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Google kündigt große Updates für Android Studio und Google Play Console an

Android 11 Beta. (Foto: Google)

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Im Kontext der offiziellen Vorstellung der Beta von Android 11 hat Google deutliche Verbesserungen für die Entwicklungsumgebung Android Studio und die Google Play Console angekündigt.

Nachdem Google jüngst mit dem Android Studio 4.0 einen Schwerpunkt auf das vereinfachte Design von Smartphone-Apps gelegt hatte, konzentrieren sich die Betaversionen 4.1 und 4.2 wieder stärker auf die Funktionen unter der Haube. Das bedeutet allerdings nicht, dass die Features weniger Alltagsrelevanz hätten.

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Einfacheres Debugging, Verbesserungen bei Build und Deployment

So verbessert Google das Debugging von Apps durch die Einführung drahtloser Testung unter Verwendung von Smartphones, auf denen Android 11 läuft. Die bisherige Standardmethode über den Android-Emulator erfährt ebenfalls eine Verbesserung, weil der Emulator künftig direkt in die IDE integriert wird und Tests parallel ausgeführt werden können.

Ein verbesserter Build-Analyzer soll Flaschenhälse der eigenen App aufzeigen und beheben helfen. Wer Machine Learning in seinen Apps einsetzt, sollte sich über die neue Importmöglichkeit für ML Kit und Tensorflow Lite freuen. Ebenso verbessert das neue Android Studio die Entwicklung von Spiele-Apps.

Noch mehr Kotlin

Weiterhin verbessert Google schrittweise den Kotlin-Support im Android Studio, weil die Zahl der auf Kotlin basierenden Apps stetig ansteigt. Mehr als 70 Prozent der Top-1.000-Apps aus dem Play-Store wurden in Kotlin geschrieben. Deshalb lohnt es sich für Google, das Android Studio verstärkt auf diese Sprache auszurichten.

Mit der Jetpack Compose Developer Preview 2 bringt Google zudem ein UI-Toolkit an den Start, mit dem sich native Benutzeroberflächen mit reduziertem Code-Einsatz bauen lassen sollen. Jetpack Compose setzt dabei auf Kotlin APIs.

Google Play Console neu aufgesetzt

Das wichtigste Instrument für App-Entwickler, deren Apps bereits im App-Store residieren, ist die Google Play Console. Hier können sämtliche wichtigen Metriken zum Einsatz der eigenen Apps eingesehen werden.

Neue Navigation soll Play Console übersichtlicher machen. (Screenshot: Google)

Nachdem der Funktionsumfang der Console über die Jahre stetig gestiegen war, hielt Google die Zeit für gekommen, eine völlig neue Oberfläche zu schaffen. So soll die Übersichtlichkeit erhöht und die Navigation vereinfacht werden. Außerdem unterstützt das Tool jetzt verschiedene Accounts pro Entwicklerteam mit unterschiedlichen Zugriffsrechten. Gleichzeitig spendiert Google dem Tool eine Handvoll neuer Berichte, etwa im Rahmen von Performance-Insights.

Google schafft zentrale Anlaufstellen

Wichtig ist ebenso die neue zentrale Anlaufstelle für alle Fragen rund um die Richtlinien-Compliance der eigenen Apps. Google hat einen Bereich geschaffen, in dem sich alle relevanten Fragen schnell klären lassen sollen. Hier will Google also entsprechendes Feedback zu etwaigem Handlungsbedarf bündeln.

Alle Informationen, die die Play Console aktuell zu geben hat, können Entwickler ab sofort in der sogenannten Inbox finden. Ähnlich wie in einem E-Mail-Programm will Google in der Inbox wichtige Nachrichten rund um die Apps und Games des jeweiligen Entwicklers bereitstellen.

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