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Deepl mit Update: Google-Translate-Konkurrenz wird schlauer

(Grafik: DeepL)

Die Übersetzungsmaschine DeepL soll durch den Einsatz neuer neuronaler Netze in ihrer KI soweit verbessert worden sein, dass deren Macher von einem Quantensprung sprechen.

DeepL kündigt die sofortige Verfügbarkeit eines völlig neuen Übersetzungssystems für seinen gleichnamigen Translator an. Dieses System soll einen „erneuten Quantensprung in der Übersetzungsqualität“ erreichen.

DeepL rennt Google, Amazon und Microsoft in Blindtests davon

Dabei seien sämtliche Kriterien, die eine gute Übersetzung ausmachen, durch das neue System verbessert worden. Die neuen neuronalen Netze seien in der Lage, die Bedeutung der übersetzten Sätze in der Zielsprache wesentlich präziser darzustellen und gleichzeitig häufig eine professionellere Formulierung zu finden, so DeepL.

In Blindtests sollen komplexe DeepL-Übersetzungen von professionellen Übersetzern vier Mal häufiger als die Ergebnisse der Konkurrenten Google, Amazon und Microsoft als beste Übersetzungen gekennzeichnet worden sein. Dabei musste sich das System in diversen Sprachen und in alle Richtungen bewähren. DeepL übersetzt derzeit von und in die Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Niederländisch, Polnisch, Portugiesisch sowie Russisch.

Die Ergebnisse der Blindtests aus dem Januar 2020 zeigen einen großen Vorsprung des DeepL-Übersetzers vor den gängigen Rivalen. (Grafik: DeepL)

DeepL gibt es als Windows-App und als Online-Tool

DeepL steht im Web und seit Herbst 2019 auch als Windows-Applikation zur Verfügung. Für eine Übersetzung mit maximal 5.000 Zeichen ist DeepL kostenlos, allerdings speichert der Dienst die Texte, um damit die KI weiter zu trainieren.

Wer das nicht möchte oder ohnehin längere Texte verarbeiten muss, kann DeepL Pro buchen, dass es ab 5,99 Euro im Monat für Einzelnutzer gibt. Etliche weitere Preismodelle erlauben eine Auswahl nach dem persönlichen Bedarf. Die teuerste Version schlägt mit rund 40 Euro monatlich zu Buche. Die meisten Pläne lassen sich 30 Tage lang kostenlos testen.

Entwickler können für lediglich rund fünf Euro monatlich Zugriff auf die DeepL-REST-API buchen, um den Übersetzer in ihre eigenen Dienste und Produkte zu integrieren. Die API nutzt beispielsweise das hier bei t3n vorgestellte WordPress-Plugin Neuronto. Das erlaubt Seitenbetreibern, ihre Website in den per DeepL verfügbaren Sprachen anzubieten.

Passend dazu: DeepL: Kölner Übersetzungs-Start-up erhält Investment aus dem Silicon Valley

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Ein Kommentar
Sepp
Sepp

Nur die eingegebene Sprache erkennt dat Dingen oftmals nicht…

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