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Fundstück

Warum fährt die Bahn in Cyberpunk 2077 so langsam?

Lange wurde es herbeigesehnt und jetzt ist es da: ein voll funktionsfähiges Metro-System in Cyberpunk 2077. Doch so wirklich schnell soll man im Game nicht von A nach B kommen. Das könnte ein möglicher Grund sein.

Von Tatjana Standky
2 Min.
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Das neue voll funktionsfähige Metro-System fährt nicht wirklich schnell. Umso mehr Zeit hat man, die visuelle Pracht des Spiels zu genießen. (Screenshot: CD Project Red)

Der Spieleentwickler CD Project Red hat letzte Woche ein fünfjähriges Versprechen erfüllt und Cyberpunk 2077 ein neues Feature hinzugefügt. So gibt es im Spiel jetzt fünf Night-City-Area-Rapid-Transit-Linien (NCART), die insgesamt 19 Bahnhöfe anfahren.

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Das Tempo, in dem die Stationen bedient werden, lässt allerdings zu wünschen übrig. Laut eines Polygon-Artikels soll die Metro nämlich nur 43 Meilen pro Stunde (69 Kilometer pro Stunde) fahren. Zum Vergleich: Selbst in Deutschland fährt die schnellste U-Bahn nach Angaben des Vergleichportals Netzsieger heute schon 35,1 Kilometer pro Stunde. Und das ist kein Vergleich zum U-Bahn-System in beispielsweise Japan.

Gründe für die Bummelbahn in Cyberpunk 2077 könnten in der Handlung des Spiels und den Konflikten, die im Game erzählt werden, liegen. Neue Entwicklungen im Transportwesen werden nicht nur im echten Leben untergraben, sondern augenscheinlich auch innerhalb der Cyberpunk-Welt.

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Von 200 Meilen pro Stunde auf 43

Antworten auf die Frage, warum die Metro so langsam ist, können aus dem ersten Cyberpunk-Regelwerk abgeleitet werden. So ist dort laut Ian Walker von Polygon die Rede davon, dass „die Jahre des wirtschaftlichen Streits und der zivilen Unruhen“ eine „Erforschung neuer Reisemöglichkeiten behindert“ hat.

Die spätere Erweiterung Welcome to Night City soll allerdings darauf hinweisen, dass es in der gleichnamigen Metropole bereits 2013 Magnet-Schwebebahnen mit einer Geschwindigkeit von 200 Meilen pro Stunde (umgerechnet rund 322 Kilometer pro Stunde) gibt.

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Allerdings soll laut Spiel der Vierte Konzernkrieg das gesamte Magnetschwebebahnsystem lahmgelegt haben. Einst sollen die bequeme Reisen von Night City in andere Städte ermöglicht haben.

Fortschrittliches Metro-Netz durch bewaffnete Konflikte lahmgelegt

Mit der Wirtschaftskrise, die im Game erzählt wird, sollte aber das gesamte System zum Erliegen kommen. So heißt es in einem Datenbankeintrag von Cyberpunk 2077, dass „diese Ära des Verkehrs“ vorbei sei und „bewaffnete Konflikte des 4. Gesellschaftskriegs“ eine Wirtschaftskrise mit sich gebracht haben.

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Die Vermutung liegt nahe, dass die Regierung im Spiel aufgrund der zerstörten Technik, auf Lösungen vor dem Jahr 2013 zurückgreifen musste. Nur so konnte sichergestellt werden, dass der NCART in Betrieb bleibt.

Mehr Zeit für visuelle Pracht des Games

Ein Gutes hat das entschleunigte Reisen allerdings auch – denn schließlich bleibt so viel mehr Zeit, um die Welt mit allen visuellen Spielereien zu betrachten. Ein Grund, weshalb viele Spieler:innen die Metro überhaupt verlangt haben, ist die neue Möglichkeit, mit ihr ins Game einzutauchen und die Ästhetik von Cyberpunk 2077 zu genießen.

Quest Director Pawel Sasko erklärte in einem Livestream: „Wir haben dort ein paar kleine Dinge versteckt. Also hoffe ich, dass ihr Spaß habt, mit der U-Bahn zu fahren.“

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Und selbst wenn man die Öffis im echten Leben hasst, kann man sich ja wenigstens in der virtuellen Welt an der vorbeiziehenden Landschaft und den kleinen Details erfreuen.

 

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Schöne Geschichte. Wozu brauch ich das dann? Hätten sich die Zeit sparen können für andere Projekte.

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