Ratgeber

Was ist eigentlich Extreme Programming?

Extreme Programming (Foto: Profit_Image / Shutterstock)

Beim Extreme Programming stellt der Programmierer das Lösen der Aufgabe in den Fokus. Das formalisierte Vorgehen besitzt nur eine geringe Bedeutung für den Prozess. Es handelt sich um ein agiles Vorgehensmodell in der Softwaretechnik.

Wie funktioniert Extreme Programming?

Die zyklische Vorgehensweise ist ein charakteristisches Kennzeichen des Extreme Programming (auch XP genannt). Sie wird auf allen Ebenen des Projektes deutlich, sowohl bei der eigentlichen Entwicklung als auch bei der Zusammenarbeit im Team und bei den Abstimmungen mit dem Kunden. Im Gegensatz zum klassischen Vorgehen vereinbaren Entwickler und Kunden keinen strikt definierten Projekt-Anforderungskatalog. In diesem Zusammenhang ist der Begriff des agilen Modelings wichtig. Je mehr die Softwareentwicklung voranschreitet, desto mehr Kundenwünsche werden in die Programmierung integriert. Die zugrunde liegenden Zeiteinheiten reichen von einem Tag bis zu mehreren Wochen. Die Verfahrensweise gilt als problemorientiert und zeitnah. Oftmals kennen die Kunden die gewünschten Leistungsprofile und Anforderungen an die Software noch nicht von Anfang an. Extreme Programming bietet ein hohes Maß an Flexibilität, die genaue Definition zu Beginn des Projektes ist nicht erforderlich.

Agile Softwareentwicklung (Foto: Nicoeinino / Shutterstock)
Agile Softwareentwicklung (Foto: Nicoeinino / Shutterstock)

Welche Vorteile bietet Extreme Programming?

  • Problemorientierte Wirkung
  • Beherrschbarkeit von komplexen Software-Entwicklungsprojekten
  • Kurze Iterationszyklen
  • Einsparung von Zeit und Kosten
  • Regelmäßige Absprachen mit dem Kunden
  • Relativ einfache Einzelschritte
  • Zeitnahe Integration von Kundenwünschen

Die problemorientierte Wirkung des Extreme Programming ist der größte Vorteil dieses Verfahrens. Komplexe Software-Entwicklungsprojekte werden beherrschbar, die Fokussierung auf das eigentliche Problem erleichtert die Lösungsfindung. Klassische Entwicklungsprozesse sind oftmals starr und vielschichtig. Extreme Programming überzeugt durch eine Vorgehensweise, die in kurze Iterationszyklen unterteilt ist. Die Kunden beziehungsweise Auftraggeber sind aktiv in den Prozess eingebunden. Da die Kommunikation mit dem Auftraggeber in regelmäßigen Abständen stattfindet, überprüfen beide Parteien, ob der Prozess wie gewünscht verläuft. Obwohl das gesamte Projekt komplex ist, entstehen relativ einfache Einzelschritte. Äußert der Kunde spezielle Wünsche, können die Entwickler diese Wünsche zeitnah umsetzen und in das Projekt integrieren. Die zyklische Vorgehensweise soll zu einem Zeitgewinn führen. Zeitliche Einsparungen wirken sich positiv auf die Kostenbilanz aus.

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Eine Reaktion
Alex

Wow, ihr seid zwar bekannt für eure schlechten Artikel aber langsam übertreibt ihr es.

Antworten

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