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Kommt Model 2? Tesla bereitet angeblich Produktion in China vor

Gerüchten zufolge sollen die Vorbereitungen für den 25.000-Dollar-Tesla bereits auf Hochtouren laufen. An einem Knackpunkt scheitert die schnelle Einführung des Günstig-Stromers jedoch voraussichtlich.

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Tesla veröffentlichte diese Skizze eines Kompaktmodells in einer Stellenanzeige 2020. (Grafik: Tesla)

Im vergangenen Jahr packte Elon Musk die Sensation aus: Tesla will im Niedrigpreissektor Fuß fassen. 25.000 US-Dollar soll das bisher ungenannte Auto kosten, das in der Szene als „Model 2“ gehandelt wird. Autonom fahren soll es auch können. Wie diese Ankündigungen des Tesla-Chefs zu verstehen ist, ist inzwischen bekannt: als Wunschtraum. Ähnliches gilt für Termine. Musks Angaben sind meist sehr ambitioniert – vorsichtig formuliert. Letztes Jahr kündigte er an, 2023 komme das Einsteigermodell auf den Markt. 2018 sprach er bereits von einem E-Auto in dieser Preisregion – Erscheinungstermin: 2021. Doch jetzt erzählen chinesische Quellen, Tesla besitze bereits einen Prototypen und bereite die Lieferkette auf das neue Modell vor. Die Testproduktion soll demnach Ende dieses Jahres starten. Medien frohlocken, der Hersteller könne das Einsteigermodell bereits 2022 ausliefern. Weitere Quellen schreiben, Tesla ersetze in Zukunft in China das Model 3 mit dem Neuen.

Grundlage für günstiges Elektroauto: billige Batteriefertigung

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Schon vor Längerem erklärte Elon Musk, woher die niedrigen Preispunkte stammen. Tesla werde dank neuer Technologie die Kosten für Batteriezellen- und Akku-Pack-Herstellung um die Hälfte senken. Konkret heißt die neue Zelle 4680 und die Bauweise nennt sich „strukturelles Batteriepaket“. Beides ist angekündigt, doch die Serienfertigung steht noch nicht. Bisher liefern externe Zellfertiger die Komponenten an, solange Teslas große Batteriefabriken in Grünheide und anderswo noch nicht fertiggestellt sind. Deren Produktionsstart verzögert sich.

Beobachter bewerten Pläne zurückhaltend

Darin liegen die Gründe, warum Fachleute die Gerüchte skeptisch sehen. Um das anvisierte Preisziel zu erreichen, müsse Tesla über eine sehr hohe Menge 4680-Zellen verfügen und das sei in absehbarer Zeit unwahrscheinlich. Zudem werde der Elektroauto-Pionier zunächst die Serienproduktion der strukturellen Batteriepakete für das Model Y ausreifen, bevor er den nächsten Schritt wage. Andere Stimmen weisen darauf hin, dass Tesla sicherlich nicht das Model Y kannibalisieren wolle. Daher werde sich das Unternehmen zunächst auf die Produktion dieser Serie konzentrieren, bevor es ein neues Modell auf den Markt werfe. Als frühestes Datum für den Tesla „Model 2“ nennen die meisten Marktbeobachter das Jahr 2023.

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