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Angestellte halten ihre Unternehmen für digital inkompetent

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Diese Ergebnisse spiegeln sich auch im Branchenvergleich wider. 76 Prozent der Befragten aus dem Dienstleistungssektor gaben an, sich gut gerüstet zu fühlen für die Digitalisierung. Im öffentlichen Dienst findet sich diese Einschätzung nur bei 57 Prozent der Befragten. Immerhin teilt man offenbar in ganz Deutschland die Auffassung, dass arbeitgeberfinanzierte Weiterbildungen die wichtigste Maßnahme sind, um sich auf die Herausforderungen der Digitalisierung vorzubereiten.

Auffallend sei, dass die Norddeutschen den Wissenstransfer zwischen Jung und Alt mit 40 Prozent fast genauso hoch bewerten wie arbeitgeberfinanzierte Weiterbildungen mit 41 Prozent, heißt es. Damit messen sie dem Wissenstransfer eine in etwa doppelt so hohe Bedeutung zu wie Arbeitnehmer aus anderen Regionen Deutschlands.

In diesem Zusammenhang überrasche, dass 26 Prozent der im Handel Tätigen angeben, dass keine Maßnahmen notwendig seien, um sich für die Herausforderungen zu wappnen, schreiben die Studienautoren. Diese Meinung teilen nur jeweils sieben Prozent der Befragten aus dem öffentlichen Dienst sowie dem Bereich Dienstleister. In der Industrie gaben zwölf Prozent an, keine Maßnahmen zu benötigen.

Für die Studie hat das Marktforschungsinstitut Kantar Emnid insgesamt 1003 Arbeitnehmer zu den Herausforderungen und Maßnahmen der Digitalisierung befragt.

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Ein Kommentar
Insomnia
Insomnia

Die Frage ist wen das überhaupt betrifft (Ich hätte jetzt auch vermutet, dass die Zielgruppe von t3n eher Büro-Angestellte sind). Ich würde meinen, dass fast alle Bürojobs (und das sind ne ziemliche Menge) gar nicht von der Digitalisierung betroffen sind weil sie überhaupt erst durch die Digitalisierung entstanden sind. Hauptsächlich geht es doch also um „händische“ Jobs in Form von Handwerkern etc. die nicht zwingend eine menschliche Interaktion erfordern.

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