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FTX-Pleite: Deutsche Bankhäuser fordern Millionen Euro zurück

Unter den Gläubigern von FTX sind auch zwei deutsche Häuser. Das Bankhaus Scheich und der Fintech-Fond Blockchainfond II könnten am Ende auf Millionenverlusten sitzen bleiben. Für Kleinanleger aus Deutschland besteht mehr Hoffnung.

1 Min. Lesezeit
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Auch deutsche Häuser sind von der FTX-Pleite betroffen. Sie reagieren allerdings cool. (Bild: Shutterstock / Sergei Elagin)

Der Crash von FTX zieht auch Konsequenzen in Deutschland nach sich. So hat das Frankfurter Bankhaus Scheich Bloomberg gegenüber angegeben, dass es rund 2,3 Millionen Euro bei der ehemals zweitgrößten Kryptobörse der Welt liegen hatte. Diese Summe macht das auf Kryptotransaktionen spezialisierte Unternehmen im Insolvenzverfahren geltend. Es ist nicht das Einzige.

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Bankhaus wickelt Krypto-Deals für Trade Republic ab

Ob das Bankhaus Scheich je einen Cent wiedersieht, steht in den Sternen. Das Geld sei als Absicherung, sogenanntes Hedging, bei Kryptogeschäften genutzt worden, sagte Handelschef Christopher Beck.

Die Summe sei im Rahmen des internen Risikolimits geblieben. Operativ habe der Fall keine Auswirkung. Es seien auch keine Kundengelder betroffen. Scheich verwaltet etwa den Kryptohandel für die Geldanlage-App Trade Republic. Letztes Jahr veräußerte er für das Land Hessen Kryptowährungen aus Beschlagnahmungen im Wert von rund 100 Millionen Euro.

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Blockchainfond II muss vielleicht auf 1,6 Millionen Dollar verzichten

Unter den Gläubigern befindet sich außerdem der Blockchainfond II des Fintechs Immutable Insights. Der Fond von Katharina Gehra habe die Plattform für Handels- und Absicherungszwecke genutzt, sagte ein Sprecher dem Magazin Fast Forward.

Er erläuterte weiter: „Wir haben rasche Maßnahmen ergriffen, um jegliches Engagement sofort zu reduzieren. Infolgedessen wurden einige der eingeleiteten Abhebungen nicht verarbeitet.“

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Deutsche Nutzer haben im Schnitt 500 Euro bei der FTX geparkt

Das Handelsblatt schreibt, die europäische Dependance habe rund 21.000 deutsche Kund:innen verzeichnet. Sie sollen rund zwei Millionen Euro Bargeld und 8,4 Millionen Euro an Kryptoderivaten auf der Börse liegen haben. Das habe ein Insider dem Wirtschaftsmagazin mitgeteilt. Das entspricht 500 Euro pro Nutzer:in und sieht nach einem überschaubaren Verlust aus. Die europäische Filiale in der Schweiz sei zudem getrennt von der US-Mutter geführt worden und daher gebe es Hoffnung für europäische Kleinanleger, ihre Gelder zurückzuerhalten.

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