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EU-Neuzuwachs: Viertstärkster Supercomputer der Welt geht in Betrieb

Leonardo steht im italienischen Bologna. Damit befinden sich nun zwei der vier stärksten Supercomputer der Welt in Europa. Besonders spannend: Leonardo besitzt das Potenzial, zum Quantencomputer aufgerüstet zu werden.

Von Insa Schniedermeier
1 Min.
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Das ist Leonardo, der Supercomputer aus Italien. (Bild: EuroHPC JU)

Der viertstärkste Supercomputer der Welt geht heute in Betrieb. Leonardo steht im italienischen Bologna und wurde in Zusammenarbeit zwischen der französischen Firma Atos und dem italienischen Forschungskonsortium Cineca gebaut.

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Leonardo ist Teil des European High Performance Computing Joint Undertaking (EuroHPC JU), das derzeit acht europäische Supercomputer umfasst.

Leonardos Spitzenleistung soll 323 Petaflops (kurz: Pflops) betragen, bei einer durchschnittlichen Leistung von 249 Petaflops.

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Ein Petaflop steht für eine Billiarde Rechenoperationen pro Sekunde – eine Eins mit 15 Nullen.

Neben den rund 250 Pflops verfügt Leonardo über mehr als 100 Petabytes Speicherplatz.

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Nur 3 Supercomputer leistungsstärker

Bislang sind nur drei Supercomputer leistungsstärker als Leonardo. Der finnische Supercomputer Lumi belegt den dritten Platz der weltweiten Supercomputer. Die Plätze 1 und 2 gehen an die Supercomputer Frontier aus den USA und Fugaku aus Japan.

Mit seiner Rechenpower soll Leonardo Probleme in Bereichen wie künstlicher Intelligenz und personalisierter Medizin, erneuerbarer Energie, Materialdesign, Biotechnik, Wettervorhersagen und Bekämpfung des Klimawandels lösen.

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Deutschland ist übrigens weder in der Top 10 der 500 weltweiten Supercomputer noch mit einem Supercomputer im EuroHPC JU vertreten.

Bereit für Quantencomputing

Spannend an Leonardo ist auch, dass der Supercomputer mit Blick auf die Aufrüstbarkeit entwickelt wurde. Im März hatte das EuroHPC JU bereits Pläne für die Zukunft vorgestellt, die Quantenverarbeitungs-Upgrades für seine bestehenden Supercomputer beinhalten.

Für Leonardo sind in Zukunft einige ausgefallene Quanten-Upgrades geplant. Laut EuroHPC JU soll das italienische Forschungskonsortium Cineca ab 2023 einen neuen Quantencomputer im Auftrag von EuroHPC JU betreiben.

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Das bedeutet, dass die EU innerhalb der nächsten Jahre über einige der schnellsten Supercomputer der Welt verfügen wird, von denen mindestens einer im Tandem mit einem Quantencomputer arbeitet.

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