Freitag nach Thnaksgiving hat sich für viele Händler zu einem Medienereignis und zu einer Verkaufsschlacht gewandelt. „Zu keiner anderen Zeit im Jahr rückt Onlineshopping stärker in die öffentliche Wahrnehmung. Händler sollten sich dieser Chance, aber auch dieses Risikos bewusst sein: Ihnen bietet sich mit dem Wochenende nach Thanksgiving eine Bühne, auf der sie sich präsentieren können“, erklärt Michael Hensch vom Shopping-Portal Mydealz. Für Händler bedeutet das, dass sie einerseits nachhaltig als günstig in Erinnerung bleiben können, aber auch als der Händler, dessen Site damals nicht erreichbar war.

Trotz Cyber Monday: Nicht alles ist günstig

Händler sollten daher schon im Vorfeld der Schnäppchenschlacht dafür sorgen, dass die Kunden sie wahrnehmen – mit passender Onlinewerbung und entsprechenden Sonderangeboten, die per Newsletter beworben werden. Dabei lauert auf die Händler noch eine juristische Stolperfalle, wenn sie mit dem Begriff des "Black Friday" konkret werben wollen. Zwar hat das Deutsche Patent- und Markenamt eigentlich entschieden, dass der Begriff des "Black Friday" als Wortmarke nicht schützenswert sei, doch hat der Inhaber der Marke dagegen im Mai dieses Jahres Widerspruch eingelegt, sodass jetzt das Bundespatentgericht entscheiden muss. Bis dahin sollten Händler vorsichtig sein, wollen sie nicht eine Abmahnung diesbezüglich riskieren.

Kunden sollten dagegen aus anderen Gründen an den Schnäppchentagen einen kühlen Kopf bewahren und im Vorfeld die entsprechend interessanten Angebote gecheckt haben. Wenn die Angebote bekannt werden, können Schnäppchenjäger prüfen, welche Preise ansonsten übers Jahr für eine bestimmte Ware realistisch sind. Hierbei hilft beispielsweise eine Preissuchmaschine wie Idealo, die eine Anzeige der Preisentwicklung seit Marktstart des jeweiligen Produkts bietet.

Das Shoppingportal Günstiger.de hat indes 2016 die Angebote der wilden Schnäppchentage zum Start des Weihnachtsgeschäfts analysiert – mit einem bemerkenswerten Ergebnis: Etwa jedes zweite Angebot war tatsächlich günstig, was Schnäppchenjägern zeigt, dass genaues Hinsehen gerade auch an diesen Shopping-Events unumgänglich ist.

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2 Reaktionen
Manfred R.

Ich finde es nicht in Ordnung, dass Zalando einfach zwischen die Provisons-Links gesetzt wird ohne darauf hinzuweisen, dass es sich hier auch um einen Provisons-Link handelt.

Wollt ihr damit die Leser täuschen?

Antworten
Stephan Dörner

Nein, wenn du über den Link fährst, siehst du, dass der einfach nur auf http://www.zalando.de verlinkt ohne Affiliate-Parameter. Offenbar hat da unser automatisches System versagt, einen Affiliate-Link zu setzen, weshalb dieser – korrekterweise – auch nicht als solcher gekennzeichnet ist.

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