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Deshalb wird die Google-Suche immer schlechter – laut einjähriger Studie

Die Google-Suche wird immer mehr von minderwertigem SEO-Spam geflutet und entsprechend schlecht in ihren Ergebnissen. Durch KI könnte das Problem noch größer werden.

1 Min. Lesezeit
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Die Google-Suche taugt immer weniger, behauptet eine Studie aus Deutschland. (Foto: Castleski / Shutterstock)

Oben platzierte Suchergebnisse in Google sind häufig stark für die Suchmaschine optimiert und mit Affiliate-Marketing versehen. Außerdem enthalten sie Anzeichen einer geringen Textqualität. Dieses Ergebnis präsentiert eine einjährige Studie der Bauhaus-Universität Weimar, der Universität Leipzig und des dortigen Zentrums für Skalierbare Datenanalyse und künstliche Intelligenz (Scads).

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Die Suchmaschinen­betreiber passen zwar regelmäßig ihre Algorithmen an, verlieren aber allem Anschein nach das Katz-und-Maus-Spiel mit SEO-Spam. Das gelte allerdings nicht nur für Google, sondern auch für Bing und Duckduckgo, so die Verfasser:innen.

Die nächste Eskalation: KI-generierter Spam

Sie warnen, der Konflikt werde mit dem Aufkommen von KI-generiertem Spam auf eine neue Eskalationsstufe gelangen. Sie schreiben: „Die Grenze zwischen gutartigen Inhalten und Spam in Form von Content- und Link-Farmen verschwimmt zunehmend.“

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Und sie machen darauf aufmerksam, dass „dynamischer, gegnerischer Spam in Form von minderwertigen, massenhaft produzierten kommerziellen Inhalten mehr Aufmerksamkeit verdient“.

Das neue Internet: Roboter schreiben für Roboter

404media berichtet von einem massiven Spam-Angriff auf Google Ende Dezember. Die Seite sieht darin nur den Anfang: „Das mögliche Endergebnis all dessen ist, dass Roboter weiterhin eine große Anzahl von Artikeln schreiben werden, um anderen Robotern zu gefallen, und dass die Suche noch unbrauchbarer wird, als sie ohnehin schon ist.“

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Die Studie bestätigt diesen Trend. Analysen von Social-Media-Einträgen hätten ergeben, dass Nutzer:innen sich darüber beschweren, Suchmaschinen seien immer weniger in der Lage, sinnvolle Ergebnisse zu liefern.

Den Eindruck, „dass eine Flut von minderwertigen Inhalten, insbesondere für die Produktsuche, jede Art von nützlichen Informationen in den Suchergebnissen ertränkt“, bestätigt die Studie. Zu einem „erheblichen Teil“ handele es sich bei den hochrangigen Suchergebnissen um „reinen SEO-Produkt­bewertungs­spam“.

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ddddd

Ihr tut grad so, als sei das alles etwas Neues? Den SEO Spam gibt es seit es Suchmaschinen gibt. Da braucht es keine Studie, die das 2024 veröffentlich….

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