Porträt

„Halbherzige Aufmerksamkeit killt jegliche Produktivität“ – Olivier Ramel von Kymono

Heute zu Gast: Olivier Ramel. (Foto: Kymono)

In der Serie „5 Dinge, ohne die ich nicht arbeiten kann“ fragen wir Webworker, worauf sie im Job nicht verzichten können. Heute zu Gast: Olivier Ramel von Kymono.

Olivier Ramel, 28 Jahre alt, ist Mitgründer und Geschäftsführer des 2017 gegründeten Startups Kymono. Mit seinem „Culture Designer“-Team bringt er Startups und größeren Unternehmen weltweit ihre Identität und Unternehmenskultur näher. In seiner Studienzeit hat Olivier an der International Business School in Paris die unterschiedlichsten Geschäftsideen ins Leben gerufen – unter anderem Cosy, das natürliche Getränk zum Entspannen, La Récolte, der Snack-Service für Studenten, die Eventagentur Wakatepe und das Gourmetglas Mööti. Dabei hat er viel Erfahrung im Unternehmertum und Vertrieb gewonnen. Mit Kymono will Olivier starke und motivierte Teams fördern und die Branche für maßgeschneiderte Corporate-Outfits und gebrandete Bürogestaltung modernisieren.

5 Dinge, ohne die ich nicht arbeiten kann: Olivier Ramel von Kymono

Erholsamer Schlaf: Den Akku zu 100 Prozent aufladen, ist nicht nur für mein Smartphone wichtig. Mir ist ein guter und langer Schlaf sehr wichtig, nur so kann ich mich erholen – gerade unter der Woche versuche ich meinen siebenstündigen Schlaf einzuhalten. Um 7.30 Uhr klingelt mein Wecker und um 9 Uhr beginnt mein Arbeitsalltag, der oftmals so herausfordernd ist, dass ich körperlich und geistig fit sein möchte.

Mein morgendliches Musik-Ritual: Und Play! Das erste, was ich nach dem Aufstehen mache: meine heilige Morgen-Playlist einschalten. Ich höre sie schon beim Frühstück, während ich die aktuellen Nachrichten checke, und sie begleitet mich dann auf dem Rad bis ins Büro. Sie bringt mich schon vor der Arbeit in Stimmung und gibt mir die Motivation und Energie, die ich für einen erfolgreichen Tag brauche. Auf meiner Playlist sind zum Beispiel Lieder wie „Nana“ von Polo & Pan und „Ayo“ von Simi. Entspannte Beats auf den Ohren und der Tag kann für mich beginnen.

Ein sauberer Schreibtisch und frische Luft: Ich bevorzuge eine Clean-Desk-Policy – mein Schreibtisch muss leer, aber vor allem sauber sein. Nur das Nötigste, wie mein Laptop, Papier und Stift, dürfen vor mir liegen. So kann ich mich voll und ganz auf die bevorstehenden Aufgaben des Tages konzentrieren. Am liebsten sitze ich am Fenster. Frische Luft hilft, einen kühlen Kopf zu bewahren und mich in einer gesunden Umgebung inspirieren zu lassen.

Eine gut strukturierte Agenda für jeden Tag: Fast wie beim Militär brauche ich am liebsten einen ordentlich getakteten Tagesablauf. Projekte sollen klare Ziele und eine gute Übersicht haben, verbindliche Meetings müssen für mich inhaltlich und zeitlich gut organisiert sein, auch wenn das gegen jedes Klischee stößt. Und für meine täglichen Aufgaben benötige ich einen realistisch verfügbaren Zeitrahmen, in dem ich mich ohne Unterbrechungen konzentrieren kann. Nur so kann ich mich mit vollster Aufmerksamkeit jeder einzelnen Aufgabe, einem Mitarbeiter oder einem Meeting widmen. Halbherzige Aufmerksamkeit killt jegliche Produktivität und im schlimmsten Fall die Motivation meiner Teammitglieder.

Mein Team: Eines ist klar: Ohne mein Team geht gar nichts! Jedes Teammitglied bei Kymono ist entscheidend für den Erfolg des Unternehmens. Das schätze ich sehr und ich liebe es, mein Team um mich herum zu haben. Jeder Einzelne von uns lebt unsere Werte und Unternehmenskultur vor und wir wollen mit maßgeschneiderten Corporate-Outfits und gebrandeter Bürogestaltung auch anderen dabei helfen, die Unternehmenskultur noch mehr zum Vorschein zu bringen. Wenn wir uns stark mit dem gegründeten Unternehmen identifizieren, macht es das noch einfacher für alle Beteiligten, zusammen am Erfolg des Unternehmens zu arbeiten. Als CEO verlasse ich mich gerne auf mein Team.

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