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Open-Source-Konkurrenz für ChatGPT: Hugging Face veröffentlicht eigenen KI-Chatbot

Das US-Unternehmen Hugging Face setzt dem bekannten Chatbot ChatGPT eine Open-Source-Alternative entgegen. Huggingchat hinkt in der Entwicklung noch etwas hinterher, hat aber große Ziele.

Von Christian Weindl
1 Min.
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Jetzt auch als Open-Source-Modell: Hugging Face liefert eine Alternative zu ChatGPT. (Bild: TippaPatt/Shutterstock)

ChatGPT bekommt Open-Source-Konkurrenz: Wie Techcrunch berichtet, können Anwender:innen mit dem KI-Bot Huggingchat jetzt kostenlos und uneingeschränkt eine Alternative zu OpenAIs bekannter Software nutzen.

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Huggingchat: Kostenloser Chatbot mit den üblichen Kinderkrankheiten

Huggingchat kann im Prinzip alles, was die kommerzielle Verwandtschaft auch leistet: Kommunikation mit der KI in einem einfachen Web-Interface, wo sie je nach Anweisung Code schreiben, E-Mail-Entwürfe liefern oder sich aber auch kreative Texte ausdenken kann. Außerdem soll es möglich sein, das Tool in bereits existierende Apps zu integrieren.

Schlicht und frei zugänglich: das Web-Interface, in dem man Huggingchat bedienen kann. (Screenshot: Huggingchat / t3n)

Allerdings ist das Programm noch stark anfällig für Kinderkrankheiten, die ChatGPT schon länger hinter sich gelassen hat. So reagiert die KI auf manche Fragen noch sichtlich geprägt von voreingenommenem Quellenmaterial und liefert damit unzuverlässige bis falsche Antworten. Beim Test von Techcrunch antwortete der Chatbot zum Beispiel darauf, wer die letzte US-Präsidentschaftswahl WIRKLICH gewonnen habe: „Donald Trump“.

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Dafür hat Huggingchat im Test offen rassistische Fragen erkannt und die Antwort entsprechend verweigert. Völlig ungeschult ist die Software also nicht.

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Huggingchat soll mehr sein als bloße ChatGPT-Kopie

Entwickelt wurde das KI-Modell von dem deutschen Non-Profit-Unternehmen Open Assistant, das bereits an dem alternativen Text-zu-Bild-KI-Projekt Stable Diffusion beteiligt war.

Hugging Face räumt ein, dass das hauseigene KI-Programm noch besser werden muss, hat aber schon große Ziele: Man wolle ChatGPT nicht einfach kopieren, sondern einen eigenständigen Chatbot schaffen, der für alle zugänglich und zunehmend personalisiert API nutzen und dynamisch recherchieren kann, dabei aber so klein und effizient ist, dass er auf durchschnittlicher Hardware läuft, so das Unternehmen auf seiner GitHub-Seite.

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Expert:innen fürchten bei Open-Source-KI, dass sie noch häufiger zu kriminellen und unethischen Zwecken missbraucht wird, als das bereits bei kostenpflichtigen Modellen der Fall ist. Wenn die Qualität der Ergebnisse wirklich mit ChatGPT vergleichbar wird, dürfte diese Angst nicht ganz unbegründet sein.

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