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Digitalisierung – diese 15 Jobs verschwinden derzeit am schnellsten

(Foto: Saklakova/Shutterstock)

Im nächsten Jahrzehnt werden die Beschäftigungszahlen in vielen Berufen in den USA sinken. Unter den 15 Jobs, in denen die Mitarbeiterzahl am stärksten schrumpft, sind auch welche aus dem Tech-Sektor.

In Deutschland haben viele Menschen Angst vor einem Jobverlust durch die Digitalisierung – und bei einigen Berufen ist die Sorge um den künftigen Arbeitsplatz auch durchaus berechtigt. Einem von CNBC aufgestellten Ranking der 15 am schnellsten verschwindenden Jobs in den USA zufolge werden bis 2026 fast vier von fünf Heizern in Zügen ihren Job verlieren oder andere Tätigkeiten übernehmen müssen.

Auch Tech-Jobs nicht vor Digitalisierung sicher

Auch Verkehrsüberwacher, die etwa Parksünder aufspüren, gehören demnach zu den aussterbenden Berufsgruppen. Immerhin jeder dritte Job steht hier in den kommenden sieben Jahren vor dem Aus. Digitalisierung und Automatisierung machen aber auch vor der Tech-Branche nicht halt. So sind auch viele Stellen bei Computer-Schreibkräften, Callcenter-Mitarbeitern oder im Bereich Dateneingabe gefährdet. Laut der CNBC-Aufstellung fallen hier jeweils gut 20 Prozent der Stellen bis 2026 weg.

In den kommenden sieben Jahren sollen in den USA allerdings sieben Prozent mehr Stellen zur Verfügung stehen als 2018. Die Automatisierung bedeutet also keinesfalls, dass die Zahl der Arbeitsplätze insgesamt sinkt – im Gegenteil. Aber: 17 Prozent der 818 Berufsgruppen in den USA werden bis 2026 mehr Stellen verlieren als neue gewinnen.

6 Fragen, die sich jedes Unternehmen in der Digitalisierung stellen sollte

Nutze ich effiziente Software?

1. Haben meine Mitarbeiter mobil Zugriff auf wichtigste Unternehmensdaten wie CRM, ERP und Business-Intelligence?

2. Gibt es ein Software-Tool wie Slack, mit dem die interne Kommunikation effizienter werden kann?

3. Für welche Dinge wird im Unternehmen Microsoft Excel eingesetzt? Gibt es eine bessere Software?

4. Gibt es On-Premise-Lösungen, die in eine Public Cloud ziehen könnten?

(Foto: © Rawpixel.com Adobe Stock)

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Mit der Gefährdung von Jobs durch die Automatisierung in Deutschland hatte sich vor ziemlich genau einem Jahr schon einmal eine Studie der OECD auseinandergesetzt. Demnach stehen 14 Prozent der Berufe in der Bundesrepublik und den weiteren 31 untersuchten Ländern vor dem Aus. Besonders von einem möglichen Jobverlust bedroht seien junge und gering qualifizierte Menschen. Wie Japan hat auch Deutschland wegen des hohen Industrialisierungsgrades ein erhöhtes Risiko, dass viele Jobs der Automatisierung zum Opfer fallen könnten.

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5 Kommentare
Sasa
Sasa

Call Center – ja die ohne jeglichen Handelsspielraum. Und genau dort verlagert sich dann die (negative) Kommunikation auf Twitter und Facebook mit Qualitäts- und Imageverlusten.

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Martin
Martin

Hört, hört: „fast vier von fünf Heizern“ sind in den USA von Jobverlust bedroht. War mir neu, dass dort noch so viele Dampfloks rumfahren! Vielleicht ist es doch nicht so vernünftig, alles zu digitalisieren und automatisieren – in diesem Fall Übersetzungen …

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Robert
Robert

Was macht denn bitte ein Heizer heute noch auf den Zügen? Die Umstellung auf Diesel- bzw. E-Loks ist wohl kaum der Digitalisierung zuzuschreiben und damit sind diese Jobs auch nicht Opfer der Digitalisierung.

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Oliver Mengedoht
Oliver Mengedoht

Morjen ;-)

„Digitalisierung – diese 15 Jobs verschwinden derzeit am schnellsten“ heißt es in der Überschrift – und dann werden ganze fünf (!) Berufe aufgezählt, die verschwinden.

Was stimmt da nicht? ;-)

Glückauf, Ollie

PS: Heizer in Zügen???

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Arvind Sinha

Call Center ist fast weg – und wer sagt 2026? Diese Jobs sind heute bedroht. In nächsten 7 Jahren sehen wir viele Jobs die heute nicht vorhersehbar sind. Wir manchmal uns wünschen, um die Zukunft zu sehen – und die Zukunft ist hier. KI wird alle verändern, mit dem wir uns heute wohl fühlen.

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