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Analyse

Für IBM bricht jetzt ein goldenes Zeitalter an

IBM ist zukunftsorientiert aufgestellt und spielt erfolgreich in jedem heißen IT-Thema mit: KI, Cloud, Datensicherheit, Blockchain. (Foto: majestic b/Shutterstock)

IBM, ein Weltkonzern im Wandel, steckte lange Zeit in einem Umsatzloch. Obwohl der Konzern nun zum ersten Mal seit sechs Jahren ein Umsatzplus vorweist, sackt die Aktie ab. Ein Zeichen für die Kurzsichtigkeit der Anleger, denn IBM hat sich gut für die Zukunft aufgestellt.

Die Zeiten der Großrechner und Mainframe-Systeme sind vorbei, nicht nur in der IT-Welt, sondern auch bei BigBlue007. Obwohl IBM längst aktiv in Richtung Quantencomputer unterwegs ist, scheint die Wallstreet den US-Konzern immer noch anhand vergangener Maßstäbe zu bewerten. Dass IBM nicht in der alten Hardwarewelt hängen geblieben ist, sondern im Cloud-Markt zu einer festen Größe geworden ist, scheint nicht angekommen zu sein. Anders ist das Absacken der Aktie trotz vier Prozent Umsatzplus im letzten Quartal nicht zu erklären. Nach 23 Quartalen Umsatzstagnation und jetzt positiver Prognose gab die Aktie nach Handelsschluss in New York um 3,5 Prozent nach. Dabei werden die Zukunftswetten von CEO Ginny Rometti in den nächsten Jahren mit großem Erfolg aufgehen.

IBM und der Cloud-Markt

Salesforce-CEO Marc Benioff und IBM-CEO Virginia Rometty. Mittlerweile enge, strategische Partner auf dem Cloud- und KI-Markt. (Foto: IBM)

Mehr als 30 Prozent Umsatzsteigerung im Cloud Segment verkündet IBM im letzten Quartal. 17 Milliarden setzte der Konzern im vergangenen Jahr mit der Cloud um, allein 5,5 Milliarden davon im letzten Jahresquartal. Passend dazu vermeldet IBM heute eine strategische Kooperation mit Salesforce und wird bevorzugter Cloud-Provider beim CRM-Giganten.

60 Rechenzentren betreibt IBM mittlerweile weltweit für seine Cloud in 19 Ländern. Dabei steckt der Konzern seine Nase in so ziemlich jedes Zukunftsthema in der Cloud: Internet of Things, Blockchain oder AI mit der KI-Plattform Watson.

AI: IBMs Multitalent Watson

Mit Watson hat IBM eine KI-Plattform geschaffen, die heute zu den führenden selbstlernenden Systemen gehört. Über fertige SaaS-Lösungen oder über API nutzen große Unternehmen wie Salesforce die künstliche Intelligenz von Watson für ihre eigenen Cloud-Plattformen oder Software-Produkte. IBM greift dabei auf Daten aus vielen eigenen und externen Quellen zu: Handel, Wetter, Gesundheitswesen oder aus der industriellen Produktion. Seit neuestem hält IBM auch ein Patent, mit dem eine intelligente Cloud ihre benötigten Ressourcen selbst steuern und planen kann. IBMs Patentreichtum ist dabei ein Kapitel für sich selbst, über 100.000 hält der Konzern und ist zum wiederholten Mal mit rund 9.000 Patenten Spitzenreiter beim US-Patentamt. 1.900 Patente beschäftigen sich mit der Cloud, einige auch mit der Blockchain.

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