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Von Satelliten festgehalten: In Japan ist eine neue Insel durch einen Vulkanausbruch entstanden

Am 30. Oktober 2023 hat ein Vulkanausbruch in Japan eine neue Insel geformt, festgehalten wurde das von einem Nasa-Satelliten und der Universität von Tokyo. Die Insel ist nordöstlich der Ausbruchstelle entstanden und auf den Bildern der Universität deutlich sichtbar.

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Nach einem Vulkanausbruch ist eine neue Insel entstanden. (Foto: Fotos593 / Shutterstock)

Am 30. Oktober 2023 hat Japan ein bemerkenswertes Naturphänomen erlebt: Vor der Küste der Inselgruppen Ogasawara und Iwo Jima hat ein Vulkanausbruch eine neue Insel geformt. Sowohl ein Satellit der Nasa als auch Wissenschaftler der Universität von Tokyo konnten das Ereignis in Bildern festhalten.

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Die Aufnahmen zeigen die Entstehung der neuen Landmasse nördlich der Ausbruchstelle. Bereits im Jahr 2022 gab es in nahezu derselben Gegend einen Vulkanausbruch. Die aktuell entstandene Insel ist auf den von der Universität Tokyo bereitgestellten Bildern klar erkennbar.

Hier ist die neue Insel entstanden. (Bilder: Universität Tokyo)

Auch der Satellit hat die Insel beobachtet

Die kürzlich entstandene Insel vor der Küste Japans hat aber nicht nur die Aufmerksamkeit von Wissenschaftlern auf der Erde auf sich gezogen, sondern wurde auch aus dem All durch den Satelliten Landsat 9 beobachtet, wie Space berichtet.

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Der Satellit, ein gemeinsames Projekt der Nasa und des U.S. Geological Survey, erfasste die Insel erstmals am 3. November – einige Tage nach ihrer Entstehung. Durch den Vergleich von Satellitenbildern vom 18. Oktober und dem 3. November wird die Entwicklung der Insel deutlich sichtbar.

Die Insel ist auch aus dem All zu sehen. (Bild: Esa/USGS)

Der Vulkanausbruch, der zur Bildung der Insel führte, hatte sich südlich von Iwo Jima ereignet und zu Explosionen geführt, bei denen Gesteinsmaterial, vornehmlich Bimsstein, nördlich der Ausbruchsstelle abgelagert wurde. Bimsstein entsteht typischerweise, wenn Lava mit einem hohen Wasser- und Gasgehalt aus einem Vulkan austritt.

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Die Bilder dieser neuen geologischen Formation wurden von Landsat 9 aus einer Höhe von 705 Kilometern aufgenommen.

Aschewolke wird von Satelliten erfasst

Vor einigen Monaten hat auch Russland ein vulkanisches Ereignis erlebt. Der Vulkan Shiveluch, einer der aktivsten Vulkane auf der Halbinsel Kamtschatka, ist ausgebrochen und hat eine beeindruckende Aschewolke in die Luft geschleudert, die sich bis zu 20 Kilometer in die Höhe erstreckte.

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Verschiedene Satelliten konnten das eindrucksvolle Naturschauspiel festhalten, wodurch das Ausmaß des Ausbruchs deutlich wurde. Die Auswirkungen des Ereignisses waren weitreichend: Die nahegelegenen Dörfer wurden von einer dicken Ascheschicht bedeckt, was nicht nur die täglichen Aktivitäten der Bewohner beeinträchtigte, sondern auch erhebliche Konsequenzen für den Luftverkehr in der Region hatte.

Kamtschatka ist bekannt für seine hohe vulkanische Aktivität mit insgesamt 160 Vulkanen, von denen 29 als aktiv eingestuft werden.

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