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Von iOS bis Windows: So unterschiedlich sehen Emojis aus

Emojis sind heute überall. Nur sehen sie nicht überall gleich aus. Wir werfen einen Blick auf die unterschiedlichen Emojis von Google, Apple, Microsoft und anderen Anbietern.

2 Min.
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Emojis. (Foto: Shutterstock)

Spätestens seit der Einführung der Smartphones sind die schon Ende der 1990er Jahre erfundenen Emojis überall. Messenger-Konversationen ohne die putzigen Piktogramme dürften für viele Menschen kaum mehr vorstellbar sein. Welche Emojis es gibt, wird vom Unicode-Konsortium festgelegt, zu dessen Mitgliedern alle großen Tech-Unternehmen zählen. Wie die im Unicode-Standard festgeschriebenen Emojis allerdings umgesetzt werden, das liegt in der Hand derjenigen, die sie in ihren Diensten und Anwendungen verfügbar machen wollen.

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„Wenn ich ein guter Zeichner wäre, könnte ich mit vier Strichen unzählige Gesichtsausdrücke hervorbringen.“ – Ludwig Wittgenstein

Daher sehen die Emojis unter Android, iOS und Windows auch jeweils unterschiedlich aus. Aber nicht nur Betriebssysteme haben eigene Emojis, auch Apps und Dienste nutzen bisweilen eigene Varianten. So verfügt Whatsapp beispielsweise über selbstgestaltete Emojis, die allerdings nicht auf dem iPhone zum Einsatz kommen. Dort nutzt der Messenger die Emojis von Apple, was durchaus Sinn ergibt, da die Whatsapp-Emojis sowieso recht eindeutige Kopien der Apple-Variante darstellen. Überhaupt scheinen Messenger Apples Emoji-Look zu mögen: Auch Signal und Telegram nutzen die Emojis aus Cupertino – und zwar sogar unter Android.

Überhaupt ist die Chance für Android-Nutzer höher, dass sie je nach Gerät unterschiedliche Emojis zu Gesicht bekommen, da einige Hersteller lieber eigene Varianten der kleinen Gesichtchen einsetzen. Der Trend scheint allerdings eher rückläufig zu sein. Samsung gestaltet zwar nach wie vor eigene Emojis, Hersteller wie LG und HTC scheinen mittlerweile aber lieber die von Google bereitgestellten Piktogramme zu verwenden.

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Die Emojis der größten Plattformen im Überblick
Googles Emojis findet ihr unter einer freien Lizenz auf GitHub. (Screenshot: Emojipedia)

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Open-Source-Emojis für eigene Projekte von Google und Twitter

Übrigens könnt ihr Googles Emoji-Font auch selbst einsetzen, da die Schrift namens Noto-Emoji unter der freien SIL-Open-Font-Lizenz steht. Ähnliches gilt auch für Twitters Twemoji getaufte Emoji-Variante, die unter der freien MIT-Lizenz steht. Gebrauch macht davon beispielsweise der Messaging-Dienst Discord. Mit Openmoji gibt es eine weitere Open-Source-Variante. Das Projekt stammt von der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd und die dazugehörigen Emojis stehen unter einer Creative-Commons-Lizenz.

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Ebenfalls interessant: Welttag des Emojis – 😍 oder 💩?

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