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GitHub State of the Octoverse: Entwickler:innen wieder so produktiv wie vor der Pandemie

Einmal jährlich veröffentlicht GitHub seinen „State of the Octoverse“-Report. Er fasst zusammen, was sich in der Arbeitsrealität von Entwickler:innen weltweit getan hat und gibt spannende Einblicke in die Gründe für deren steigende Produktivität.

2 Min. Lesezeit
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GitHub's State of the Octoverse Report zeigt, wie Entwickler:innen in 2021 arbeiten. (Foto: GaudiLab/Shutterstock)

Am Dienstag veröffentlichte GitHub seinen jährlichen „State of the Octoverse“-Report. Der Report trägt jährlich Forschungsergebnisse zur Softwareentwicklung und -dokumentation sowie der Entwickler:innen-Community weltweit zusammen. Drin stecken auch 2021 spannende Erkenntnisse über die Arbeitsrealität von Softwareentwickle:innen und die Zusammensetzung der Community.

Die Dev-Gemeinschaft wird immer diverser

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So setzte sich 2021 ein Trend fort, der sich schon in den Jahren vorher manifestiert hat: Die Community wird vielfältiger. Fast 70 Prozent der aktiven GitHub-Nutzer:innen kommt laut des Reports von außerhalb Nordamerikas. Deutschland gehört – gemessen an der prozentualen Nutzer:innenzunahme – zu den Ländern mit der am schnellsten wachsenden Community. Als wichtigste Regionen in puncto OSS-Nutzung werden neben Deutschland auch China, Indien, Großbritannien, Hongkong, Japan, Russland, Frankreich und Kanada genannt. In Deutschland haben die Gesamtnutzer:innen im Vergleich zum Vorjahr um 27 Prozent zugelegt und auch bei Studierenden verzeichnet GitHub einen Zuwachs: Ganze 18,1 Prozent mehr Studierende nutzen die Plattform im Vergleich zu 2020.

Produktivität auf Prä-Pandemie-Niveau

In puncto Produktivität konnten Entwickler:innen weltweit offenbar Boden gutmachen: Die Produktivität von Entwickler:innenteams ist laut des Reports auf das Niveau des Vorjahres zurückgekehrt. Allerdings hat sich der Arbeitsplatz vieler Devs im Zuge der Pandemie ins Homeoffice verlagert. Ausschlaggebende Faktoren bei der Steigerung der Produktivität sind laut des Reports gut dokumentierte Projekte und die zunehmende Automatisierung wiederkehrender Aufgaben. So konnte die Produktivität bei Open-Source-Projekten um 27 Prozent und bei anderen um 43 Prozent gesteigert werden, was sich offenbar positiv auf die Zufriedenheit von Entwickler:innen auswirkt. Teams, die auf das Wiederverwenden von Code und Open-Source-Tools setzen, können laut des Reports ihre Leistung sogar um bis zu 87 Prozent steigern.

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Als wesentlichen Faktor bei der zunehmenden Schnelligkeit identifiziert der Report zudem die Praxis, Pull Requests nur maximal drei Reviewer:innen zuzuweisen. Mit nur einer reviewenden Person schafften es Open-Source-Teams offenbar regelmäßig, Pull Requests innerhalb eines achtstündigen Arbeitstages zu mergen, mit jeder weiteren Review sinke die Zahl der an einem Tag durchgeführten Merges um 17 Prozent.

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Each one teach one

Entwickler:innen und Unternehmen profitieren offenbar massiv von sogenannten Mentorings. Gibt es in Unternehmen oder Open-Source-Projekten eine Kultur, in der Neulinge oder neue Mitarbeiter:innen von erfahrenen Kolleg:innen gecoacht und beim Lernen unterstützt werden, konnten Open-Source-Projekte ihre Produktivität um bis zu 46 Prozent steigern, Entwickler:innenteams in Unternehmen immerhin um 16 Prozent.

JavaScript und TypeScript weiter vorne

Bei den meistverwendeten Programmiersprachen haben wie bereits in den Jahren vorher alteingesessene Sprachen wie Python und JavaScript die Spitzenpositionen inne, dicht gefolgt von Java und TypeScript.

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Open Source: Ein Code of Conduct ist sinnvoll

Besonders großen Zulauf hatten 2021 offenbar Open-Source-Projekte mit einem sogenannten Code of Conduct oder Verhaltenskodex. Entwickler:innen, die mit dem Gedanken spielen, an einem Open-Source-Projekt mitzuwirken, fühlen sich durch eine solche Darlegung von Richtlinien offenbar in besonderem Maße willkommen geheißen.

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