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Dieser KI-Traktor fährt autonom und elektrisch über Felder und analysiert die Ernte

Der Traktor mit künstlicher Intelligenz soll ohne Fahrer:in über Felder rollen – und so auch das Problem des Mangels an Traktorfahrer:innen in den USA lösen.

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Der KI-Traktor MK-V-Traktor vom Startup Monarch Tractor – verbaut sind pro Maschine sechs Jetson-Edge-KI-Module vom Chiphersteller Nvidia. (Screenshot: Nvidia/t3n)

Ein kalifornisches Startup hat den ersten Traktor mit künstlicher Intelligenz auf den Markt gebracht. Monarch Tractor aus Livermore in Kalifornien hat einen Traktor entwickelt, der selbst lenken und Daten erfassen sowie analysieren können soll. Insgesamt soll er die Arbeit auf dem Feld sicherer machen und Energie sparen.

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Traktor kommt auch ohne GPS-Signal klar

Der MK-V-Traktor soll ohne Fahrer:in über Felder rollen können – dafür setzt die Landwirtschaftsmaschine auf Kameras. Daher könne der Traktor auch dann fahren, wenn es kein GPS-Signal gebe. Ausgestattet ist er mit zwei 3D-Kameras und sechs Standardkameras.

Es sei möglich, mehrere Traktoren von einer Person fernsteuern zu lassen. Das soll laut Forbes auch gegen den Mangel an Traktorfahrer:innen helfen. Zudem könnten voreingestellte Aufgaben auch ohne jemanden, der:die steuert, erledigt werden.

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In dem Traktor befinden sich sechs Jetson-Edge-KI-Module vom Chiphersteller Nvidia. Sie ermöglichen zum Beispiel das Verbinden mit Anbaugeräten. Das Startup bietet im Rahmen seines Software-as-a-Service-Modells verschiedene Funktionen, die beim Traktor genutzt werden können.

Dazu zählt zum Beispiel die Erkennung von Menschen, wofür die Kameras genutzt werden. Außerdem kann der Traktor auch Warnungen senden, sollte er etwas auf seinem Weg nicht erkennen oder sein Akkustand zu niedrig sein.

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Traktor kann Erntedaten verwerten und Energiekosten senken

Möglich ist außerdem, Bildverarbeitungsprogramme zu nutzen, um landwirtschaftliche Aufgaben zu verbessern. Zudem kann der Traktor Erntedaten sammeln, analysieren und Daten von anderen Anbaugeräten nutzen – dafür müssen die aber über Sensoren und Bildverarbeitungsmöglichkeiten verfügen.

Ferner soll der Traktor den Dieselausstoß senken und Energiekosten sparen. Die ersten sechs KI-Traktoren gehen an den US-amerikanischen Weinhersteller und Bierimporteuer Constellation Brands. Sie sollen auf einem Weingut eingesetzt werden.

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Auf einem Weingut hatte Monarch Tractor im Sommer 2021 einen Test durchgeführt. Damals habe sich gezeigt, dass im Energievergleich zu einem normalen Traktor 2.600 US-Dollar jährlich an Kosten gespart werden könnten.

Roboter in Action: Acht spannende Tech-Helfer im Einsatz Quelle: Diligent Robotics

Monarch wurde 2018 gegründet. Bei der Entwicklung nutzt das Startup die Jetson-Edge-AI-Plattform vom Chiphersteller Nvidia – der hatte auch die Pressemitteilung zum KI-Traktor herausgegeben. Jüngst hat das Startup einen Vertrag mit dem taiwanischen Konzern Hon Hai Precision Industry für die MK-V und dessen Akku-Produktion abgeschlossen. Hon Hai Precision Industry ist besser bekannt als Foxconn Technology Group – der größte Mikrochiphersteller der Welt.

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