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DHDL: Die Deals und besten Tweets der gestrigen Sendung

Was riecht denn da so komisch? Wie immer überzeugen sich die Löwen ganz genau von den Produkten der Sendung. (Foto: TVNOW / Frank W. Hempel)

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Gestern lief die dritte Sendung der achten Staffel „Die Höhle der Löwen“. Wie immer gab es heiße Deals – und hitzige Kommentare auf Twitter.

richtiggutbewerben.de: Bewerbungen vom Profi

Die Brüder Bilal (l.) und Adil Zafar sind die Gründer von richtiggutbewerben.de (Foto: TVNOW / Bernd-Michael Maurer)

Die Brüder Bilal (l.) und Adil Zafar sind die Gründer von richtiggutbewerben.de. (Foto: TVNOW / Bernd-Michael Maurer)

Die perfekte Bewerbung schreiben – das will das Startup der beiden Gründer Bilal und Adil Zafar hinter richtiggutbewerben.de. Während seines BWL-Studiums hat Bilal Zafar einige Nebenjobs gehabt. Auf seine Bewerbungen wurde er immer zum Bewerbungsgespräch eingeladen. Weil seine Bewerbungen so gut waren, hat er angefangen, auch für Kommilitonen die Unterlagen zusammenzustellen. Sein jüngerer Bruder und Wirtschaftsinformatiker Adil Zafar witterte ein Business und programmierte kurzerhand die Plattform richtiggutbewerben.de. Zwar ist das Startup mit einem Umsatz von zwei Millionen Euro allem Anschein nach schon sehr erfolgreich, Unterstützung bei der Internationalisierung will das Startup aber trotzdem – und dafür ein Löwen-Investment.

Diesen Deal wollen die Gründer:

  •  100.000 Euro für zehn Prozent der Unternehmensanteile

Deal? Ja! Carsten Maschmeyer, der auch schon Anteile an der Recruiting-App Talentcube hält, investiert 100.000 Euro für 15 Prozent der Firmenanteile in das Bewerbungs-Startup.

Pobeau: Die Pflegeserie für den Hintern

Eine Maske für den Po? Das ist zumindest die Idee von Frau Dr. Glückstein. (Foto: TVNOW / Bernd-Michael Maurer)

Eine Maske für den Po? Das ist zumindest die Idee von Frau Dr. Glückstein. (Foto: TVNOW / Bernd-Michael Maurer)

Die Gründerin und Unternehmenssoziologin Sandy Glückstein hat sich eine Pflegeserie für ein ganz spezielles Körperteil ausgedacht: den Po. Sie hat fünf verschiedene Masken entwickelt, die als Lösung für verschiedene Pflegebedürfnisse dienen sollen. Der Po sei aktuell das Trend-Körperteil schlechthin, ist sich die Gründerin sicher. Dafür müsse man sich nur mal Jennifer Lopez, Kim Kardashian oder Shakira anschauen. Im Sortiment befinden sich Produkte gegen Pickelchen, zur Straffung, aber auch zum Bleachen. Noch gehört Glückstein zu den Ersten auf dem deutschen Markt. „Po-Pflege ist derzeit noch ein Nischenprodukt“, weiß die Gründerin. „Aber ich glaube, dass die Menschen offener und die Schamgrenzen sich nach unten senken werden.“ Um ihre Produkte in die Masse zu bringen, sucht Glückstein einen Löwen als Unterstützung.

Diesen Deal will die Gründerin:

  •  200.000 Euro für zehn Prozent der Unternehmensanteile

Deal? Leider nicht. Die Bewertung ist den Löwen zu hoch, das Stadium der Entwicklung noch zu früh. Dass die Gründerin bei ihren Vorher-Nachher-Bildern geschummelt hat, schmeckt den Investoren auch nicht. Selbst Beauty-Investorin Judith Williams konnte nicht überzeugt werden.

Gomago: Das Ende der Marder-Plage?

Den Mader vertreiben will Klaus Skottki mit seinem Produkt. (Foto: TVNOW / Frank W. Hempel)

Den Mader vertreiben will Klaus Skottki mit seinem Produkt. (Foto: TVNOW / Frank W. Hempel)

Alles begann mit einer Marder-Plage auf dem eigenen Dachboden. Gründer Klaus Skottki konnte seinen unliebsamen Untermieter einfach nicht loswerden. Schließlich hat der Kfz-Meister im Ruhestand die Sache selber in die Hand genommen und eine Lösung entwickelt – Gomago. Skottki hat ein Granulat hergestellt, das ein künstliches Pheromon verströmt, das Marder fernhält, ohne den Tieren zu schaden. Bisher hat der Rentner seine Geruchsspender in der eigenen Garage hergestellt. Um das Produkt großzumachen und noch mehr Menschen mit ihrem Marder-Problem zu helfen, sucht der Gründer einen Investor für seine noch zu gründende GmbH.

Diesen Deal will der Gründer:

  •  80.000 Euro für 20 Prozent der Firmenanteile

Deal? Wer hätte es gedacht?! Mr. Regal, Ralf Dümmel, hat mal wieder zugeschlagen. Der Löwe findet die Unternehmensbewertung fair und steigt mit 80.000 Euro in das Unternehmen des Rentners ein.

Gymbutler: Für leidenschaftliche Fitnessstudio-Gänger

Ob der Gymbutler wirklich was taugt? Die Löwen Glagau und Dümmel sind skeptisch. (Foto: TVNOW / Bernd-Michael Maurer)

Ob der Gymbutler wirklich was taugt? Die Löwen Glagau und Dümmel sind skeptisch. (Foto: TVNOW / Bernd-Michael Maurer)

Die beiden Kraftsportler Maximilian Sander und Tim Bormann sind auf ein Problem gestoßen: An ihren geliebten Trainingsgeräten gibt es keine Getränkehalterung. Ein Grund, warum die Gründer den Gymbutler entwickelt haben – eine Silikonhalterung mit Magnet, mit der sich Trinkflaschen und andere Gegenstände leicht an Metall befestigen lassen. Praktisch soll der Gymbutler aber nicht nur für den Sport sein. Auch in der Werkstatt oder in der Küche lassen sich Gegenstände mit dem Gummiring leicht an Metall fixieren. Die Tragkraft des Gymbutlers soll dabei 2,5 kg betragen. Um ihren Alltagshelfer am Markt zu etablieren, wollen die Jungunternehmer einen Löwen von sich überzeugen. Ist das nicht auch was für das Dümmel-Regal?

Diesen Deal wollen die Gründer:

  • 100.000 Euro für 20 Prozent der Unternehmensanteile

Deal? Leider nein. Selbst für Ralf Dümmel bietet das Produkt zu wenig Potential. Die Gründer müssen ohne Deal nach Hause gehen.

Green MNKY: Nachhaltiger Schutz für das Smartphone

Folie und Schneidemaschine von GreenMNKY sparen Lagerfläche und Müll. (Foto: TVNOW / Bernd-Michael Maurer)

Folie und Schneidemaschine von Green MNKY sparen Lagerfläche und Müll. (Foto: TVNOW / Bernd-Michael Maurer)

Es gibt hunderte verschiedene Modelle von Smartphones und jedes Jahr werden es mehr. Für jedes Modell gibt es eigenes Zubehör und eigene Schutzfolien. Allein in Deutschland werden jedes Jahr 33 Millionen Panzerfolien verkauft. Und genau an diesem Punkt setzen die beiden Green MNKY-Gründer Ziya Orhan und Oliver Klingenbrunn an. Sie finden es umständlich, dass es für jedes Modell eine eigene Folie geben muss. Handyshop-Besitzer müssen dafür nicht nur ein riesiges Lager haben, die Folien erfordern auch wahnsinnig viel Verpackungsmüll. Aus dem Grund haben die beiden Gründer ein System entwickelt, das aus einer Universalfolie einfach einen Schutz in der richtigen Größe des Handys zuschneidet. Mit einer Folie ist es möglich, sämtliche Modelle, die es auf dem Markt gibt, zu schützen.

Diesen Deal wollen die Gründer:

  •  400.000 Euro für 15 Prozent der Unternehmensanteile.

Deal? In der Tat! Es kommt ein Deal mit gleich zwei Löwen zustande! Carsten Maschmeyer und Nils Glagau sichern sich zusammen 24 Prozent an dem Unternehmen. Dafür erhalten die beiden Gründer 400.000 Euro frisches Kapital.

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5 Kommentare
Andy Mustermann
Andy Mustermann

Wo ist hier die journalistische Relevanz? Wer sich dafür interessiert, schaut sich die Sendung doch selbst an, oder nicht?

Antworten
Dieter Petereit

Dazu zweierlei: A) In der Online-Berichterstattung ist Popularität eines der Relevanzkriterien. B) Leser dürfen alles, was sie nicht interessiert, ignorieren. Niemand hat die Absicht, einen Lesezwang einzuführen.

Antworten
Sven
Sven

Also die Sendung ist mir zu langweilig, aber die „Zusammenfassung“ hier lese ich gerne mal zwischendurch in der Kaffeepause :)

Antworten
Sven
Sven

Mader? Marder!

Antworten
Sven
Sven

Also die Sendung ist mir zu langweilig, aber die „Zusammenfassung“ hier lese ich gerne mal zwischendurch in der Kaffeepause :)

Antworten

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