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Googles Ex-CEO Eric Schmidt: „Löst Probleme anderer und Ihr werdet erfolgreich sein!“

Anlässlich des Gründerfestivals Bits & Pretzels hat der ehemalige Google-Chef Eric Schmidt über seine Erfahrungen im Unternehmertum berichtet. Der Top-Manager ist zuversichtlich, dass Europa auch zukünftig eine wichtige Rolle spielen wird.

2 Min. Lesezeit
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Ex-Google-Chef Eric Schmidt aus seinem Apartment (Foto: Bits & Pretzels)

Eric Schmidt war einer der Top-Speaker auf der diesjährigen Bits & Pretzels, dem Gründerfestival, das seit einigen Jahren pünktlich zur Wiesn Gründer und prominente Speaker aus aller Welt in München zusammenkommen lässt. In diesem Jahr haben die Köpfe hinter dem Gründerfestival der Wiesn-Absage zum Trotz eine digitale Variante des Festivals aufgezogen, die sogar über sechs Tage geht. Der Google-Gründer Eric Schmidt, der bis 2011 CEO des Unternehmens war, bevor er sich aus dem Tagesgeschäft zurückzog (und kürzlich seinen letzten Posten bei Google aufgab), sprach über seine Erfahrungen mit Führung und Unternehmertum.

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Er rät Gründern und Startups, die Chancen der Pandemie zu nutzen. Diese ergeben sich nach seinen Worten aus der Tatsache, dass sich in einer Krise bereits vorhandene Trends beschleunigen. Man könne dies beispielsweise im Onlinehandel oder im Cloud-Geschäft sehen. Auch Google habe, erinnert sich Schmidt unter anderem an die Subprime-Krise, in solchen Phase stets besonders profitiert. „Wir hatten in Krisen immer sehr gute Rücklagen und die haben uns weitergebracht“, erklärt Schmidt. Er gehe allerdings nicht davon aus, dass nur die großen Player gestärkt aus der Coronakrise hervorgehen. „Der Markt ist offen für alle – nicht nur die Großen können gewinnen, sondern eben auch Startups, sofern sie jetzt in die richtige Richtung steuern“, ist sich der Manager sicher.

Allerdings gehe es vor allem darum, mit optimalem Timing auf eine Krise zu reagieren – egal, welcher Art diese sei. „Im Silicon Valley werden nur die Sieger gefeiert.“ Ein gutes Beispiel für eine solche Company sei aktuell Zoom. „Schauen Sie sich Zoom an. Die hatten das bestmögliche Timing. Und ein Produkt, das jeder braucht und das aufgrund seiner einfachen Bedienung von vielen als das Gesuchte wahrgenommen wurde – in optimaler Qualität und mit der passenden Bedienerführung.“

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Ex-Google-CEO: Das Mindset ist wichtig

Den Gründern gibt er, zugeschaltet aus seinem Apartment, mit auf den Weg, sie sollten „einfach Probleme anderer lösen, um erfolgreich zu sein.“ Klingt aus der Perspektive des Ex-Google-Chefs reichlich einfach. Doch Schmidt hat der Startup-Szene noch mehr mit auf den Weg zu geben. Er rät, bei der Auswahl von Mitstreitern und Mitarbeitern nicht in erster Linie auf deren Ausbildung und jahrelange Erfahrung zu achten, sondern eher auf deren Einstellung. „Zeigt strategische Flexibilität und entwickelt Eure Skills.“

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Denn Europa konkurriere inzwischen nicht mehr nur mit dem Silicon Valley, sondern vor allem auch mit dem chinesischen Know-how. Für die europäischen Gesellschaften, die in der Vergangenheit einen Großteil ihres Erfolgs aus Innovationen und Erfindungen gezogen haben, sei es wichtig, weiterhin analytisch zu denken. „Die Kreativität und Schaffenskraft ist enorm in Europa.“

Doch als Hemmschuh für den europäischen Erfolg sieht Eric Schmidt unter anderem die im Vergleich zu den USA bescheidener ausgestatteten Hochschulen. Hinzu komme ein aus seiner Sicht zu großes Maß an Bürokratie und Regulierung, die es oftmals gerade kleinen Unternehmen erschwere, erfolgreich zu sein. Doch letzten Endes sei Europa immer innovativ gewesen und das werde auch so bleiben, wenn es gelingt, den Menschen Gründergeist und Führungsqualitäten zu vermitteln.

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Dein t3n-Team

osuh

definiert mal genau chinesisches know how oder ist es vom westen angeeignetes know how als dumping werkbank der welt?

Antworten
Ude

Oder
klau Ideen, klau Daten, nutze fremde Daten, verstoße gegen Gesetze und Vorschriften und zwinge Kunden in deine Klauen:
Wenn ich die fehlerhaften Firmendaten die mit zusammenkopieren Informationen aus anderen Datenbanken bei Google dargestellt werden. Die zwingen Unternehmen entweder sich einzutragen oder bei Google zu betteln das zu löschen (kaum möglich). Die fehlerhaften Bewertungen tun das selber.
Wer sich selber finden will landet auf Landingpages anderer die bezahlen.

Schaut man sich die Suchergebniss mal genauer an. Die sind nicht wirklich gut. Jeder 2 Eintrag Werbung, jeder 3 uraltes Zeig und der Rest ist Schrott

An Anfang war Google cool – bald erfolgt die Ablösung

Antworten
Stefan

Google löst die Probleme der Werbewirtschaft … und ist erfolgreich. dito facebook.
Ist das Nachahmenswert? Nein.

Antworten
Robert

„Löst die Probleme anderer“! Das Ergebnis sehen wir im Netz. Jeder ist ein Experte für irgendetwas. Überall werden einfache Lösungen für komplexe Probleme feil geboten.
„Erfahrung und Ausbildung zählen nichts mehr“. Im Internet präsentieren sich zu Hauf angebliche Problemlöser, die über ein selbstüberschätzendes Mindset und eine Expertise eines gelesenen Buchs zu ihrem Thema verfügen. Es wird soviel Müll als Expertise verkauft. In meinem Bereich Online-Marketing ,stehen einem wirklich die Haare zu berge!
Und dann ist der ganze Web-Content durch den google*schen Zwang zur Suchmaschinenoptimierung alles in einem Mainstream-Laber-Blog-Einheitsgrau, gekrönt mit einer 3-Schritte-Anleitung verpackt.
Google ist maßgeblich dafür verantwortlich, dass die wunderbare Erfindung des Internets zu einer werbeverseuchten Problemlösemaschine, die jedes erdenkliche menschliche Problem in „3 einfachen Schritten“ lösen will, mutiert ist.
Als Insider der Online-Marketing Branche könnte ich Dinge erzählen, von denen der gewöhnliche User noch nicht im entferntesten ein Ahnung hat, wie er im Netz zum Deppen gemacht wird.

Lasst uns ein neues, besseres und menschlicheres Internet bauen!

Antworten

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