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Experte: Elon Musk inszenierte Twitter-Interesse, um Tesla-Aktien zu verkaufen

Twitter verklagt Elon Musk. Ein Marktexperte ist indes überzeugt: Das Interesse am Kauf des Social-Media-Unternehmens war nur inszeniert – um Tesla-Aktien zu verkaufen.

Von Hannah Klaiber
1 Min. Lesezeit
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Trick von Elon Musk: Der Unternehmer soll sein Kaufinteresse an Twitter nur inszeniert haben, um Tesla-Aktien zu verkaufen. (Foto: dpa)

Die Ereignisse überschlagen sich im Themendreieck Musk–TwitterTesla. Nachdem der reichste Mann der Welt monatelang um Twitter gebuhlt und sein Kaufinteresse dann kurzfristig für null und nichtig erklärt hat, strebt Twitter – wenig überraschend – eine Klage wegen Rückzugs von der geplanten Übernahme an.

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Indes erhält ein Mann immer mehr Aufmerksamkeit, der wenige Tage zuvor einen interessanten Tweet abgesetzt hat: Josh Wolfe, Mitgründer von Lux Capital, schrieb bereits am 8. Juli, die Übernahmeaktion sei lediglich ein „cleverer Trick“ gewesen. Musk habe den Deal als Vorwand genutzt, um Tesla-Aktien im Wert von 8,5 Milliarden US-Dollar zu verkaufen. Die rund eine Milliarde Dollar betragende Strafgebühr werde Musk demnach „mit 80-prozentiger Wahrscheinlichkeit“ bezahlen – die verbleibenden 7,5 Milliarden Dollar an liquiden Mitteln seien ihm dennoch sicher. Musks Begründung, sein Twitter-Interesse wegen der bestehenden Fake-Accounts verloren zu haben, glaubt Wolfe – ebenso wie andere Experten der Branche – offenbar schon lange nicht mehr: „Er denkt wirklich, er könne Raketen landen, aber keine Bots in den Griff bekommen?“

Twitter klagt, Musk reagiert mit Hohn – auf Twitter

Das Twitter-Board plane, die „Transaktion zum vereinbarten Preis und den mit Mr. Musk vereinbarten Bedingungen abzuschließen“, äußerte sich am 8. Juli Twitter-Chairman Bret Taylor. Elon Musk reagierte darauf nicht direkt, aber doch deutlich – ebenfalls auf seinem Social-Media-Kanal.

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Mit einem Meme, das ihn lachend über die Entwicklungen im Übernahmeprozess zeigte, präsentierte sich Musk über alle Herausforderungen erhaben. Offen machte er sich darüber lustig, dass Twitter nun die Informationen zu Fake-Accounts vor Gericht öffentlich machen müsse, die sie ihm freiwillig nicht zur Verfügung gestellt hätten.

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Wer zuletzt lachen wird, hat sich in diesem Fall noch nicht erwiesen – es ist davon auszugehen, dass sowohl von Twitters als auch von Musks Seite aus alle erdenklichen Anstrengungen unternommen werden, aus diesem Kampf als Sieger hervorzugehen.

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