News

Google Cloud macht seine VMs sicherer

(Bild: Google LLC)

Lesezeit: 1 Min. Gerade keine Zeit? Jetzt speichern und später lesen

Google stellt seine Cloud-Neuerungen in diesem Jahr digital vor. Eine der ersten Ankündigungen auf der Cloud Next ’20 ist Confidential Computing, das Daten verschlüsselt, die in Benutzung sind.

Normalerweise liegen Daten bei Cloud-Anbietern wie Google oder Amazon verschlüsselt auf dem Speicher, müssen beim Zugriff jedoch entschlüsselt werden. Mit Confidential Computing hat Google jetzt ein Verfahren entwickelt, das Daten auch während der Nutzung verschlüsselt lässt und den Prozess somit sicherer macht.

Nix mehr verpassen: Die t3n Newsletter zu deinen Lieblingsthemen! Jetzt anmelden

Daten sind während Zugriff verschlüsselt

Das passiert mit einer Ausnahme: In der CPU ist der Datenstrom zwecks Verarbeitung entschlüsselt. Überall anders, auch im Speicher, dagegen nicht. Als erstes Produkt des Google Cloud Confidential Portfolios gehen die „Confidential VMs“ an den Start, die sich derzeit in der Beta-Phase befinden. Die stellen eine Weiterentwicklung einer Reihe von Sandboxing- und Isolationsverfahren dar, die auf der Google Cloud gehostete Daten sicher machen sollen.

Confidential VMs erweitern diese Maßnahmen, indem sie unter anderem den Arbeitsspeicher verschlüsseln und sich laut Googles Aussagen besonders für Unternehmen eignen, die bestimmten Regularien unterstehen. Beispielsweise staatliche Behörden oder die Finanzbranche.

Wie performant sind die verschlüsseltem VMs?

Im Google-Cloud-Blog verspricht der Anbieter, dass die Confidential VMs einfach zu deployen, hochperformant und für jede Art von Cloud-Workload geeignet sind. Hier seht ihr einen herstellereigenen Benchmark im Vergleich zu einer VM, die nicht verschlüsselt arbeitet.

AMD CPUs generieren Keys

Technisch funktioniert das Ganze, indem die Confidential VMs die verschlüsselte Virtualisierungsfunktion von AMD nutzen, die in den EPYC-CPUs der zweiten Generation integriert sind. AMD SEV generiert die Schlüssel dabei bei der Erstellung der VM automatisch im Prozessor, sodass die Keys nicht exportiert werden können. Somit hat niemand Zugriff auf die Keys – nicht einmal Google.

Interessierte Nutzer können sich für die Beta von Confidential Computing anmelden.

Passend dazu: Google Cloud und Deutsche Bank gehen Partnerschaft ein

Meistgelesen

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Schreib den ersten Kommentar!

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!

Hey du! Schön, dass du hier bist. 😊

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team bestehend aus 70 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Danke für deine Unterstützung.

Digitales High Five,
Luca Caracciolo (Chefredakteur t3n) & das gesamte t3n-Team

Anleitung zur Deaktivierung