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Foldables – Samsung zeigt faltbares Smartphone, Google bringt native Android-Unterstützung

Das Samsung-Foldable im ausgeklappten Zustand. (Screenshot: t3n.de/Samsung)

Samsung und Google haben am Mittwoch die Zukunft von Smartphones, respektive Foldables, präsentiert: Samsung zeigte sein faltbares Infinity-Flex-Display, Google parallel dazu die native Android-Unterstützung für faltbare Geräte.

Seit Jahren arbeiten viele Unternehmen an faltbaren Smartphones – am Mittwoch haben Samsung und Google den Grundstein für die neue Produktkategorie der Foldables gelegt. Samsung enthüllte auf seiner Entwicklerkonferenz in San Francisco ein faltbares Display mitsamt einer neuen Nutzeroberfläche namens One UI, während Google wenige Kilometer weiter in Mountain View ankündigte, dass Android native Unterstützung für diese Gerätegattung erhalten werde.

Samsungs Infinity-Flex-Display: Faltbares Display für Foldables

Auf der Bühne der Samsung Developer Conference 2018 hielt Justin Denison, Chef der Marketingabteilung der Mobilsparte des Unternehmens, nicht nur das neue Infinity-Flex-Display in die Höhe, sondern einen funktionierenden Foldable-Prototypen. Das Gerät hielt er jedoch stets im Dunklen, sodass man keine Details erkennen konnte. Zudem wurde das Design durch ein Case geschützt, wie es oft bei Prototypen verwendet wird.

Samsung wird 2019 sein erstes Foldable vorstellen. (Screenshot: t3n.de; Samsung)
Samsung wird 2019 sein erstes Foldable vorstellen. (Screenshot: t3n.de/Samsung)

Das Gerät, das mutmaßlich Galaxy X oder F heißen und zur Note-Serie gehören wird, besitzt zwei Bildschirme – einen kleinen auf der Außenseite und einen großen faltbaren auf der Innenseite. Mit dem kleinen Bildschirm lässt sich das Foldable wie ein herkömmliches Smartphone verwenden, während es auseinandergeklappt wie ein Tablet genutzt werden kann.

Durch das faltbare 7,3-Zoll-Display werde das Problem gelöst, dass ein Display nur so groß sein könne wie das Gerät selbst, so Denison. Auf ein schützendes Glaspanel wurde bei dem faltbaren Bildschirm logischerweise verzichtet. Stattdessen besteht es aus Polymer, um flexibel zu sein. Denison meint weiter, dass man das Gerät problemlos hunderttausendfach falten könne.

Das Samsung-Foldable im zusammengeklappten Zustand. (Screenshot: t3n.de/Samsung)

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Android mit nativer Unterstützung für Foldables

Damit die Software auch für die neue Gerätegattung reibungslos funktioniert, hat nicht nur Samsung seine Nutzeroberfläche neu entworfen, sondern auch Google hat mit Hand angelegt.

Android bringt nativen Support für Foldables. (Bild: Google)
Android bringt nativen Support für Foldables. (Bild: Google)

Auf dem Android Dev Summit hat das Unternehmen offiziell angekündigt, dass Android native Unterstützung für Foldables liefern werde. Auf diesem Wege müssen Hersteller nicht wieder eine eigene Insellösung entwickeln, wie es in der Vergangenheit schon häufiger der Fall war. So hatten Hersteller etwa Software für Fingerabdrucksensoren oder Dualkameras entwickelt, die nicht tief ins System eingebunden war.

Bei den Foldables ist Google von Beginn an dabei: Android wird ab dem nächsten Jahr Foldables mit einem und zwei Displays unterstützen. Zusammengeklappt würden alle wie normale Smartphones aussehen, auseinandergeklappt bieten sie eine größere Displayfläche.

Die nächste Android-Version soll unter anderem die Funktion Screen-Continuity liefern, mit der Inhalte nahtlos zwischen Displays des Geräts fortgesetzt werden können. Android-Entwickler werden von Beginn an die Möglichkeit haben, ihre Apps an die neue Gerätegattung anzupassen, so Google.

Google deutet ferner an, dass Foldables von mehreren Android-Herstellern und nicht nur von Samsung kommen werden. Bekannt ist unter anderem, dass Huawei und LG an solches Geräten arbeiten, die sie im nächsten Jahr auf den Markt bringen wollen.

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