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Umfrage zu Gehaltstrends im digitalen Marketing: Was verdienen die Leute und wo stehst du?

Spannend nicht nur für alle, die im Online-Marketing arbeiten: Eine Studie dröselt Gehaltstrends im digitalen Marketing nach Berufsfeldern, Alter und Geschlecht auf. Die Spanne ist teils gewaltig.

Von Sebastian Milpetz
2 Min. Lesezeit
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Wer verdient im digitalen Marketing wie viel? Wie unterscheidet sich die Bezahlung zwischen den Geschlechtern (NDAB Creativity: Shutterstock)

Auch in einem zukunftsorientierten und hippen Berufsfeld wie dem digitalen Marketing herrscht die Devise „Über Geld redet man nicht“. Das will Marketing-Experte Neil Patel mit einer Studie seiner Agentur NP Digital ändern, die er auf seinem Blog veröffentlicht hat. Er wirbt dabei dezidiert für Transparenz.

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Über 3.700 Menschen aus der Branche hat NP Digital befragt. Diese Zahlen wurden dann nach Herkunft, verschiedenen Berufsbildern und demografischen Gruppen aufgedröselt.

Gehalt in USA deutlich höher als im globalen Schnitt

Laut der Untersuchung liegt das Durchschnittsverdienst weltweit bei 53.600 US-Dollar im Jahr. In den USA, dem Land, das globalen Trends im Online Marketing setzt, sind es sogar 86.900 Dollar. Zu dem hohen Schnitt in den Vereinigten Staaten tragen laut Patel ein kleiner Prozentsatz von Personen mit einem sehr hohen Gehalt bei.

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Große Unterschiede zwischen Berufsfeldern – Copywriter hinten

Die Rollen und Berufsbilder, die in der Befragung dem digitalen Marketing zugeschlagen werden, sind sehr weit gefasst. So werden Brand Manager, Social-Media-Spezialist:innen, SEO-Expert:innen und Copywriter in einen Topf geworfen.

Je nach Gebiet unterscheidet sich auch das Gehalt. Am wenigsten verdienen weltweit gesehen Copywriter, die beim Online-Marketing Texte beisteuern. Sie machen im Jahr global mit 30.000 den schlechtesten Schnitt. In den USA kommen sie aber auf 55.000 im Jahr. Mitarbeiter:innen bei Social Media liegen weltweit auf dem zweitletzten Platz, mit 37.000. In den USA stehen sie mit 50K ganz am Ende der finanziellen Nahrungskette.

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„Wachstumsorientierte“ Mitarbeiter:innen ganz vorne

Ganz oben im Ranking befinden sich Personen, die in Feldern arbeiten, die in der Studie als „wachstumsorientiert“ bezeichnet werden – ohne dass dies näher definiert wird. Global verdienen solche Wachstumsspezialist:innen ungefähr 70.000 Dollar. In den USA machen sie sogar bis zu 140.000 Dollar im Jahr. Damit sind sie mit großem Abstand das bestbezahlte Berufsfeld. Hier kommen wohl besonders die Ausreißer nach oben zur Geltung, die in der Studie eingangs erwähnt werden.

Die Wachstumsprofis liegen sogar vor dem Top-Level-Management, das in den USA Platz zwei der Tabelle belegt. International liegt das strategische Management aber mit einem Durchschnittsverdienst von 80.000 Dollar ganz vorne.

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Gender-Pay-Gap auch im Online-Marketing

In den USA arbeiten mehr Frauen als Männer im digitalen Marketing. 57,3 Prozent der Studienteilnehmenden waren Frauen, 40,6 Männer. Der Rest machte keine Angaben oder identifizierte sich als non-binär.

Trotzdem verdienen im Online-Marketing Männer mehr, vor allem im oberen Hierarchiesektor. Bei den Neulingen gleicht sich die Bezahlung besser an. Der Gender-Pay-Gap war vor allem unter Freelancern und Chefs von Agenturen stark ausgeprägt. Männer machten hier fast doppelt so viel Geld. In Agenturen und Inhouse-Abteilungen ist der Abstand deutlich schmaler.

Anders als in den Vereinigten Staaten war der Unterschied zwischen Frauen und Männern bei der Bezahlung global gesehen deutlich kleiner.

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Senioren verdienen am meisten, unter 18-Jährige überraschend viel

Obwohl die Studie gesamt zeigt, dass die höhere Berufserfahrung sich nicht ganz so einfach in ein höheres Gehalt übersetzen lässt, verdienten Mitarbeiter:innen im Alter von 65 plus am meisten (88.000 Dollar im Schnitt).

Berufsanfänger:innen im Alter zwischen 18 und 24 Jahren erzielten mit durchschnittlich 32.ooo Dollar am wenigsten. Überraschend verdienen Personen unter 18 Jahren mit 42.000 deutlich mehr als ihre minimal älteren Kolleg:innen. Dabei handelt es sich laut der Studie wohl Akteure im Influencer-Marketing.

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Rafael
Rafael

Eis interessanter Artikel, und ich würde es auch gerne lesen. Aber auf dem Mobiltelefon springt der Text die ganze Zeit hin und her. Ich müsste die ganze Zeit scrollen um an eine Stelle zu bleiben. Ich finde nicht schlimm wenn Werbung auf der Seite ist. Auch wenn es manchmal zu bunt und ablenkend ist. Aber wenn man den Artikel nicht Mal lesen kann, weil sie die ganze Zeit die Werbung austauscht und die Seite zerstört, da ist es für mich leider Schluss.

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