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ID-Charger: VW bringt günstige Wallbox auf den Markt

(Foto: Volkswagen)

Nach der Präsentation des Elektroautos ID 3 hat Volkswagen auch seine Wallboxen vorgestellt. Die einfachste Variante ist noch deutlich günstiger als die zuletzt vom ADAC getesteten Ladeeinrichtungen.

Der Autokonzern Volkswagen will den Absatz seiner elektrischen Autos mit einer besonders günstigen Wallbox unterstützen. Die Basisversion des ID Charger komme mit einem Einführungspreis von 399 Euro auf den Markt, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Damit lassen sich Elektroautos per Wechselstrom mit einer Leistung von elf Kilowatt (kW) laden. Zwei weitere Modelle sind vernetzt und verfügen sogar über einen eingebauten Stromzähler. Auf der IAA in Frankfurt am Main hatte Firmenchef Herbert Diess am Montag das neue Elektroauto VW ID 3 vorgestellt.

Die Basisversion der Wallbox verfügt bereits über einen eingebauten Fehlerstromschutz für Gleichstrom (Typ B). Ist dieser nicht integriert, können Zusatzkosten in Höhe von mehreren Hundert Euro entstehen. Der ID Charger ist damit mehr als 100 Euro günstiger als die Heidelberg Wallbox Home Eco, die aus einem Test des ADAC als Sieger hervorging.

LTE-Verbindungskosten bereits enthalten

Die vernetzte Wallbox von VW, der ID Charger Connect, kostet 599 Euro und kann per Wlan oder Lan mit dem Heimnetzwerk und dem Smartphone verbunden werden. Als Zusatzversion ist demnach auch eine Verbindung per Mobilfunk (LTE) möglich. Kunden können die Wallbox damit über eine App steuern und aus der Ferne warten. Möglich ist zudem eine Zugangskontrolle per Ladekarte.

VW ID 3 in Bildern
VW ID3. (Foto: t3n.de)

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Der ID Charger Pro verfügt neben einem serienmäßigen LTE-Modul über einen integrierten Stromzähler für eine kilowattstundengenaue Abrechnung. Zum Marktstart ist der ID Charger Pro ab 849 Euro erhältlich. Die LTE-Datenkosten sind laut VW für die gesamte Nutzungsdauer der Box bereits enthalten.

Der Mitteilung zufolge können die Charger von Ende November an über das Internet oder beim Volkswagen-Händler bestellt werden. Vor dem Kauf können Kunden laut VW „in einem kostenlosen Online-Check prüfen, ob die Installation bei ihnen problemlos möglich ist“.

 

Ladeeinrichtungen für Elektroautos sind seit Inkrafttreten der Niederspannungsanschlussverordnung vom März 2019 beim Netzbetreiber anzumelden (Paragraf 19). Übersteigt die Leistung einer einzelnen oder mehrerer Wallboxen den Wert von zwölf Kilovoltampere, muss der Netzbetreiber der Installation zustimmen. Der Anschlussnehmer muss für die Anmeldung ein Datenblatt für Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge (PDF) ausfüllen. Volkswagen bietet an, auf Wunsch auch die fachgerechte Installation und Inbetriebnahme der Wallbox zu übernehmen.

VW teilte auf Anfrage von Golem.de mit, dass die Wallbox auch von Nicht-VW-Kunden gekauft werden könne. Das gelte für das Ökostrom-Angebot „Volkswagen Naturstrom“, das schon über www.elli.eco bezogen werden könne.

Autor des Artikels ist Friedhelm Greis.

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