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Ford: Autobauer baut eigenen Geschäftsbereich für E-Autos auf

Mit Ford Model E will der US-Autobauer ein eigenes Unternehmen mit Fokus auf den E-Fahrzeugen aufbauen. Außerdem soll in dem Geschäftsbereich Software entwickelt werden, die auch für Verbrenner genutzt werden soll.

2 Min. Lesezeit
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(Foto: picture alliance / EPA | JIM LO SCALZO)

Der US-amerikanische Autobauer Ford baut einen eigenständigen Geschäftsbereich für Elektro-Fahrzeuge auf. Der neue Bereich soll Ford Model E heißen. „Ford entwickelt eine Organisation, die mit dem Fokus und der Geschwindigkeit eines Startups Spitzentechnologie für ihre Kunden liefert und ihr umfassendes Know-how in den Bereichen Produktentwicklung und Volumenproduktion dazu nutzt“, heißt es in der Ford-Mitteilung.

Softwareentwicklung, die auch Verbrenner nutzen sollen

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Mit dem neuen Geschäftsbereich sollen „Innovationen und die Entwicklung zukunftsweisender Elektrofahrzeuge in großem Volumen“ schneller vorangetrieben werden. Allerdings soll in diesem Bereich auch Software entwickelt werden, die für den zweiten Geschäftsbereich des Konzerns ebenfalls relevant ist.

Unter dem Namen Ford Blue wird nämlich das Geschäft mit den Verbrennern weiterlaufen. In diesem Bereich will Ford „strikt Kosten reduzieren, Abläufe vereinfachen und die Qualität verbessern“.

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Ford Model E und Ford Blue sollen eigenständige Unternehmen sein

Beide Bereiche sollen als eigenständige Unternehmen arbeiten, aber dabei natürlich auch zusammenarbeiten. Das zeigt das genannte Software-Beispiel. Vereinfacht gesagt soll der Ford-Blue-Bereich für das klassische Geschäft zuständig sein, während Ford Model E auf Innovation ausgerichtet ist.

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Die beiden Geschäftsbereiche sollen dazu dienen, gemeinsam mit dem Ford-Pro-Geschäft, dem Ford-Ladeangebot für E-Autos, den „Ford-Plus-Plan“ umzusetzen. Sein Ziel ist es „Wachstum und Wertschöpfung voranzutreiben und Ford so zu positionieren, um sowohl etablierte Automobilhersteller als auch neue Wettbewerber für E-Fahrzeuge zu übertreffen“.

Konkurrenz-Druck wirkt auf Ford

Die Stärkung des Elektro-Geschäfts scheint dabei nicht nur aus den internen Ford-Reihen zu kommen. Der etablierte Autobauer ist, wie auch Konkurrenten wie VW oder US-Auto-Riese General Motors, durch E-Fahrzeughersteller Tesla unter Druck geraten. Tesla konnte im vergangenen Jahr besonders auf dem chinesischen Markt Absatzerfolge verbuchen.

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Im Elektro-Geschäft will Ford jetzt offensichtlich mehr mitmischen. Das machte der Autobauer schon deutlich, als er zum Jahresende rote Zahlen veröffentlichen musste. In diesem Jahr sollen fünf Milliarden US-Dollar investiert werden. Als Verkaufsziel strebt Ford bis 2026 weltweit jährlich mehr als zwei Millionen E-Fahrzeuge an.

Ford zieht sich aus Russland zurück

Neben den Ankündigungen für die neuen Geschäftsbereiche positioniere sich das Unternehmen an anderer Stelle auch zum Ukraine-Krieg. Ford zieht sich bis auf Weiteres aus Russland zurück und spendet über einen Hilfsfonds 100.000 Dollar an die Ukrainer:innen.

Mit Material der dpa

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