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Forbes Analyse: Hälfte des Bitcoin-Handelsvolumen nicht echt?

Forbes hat das Handelsvolumen auf dem Kryptomarkt näher untersucht. Das Unternehmen geht davon aus, dass rund die Hälfte des Handelsvolumens nicht aus regulären Trading-Aktivitäten stammt.

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Wie echt ist das Bitcoin-Handelsvolumen? (Bild: Backcountry Media/Shutterstock)

Auch wenn es nicht alle Krypto-Börsen durch den Bärenmarkt schaffen, ist die Zahl der Krypto-Börsen in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Zeitgleich gibt es auch immer mehr Kryptowährungen und Nutzer, wodurch das Handelsvolumen langfristig betrachtet enorm angestiegen. Auch wenn die Hochzeiten aus dem Jahr 2021 aktuell nicht mehr erreicht werden, ist das Handelsvolumen laut den Daten von Coinmarketcap mit rund 72 Milliarden US-Dollar in den letzten 24 Stunden auf einem hohen Niveau. Allerdings gibt es hierfür keine echten Kontrollmechanismen. Wie echt dieses Handelsvolumen ist, hat das Wirtschaftsmagazin Forbes untersucht.

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Forbes schätzt 51 Prozent des Bitcoin-Handelsvolumen als gefälscht ein

Forbes hat insgesamt 157 Kryptowährungsbörsen untersucht. Das Unternehmen ist zu dem Entschloss gekommen, dass rund 51 % des täglichen Bitcoin-Handelsvolumens  höchstwahrscheinlich gefälscht waren. Die Ergebnisse teilte Forbes in einem Beitrag vom 26. August mit. 

Es geht in erster Linie um das sogenannte Wash-Trading. Die U.S. Commodity Futures Trading Commission versteht unter Wash-Trading das Eingehen von Transaktionen bzw. das Vortäuschen von Transaktionen, um den Anschein zu erwecken, dass Käufe und Verkäufe getätigt werden, ohne ein Marktrisiko einzugehen oder die Marktposition des Händlers zu verändern. Das Ziel dahinter ist es, das Handelsvolumen eines Vermögenswertes größer darzustellen und somit ein Wachstum vermelden zu können, auch wenn dies in der Realität nicht der Fall sein sollte.

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In einigen Fällen führen Tradingbots diese Wash-Trades aus, wodurch das Volumen erhöht wird. Insider verstärken gleichzeitig die Aktivität mit optimistischen Äußerungen, um den Preis schließlich in die Höhe zu treiben. Es handelt sich also um eine Art Pump-and-Dump.

Wie aus dem Forbes-Bericht hervorgeht, schätzt das Unternehmen das weltweite Bitcoin-Handelsvolumen vom 14. Juni auf 128 Milliarden Dollar. Nimmt man hierzu die gemeldeten Daten von rund 262 Milliarden Dollar, entspricht dies, vom gemeldeten Volumen ausgehend, einer Abweichung von 51 Prozent.

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