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Ikeas Starkvind ist ein Luftreiniger mit Smarthome-Anschluss

IKEA Starkvind. (Foto: IKEA)
Lesezeit: 2 Min.
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Ikea erweitert seine Produktlinie „Home Smart“ um einen Luftreiniger, der per App gesteuert werden kann. Ab Oktober soll Starkvind online oder im Markt erhältlich sein.

Die Luftqualität in Innenräumen ist nicht erst seit dem Beginn der Corona-Pandemie ein kritischer Faktor. Ab dem Herbst nimmt auch der Möbeleinzelhändler Ikea eine Lösung für die Reinigung der Luft in Innenräumen ins Programm.

Dreistufiges Filtersystem filtert Staub, Pollen und Gase

Der tatsächlich Starkvind genannte Luftreiniger ist dabei laut Hersteller für den Einsatz in Räumen mit bis zu 20 Quadratmeter Fläche optimiert. Für die Lufthygiene setzt er auf ein hintereinander geschaltetes Drei-Filter-System aus einem Vorfilter, einem Filter zur Partikelentfernung und einem Gasfilter. Der Vorfilter soll zunächst größere Partikel wie Haare und Staub aufnehmen.

Ikea Starkvind als Tisch in dunkelbrauner Holzoptik. (Foto: Ikea)

Der Partikelfilter soll dann rund 99,5 Prozent des Feinstaubs aus der Luft absorbieren. Auch Pollen soll diese Filterstufe aufnehmen. Der Gasfilter wiederum soll die Luft von verschiedenen gasförmigen Schadstoffen wie Formaldehyd und anderen flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) befreien und unangenehme Gerüche verringern, die zum Beispiel beim Rauchen oder Kochen entstehen.

Kein Schutz vor Coronaviren

Das gerade in der heutigen Zeit vermutlich wichtigste Bauteil – der Partikelfilter – ist auf eine Größe ab 2,5 Mikrometer aufwärts ausgelegt. Damit ist er nicht in der Lage, einzelne Coronaviren aus der Luft zu nehmen. Die liegen nämlich im Größenbereich zwischen 0,08 und 0,14 Mikrometern und bleiben selbst in konzentrierterer Form in Aerosolen eher unter einem Mikrometer. Als Schutzmaßnahme gegen Coronaviren taugt Starkvind damit bestenfalls nur als Teil einer mehrstufigen Strategie. Auf keinen Fall sollten Personen etwa auf Masken verzichten, weil der Starkvind im Raum im Einsatz ist.

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Ikea Starkvind. (Foto: Ikea)

Starkvind kann ins Smarthome integriert werden – muss aber nicht

Der Starkvind-Luftreiniger verfügt über fünf Gebläsestufen sowie einen Automatikmodus. Im Automatikmodus passt das Gerät die Lüfterdrehzahl mithilfe eines eingebauten Luftqualitätssensors an die Feinstaub-Belastung in der Luft an. Über den Sensor kann in der App die aktuelle Raumluftqualität abgelesen werden, wenn Starkvind über das Trädfri-Gateway betrieben wird. Das ist möglich, aber nicht erforderlich. Das Gerät funktioniert auch ohne App-Verbindung. Allerdings wird die Nutzung komfortabler, wenn Starkvind per Home-Smart-App konfiguriert und gesteuert wird.

Starkvind kommt als Standgerät und als Tisch

Ikea will Starkvind in zwei Varianten bringen – als Standgerät und als Tisch mit integriertem Luftreiniger. Das Standgerät sieht dabei eher wie ein Rundventilator mit frontalem Stoffüberzug aus, während der ebenfalls kreisrunde Starkvind-Tisch seinen Charme eher in einem Retro-Umfeld entfalten können wird. Hier findet die Luftzirkulation unterhalb der eigentlichen Tischplatte statt.

Das Standgerät wird Ikea in weißer und schwarzer Farbe anbieten. Der Starkvind-Tisch erhält neben einer Kombination aus Birke und Weißlack eine dunkelbraune Designvariante. Ikea verspricht einen erschwinglichen Preis, hat diesen aber noch nicht verraten.

Starkvind ist nicht das erste Lufthygiene-Produkt

Starkvind ist nicht das erste Ikea-Produkt, das sich um die Lufthygiene kümmert. Schon im vergangenen Jahr hat der schwedische Hersteller den Stand-Luftreiniger Förnuftig und den Luftqualitätssensor Vindriktning vorgestellt. Kombiniert kosten die beiden Geräte runde 60 Euro. Ein zusätzlicher Gasfilter ist für weitere zehn Euro erhältlich.

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