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Keiner will im Metaverse wohnen: Virtuelle Grundstückspreise im freien Fall

Nach dem Hype kommt die Ernüchterung – das ist aktuell bei diversen Metaverse-Projekten zu beobachten. Neben schwachen Userzahlen ist auch die Euphorie auf dem virtuellen Immobilienmarkt abgeebbt.

1 Min.
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Mit Pixeloptik in die Zukunft des Internets? The Sandbox gilt als eine der populärsten Plattformen mit Metaverse-Charakter. (Grafik: The Sandbox)

Eine Auswertung der Analyseplattform Wemeta zeigt: Mit dem Absturz der Kryptowährungen in den vergangenen Monaten sind auch die Preise für digitales Land auf Blockchain-Plattformen drastisch gesunken. Und obwohl die Parzellen jetzt zumindest etwas erschwinglicher wären, will sie kaum noch jemand kaufen.

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The Sandbox und Decentraland: Grundstücke 80 Prozent weniger wert

2022 ist in der Krypto-Welt das Jahr der Kurseinbrüche. Neben Bitcoin, Ether und Co haben sich auch Metaverse-Token wie SAND oder MANA auf eine Talfahrt begeben. Die plattformeigenen Währungen waren allerdings nicht das Einzige, womit es bei Decentraland und The Sandbox bergab ging: Eine Analyse von Wemeta zeigt jetzt, dass auch die durchschnittlichen Grundstückspreise auf den beiden Metaverse-Plattformen um circa 80 Prozent gefallen sind.

Nun könnte man meinen, dass die dabei entstandenen „Schnäppchen“ für zunehmende Käufe gesorgt haben könnten – doch das Gegenteil ist der Fall. Neben den Preisen ist auch das Kaufinteresse an den digitalen Parzellen stark gesunken. Im November 2021 hatten The Sandbox und Decentraland zusammen noch mehr als 6.000 Transaktionen verzeichnet, Anfang Oktober waren es keine 1.000 mehr, so Wemeta.

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Es sind nicht nur die Grundstücke: NFT-Markt in der Krise

Decentraland und The Sandbox reihen sich damit in einen Abwärtstrend ein, der sich auf dem gesamten NFT-Markt abzeichnet: Schon im September hatten Berechnungen von Dune Analytics gezeigt, dass das Handelsvolumen von NFT-Projekten seit Januar 2022 um 97 Prozent zurückgegangen war.

Die 10 teuersten NFTs aller Zeiten

Das sind die 10 teuersten NFT der Geschichte Quelle:

Und auch ein sinkendes Interesse am Metaverse zeigt sich immer wieder – zum Beispiel an den Nutzungszahlen von The Sandbox und Decentraland, die trotz hohem Marktwert der Plattformen im Vergleich zu verschiedenen Online-Games verschwindend gering sind.

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Kommentare (2)

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Fleischwurst

Das trifft auf manche zu, aber nicht auf alle. Bspw werden in Upland immer noch mehr als 2000 Grundstücke pro Tag gemintet. Mehrere Tausend Spieler täglich. Klar gab es auch hier einen kleinen Einbruch in den letzten Monaten aber bei weitem nicht so schlimm wie in den meisten anderen Metaversen.

Thomas D.

Wer ist überhaupt so dämlich, sein Geld in derartigen NoName-Projekten zu versenken? Da steht doch niemand von Rang und Namen dahinter und die haben auch kein bereits etabliertes System wie RecRoom oder Roblox. Ist ja noch dämlicher als NFTs.

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