Anzeige
Anzeige
News
Artikel merken

Hoffnung für außerirdisches Leben: Erdähnliche Planeten können unter schwierigen Bedingungen entstehen

Die Entdeckung erdähnlicher Planeten in unwirtlichen Sternenentstehungsregionen verändert unsere Vorstellung von der Entstehung des Lebens im Universum. Neue Beobachtungen enthüllen, dass selbst in den härtesten Umgebungen unserer Galaxie Leben entstehen könnte.

2 Min. Lesezeit
Anzeige
Anzeige

Erdähnliche Planeten könnten öfter entstehen als gedacht. (Foto: Nazarii_Neshcherenskyi / Shutterstock)

Das James Webb Space Telescope (JWST) hat auf einer Entdeckungsreise eine neue Beobachtung geliefert. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Astronomie in Heidelberg nutzten das Teleskop, um die Sternenentstehungsregion NGC 6357 zu untersuchen.

Anzeige
Anzeige

Diese Region ist bekannt für ihre Fülle an jungen, aktiven Sternen, die intensive ultraviolette Strahlung aussenden und extrem hohe Temperaturen aufweisen. Inmitten dieser Aktivität entdeckten die Forscher in einer Gas- und Staubscheibe, bekannt als XUE-1, die einen dieser entstehenden Sterne umgibt, Wasser- und kohlenstoffhaltige Moleküle.

Solche Scheiben sind die Geburtsstätten von Planeten, die später den jeweiligen Stern umkreisen.

Anzeige
Anzeige

Ein unerwartetes Ergebnis

„Dieses Ergebnis ist unerwartet und aufregend“, äußerte María C. Ramírez-Tannus, Astronomin am Max-Planck-Institut und Hauptautorin der neuen Studie, in einer Erklärung. Ihre Studie zeigt auf, dass selbst in den extremsten Umgebungen unserer Galaxie die Bedingungen für die Entstehung erdähnlicher Planeten und die Grundbestandteile des Lebens existieren können.

Diese Erkenntnis stellt bisherige Annahmen auf den Kopf, nach denen die Wahrscheinlichkeit für die Existenz solcher Planeten in solch herausfordernden Umgebungen als minimal galt.

Anzeige
Anzeige

Die Entdeckung dieser Moleküle legt nahe, dass unter diesen Bedingungen Gesteinsplaneten, möglicherweise mit Wasser und ähnlichen Bedingungen wie auf der Erde, entstehen könnten.

16 atemberaubende Bilder der Erde aus dem Weltall

16 atemberaubende Bilder der Erde aus dem Weltall Quelle: NASA

Sternenenstehungsregionen heutzutage eher selten

Ein wesentlicher Grund, warum die Entstehung von erdähnlichen Planeten in Sternenentstehungsregionen bisher nicht intensiv erforscht wurde, besteht darin, dass solche Regionen in der heutigen Zeit selten sind.

Anzeige
Anzeige

Ihre Blütezeit lag vor etwa zehn Milliarden Jahren. Die uns bekannten Sternenentstehungsregionen, die heute aktiv sind, befinden sich oft in großer Entfernung von der Erde, was ihre Beobachtung und Erforschung erschwert.

NGC 6357 stellt hier eine Ausnahme dar – mit einer Entfernung von 5.500 Lichtjahren zur Erde ist sie vergleichsweise nah. Der kürzlich gemachte Fund in dieser Region deutet darauf hin, dass die Bildung erdähnlicher Planeten in solchen Umgebungen häufiger vorkommen könnte, als bisher angenommen wurde.

Allerdings lässt sich aus einer einzelnen Beobachtung noch keine allgemeingültige Schlussfolgerung ziehen. Trotzdem bietet dieser Fund neue Hoffnung und Perspektiven bezüglich der Existenz außerirdischen Lebens im Universum.

Mehr zu diesem Thema
Fast fertig!

Bitte klicke auf den Link in der Bestätigungsmail, um deine Anmeldung abzuschließen.

Du willst noch weitere Infos zum Newsletter? Jetzt mehr erfahren

Anzeige
Anzeige
Schreib den ersten Kommentar!
Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!
Hallo und herzlich willkommen bei t3n!

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team von mehr als 75 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Schon jetzt und im Namen der gesamten t3n-Crew: vielen Dank für deine Unterstützung! 🙌

Deine t3n-Crew

Anleitung zur Deaktivierung
Artikel merken

Bitte melde dich an, um diesen Artikel in deiner persönlichen Merkliste auf t3n zu speichern.

Jetzt registrieren und merken

Du hast schon einen t3n-Account? Hier anmelden

oder
Auf Mastodon teilen

Gib die URL deiner Mastodon-Instanz ein, um den Artikel zu teilen.

Anzeige
Anzeige