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Gehälter in der Gaming-Branche: So viel verdienen Entwickler bei den großen Studios

Seit 1. Januar müssen kalifornische Unternehmen in Stellenanzeigen die zu erwartenden Gehälter nennen. Die Gehaltsspannen sind riesig – und besonders in der Gaming-Branche interessant.

Von Hannah Klaiber
1 Min. Lesezeit
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Auch der Gaming-Anbieter Blizzard muss für seine Stellenangebote am Hauptsitz im kalifornischen Irvine künftig die zu erwartenden Gehälter angeben. (Foto: Shutterstock.com/Tada Images)

Zwischen 80.800 und 149.400 US-Dollar Jahresgehalt dürfte ein künftiger Senior World Builder für „World of Warcraft“ verdienen. So lässt es eine Anzeige des Spieleentwicklers Blizzard Games vermuten, der in diesem Bereich aktuelle Vakanzen zu füllen versucht.

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Gesetzesänderung verlangt Gehaltsangaben

Dass neuerdings solch konkrete Angaben gemacht werden, ist einem Gesetz zu verdanken, das seit dem 1. Januar im US-Bundesstaat Kalifornien gilt. Demnach sind Unternehmen ab einer Größe von 15 Mitarbeitern verpflichtet, zu erwartende Gehälter bereits in der Stellenanzeige zu nennen. Doch natürlich finden die Unternehmen Mittel und Wege, sich zumindest einen Teil des Verhandlungsspielraums zu bewahren.

So heißt es in der genannten Stellenanzeige von Blizzard Games etwa: „Dieses Grundgehalt bezieht sich auf die USA und gilt nicht für Standorte außerhalb der USA. Die tatsächlichen Beträge können je nach Erfahrung, Leistung und Standort variieren. Zusätzlich zu einem wettbewerbsfähigen Grundgehalt können Mitarbeiter in dieser Position Anspruch auf eine leistungsabhängige Vergütung haben. Eine Leistungsvergütung ist nicht garantiert.“

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Unternehmen behalten Verhandlungsspielraum

Auch eine Mindestanzahl an Urlaubstagen und Sozialversicherungen, die in den USA nicht zwingend mit einem Arbeitsverhältnis einhergehen, gehören zu dem Spielraum, mit dem Unternehmen Kandidaten locken können. Wie hoch das Gehalt des künftigen Entwicklers bei „World of Warcraft“ tatsächlich ausfallen wird, bleibt also weiterhin im Dunkeln – und den Verhandlungstalenten von Bewerber und Unternehmen überlassen.

Die Informationspflicht in Sachen Gehalt, die das neue Gesetz Kaliforniens fordert, ist dennoch als gute Entwicklung zu sehen: Speziell in der Spielebranche gibt es schon länger Versuche, Transparenz in die Gehaltsspannen zu bringen. Der Forderung gab in Deutschland bereits der Anbieter Innogames nach, der seit Sommer 2022 seine Gehälter offenlegt (detailliert aufgelistet beispielsweise von Gameswirtschaft).

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Der Hashtag #gamedevpaidme auf Twitter, unter dem vor allem Angestellte von US-Studios bereits 2021 ihre Löhne in Beiträgen gepostet hatten, dürfte mit der Gesetzesänderung wieder einen Aufschwung erleben – und die realistischsten Eindrücke darüber bringen, wie sich die Gehälter in der Gaming-Branche entwickeln.

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