Tool-Tipp

Keine Lust auf Github? Gitea läuft auf deinem eigenen Server

Die Github-Alternative Gitea ist in Go geschrieben. (Screenshot: Gitea)

Gitea ist eine Github-Alternative zum Selberhosten. Die Open-Source-Software läuft auf allen Systemen, die Go unterstützen, und will die Community besonders beteiligen. 

Wer auf der Suche nach einer Github-Alternative ist, sollte sich neben Tools wie Bitbucket oder Gitlab auch Gitea ansehen. Die Open-Source-Software ist in Go geschrieben und lässt sich somit auf vielen Systemen wie Windows, macOS und Linux, aber auch auf ARM-Architekturen installieren, wodurch es auch auf einem Raspberry Pi oder einem NAS läuft. Installationspakete gibt es beispielsweise für Debian, macOS oder Docker.

Die Repository-Ansicht von Gitea ist übersichtlich und vertraut von ähnlichen Diensten. (Screenshot: Gitea)

Die Repository-Ansicht von Gitea ist übersichtlich und vertraut von ähnlichen Diensten. (Screenshot: Gitea/t3n.de)

Wie bei vergleichbaren Diensten gibt es die Möglichkeit, Nutzer als Organisationen zu bündeln, auch eine Zweifaktor-Authentifizierung für den Login ist möglich. Jeder Nutzer hat ein eigenes Profil, auf der Startseite gibt es eine Activity-Timeline. Jedes Repository bringt einen Bugtracker sowie ein Wiki mit. Als Datenbanken können MySQL, ProstgreSQL, SQLite3 und MSSQL zum Einsatz kommen.

Gitea soll nach den Community-Wünschen weiterentwickelt werden

Auch eine Profilansicht bringt Gitea mit. (Screenshot: Gitea)

Auch eine Profilansicht bringt Gitea mit. (Screenshot: Gitea/t3n.de)

Administratoren bekommen in einer getrennten Ansicht Einblick in Statistiken und den Server-Status. Für die Anmeldung können auch OAuth, PAM, LDAP und SMTP genutzt werden.

Entstanden ist Gitea als Fork von Gogs und liegt under der MIT-Lizenz auf Github. Die Macher wollen vor allem ein Community-Modell für die Weiterentwicklung umsetzen, das es bei Gogs nicht gibt. Das umfasst unter anderem, dass sie drei sogenannten „Heads“ des Projekts jährlich gewählt werden und es dazu eine offene Anzahl an Contributors gibt.

Passend dazu: Wird Gitlab das neue Github?

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Schreib den ersten Kommentar!

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!

Hey du! Schön, dass du hier bist. 😊

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team bestehend aus 65 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Danke für deine Unterstützung.

Digitales High Five,
Stephan Dörner (Chefredakteur t3n.de) & das gesamte t3n-Team

Anleitung zur Deaktivierung