Test

Ikea Symfonisk im Test: So gut sind die günstigen Sonos-WLAN-Lautsprecher

Ikea-Symfonisk-Regalspeaker. (Foto: t3n)

Ikea hat zusammen mit den Soundexperten von Sonos smarte Lautsprecher der Symfonisk-Reihe entwickelt. Ab August sind sie erhältlich. Wir haben sie schon ausprobiert und waren überrascht, wie gut 100-Euro-Speaker klingen können.

Ikea bietet schon lange nicht mehr nur erschwingliche Möbel zum selbst zusammenbauen an. Das Einrichtungshaus hat sich vor Jahren schon mehr schlecht als recht an einem Smart-TV versucht, und in der jüngeren Vergangenheit auch sowohl an smarten Glühbirnen als Antwort auf Philips Hue als auch an Bluetooth-Speakern und diversen Smarthome-Gadgets. Für das neue Multiroom-Lautsprecher-System hat Ikea sich mit den Spezis von Sonos verbündet, was ein smarter Schachzug war, denn kaum ein anderes Unternehmen hat in diesem Segment einen besseren Ruf.

Bei den ersten beiden Symfonisk-Produkten der über mehrere Jahre angelegten Partnerschaft handelt es sich um einen Regallautsprecher und eine Lampe, deren Innereien jeweils auf dem Sonos-Speaker Play:1 (Test) basieren. Bei der Kooperation zwischen den beiden bringt Sonos sowohl seine technische Expertise ein als auch das eigene Ökosystem mitsamt der App (Mobil als auch Desktop) und WLAN-Anbindung. Ikea kümmert sich unter anderem um das Design.

Ikea Symfonisk: Sonos-Technik im schwedischen Design

Ikea Symfonisk Familie mit Sonos One. (Foto: t3n)

Ikea-Symfonisk-Familie mit Sonos One. (Foto: t3n)

Diese Unterteilung der Aufgaben ist klar erkennbar. Äußerlich erinnert der Regalspeaker durch seine Stoffbespannung ein wenig an den Bluetooth-Speaker Enerby, auf einer kleinen Stofflasche an der Front sind beide Partnerlogos – Sonos‘ sogar zuerst – aufgestickt. Die Speaker lassen sich entweder liegend oder hochkant positionieren. Smart ist die Möglichkeit, sie aufzuhängen zu können – hierfür bietet Ikea Montagevorrichtungen an. In der Küche oder dem Schlafzimmer nehmen sie so keinen Platz auf Arbeitsplatte oder Nachttisch weg. Zudem könnt ihr auf den Speakern auch Dinge mit einem Gewicht von bis zu drei Kilogramm ablegen – so fungieren sie wie ein kleines Wandregal.

Ikea Symfonisk neben dem Sonos One. (Foto: t3n)

Ikea-Symfonisk-Regalspeaker neben dem Sonos One (links). (Foto: t3n)

Die Lampe auf der andere Seite erinnert etwas an Apples Homepod mit Untersetzer, in der die Sonos-typischen Bedienlemente bestehend aus Lautstärke-Buttons und Pause-/Play-Knopf integriert sind. Die Bespannung besteht aus verhältnismäßig weichem Stoff und dürfte nicht jedermanns Geschmack entsprechen. Von Haus aus ist der Lampenteil nicht smart und lässt sich per Dreh-Schalter ein und ausstellen – dimmen lässt sich die Leuchte nicht. Mithilfe eines entsprechenden Leuchtmittels etwa von Philips Hue oder Ikeas Tradfri in den Fassungsgrößen E12/E14 könnt ihr sie wie alle anderen Lampen in euer Smarthome integrieren (und dimmen).

Wenige Anschlüsse, großes Partner-Okösystem – und Airplay 2

Ikea Symfonisk Regalspeaker. (Foto: t3n)

Ethernet-Port und Stromversorgung: Die Anschlüsse des Ikea-Symfonisk-Regalspeakers. (Foto: t3n)

Analog zum Sonos Play:1 (Test) oder dem Sonos One (Test) mit Alexa ist die Anzahl der Anschlüsse eingeschränkt: Lediglich ein Strom- und ein Ethernetanschluss sind an Bord. Diese Reduziertheit entspricht dem Sonos-Konzept: Inhalte kommen von Streaming-Anbietern – Sonos hat Kooperationen mit 80 verschiedenen Musik-Diensten – oder der eigenen auf einem Netzwerkspeicher abgelegten Musikbibliothek. Die Zuspielung per Bluetooth ist nicht möglich, dafür unterstützen die Lautsprecher Apples Airplay 2, sodass ihr Musik direkt von eurem iPhone oder iPad übertragen könnt. Zusätzlich könnt ihr die Lautsprecher über die Spotify-App per Spotify-Connect-Funktion direkt ansprechen.

Ikea Symfonisk mit Sonos-App. (Foto: t3n)

Ikea Symfonisk mit Sonos-App. (Foto: t3n)

Die Inbetriebnahme der Symfonisk-Speaker funktioniert genauso leicht und schnell wie bei den Sonos-eigenen Lautsprechern und nimmt nur wenige Minuten in Anspruch. Nach dem Einstecken in die Steckdose müsst ihr nur die Sonos-App öffnen und sie darin hinzufügen. Sogleich sind sie Teil des Sonos-Ökosystems und ihr könnt sie bequem per App bedienen. In Sachen Funktionsumfang gibt es im Vergleich zu den teureren Sonos-Speakern keinerlei Einschränkungen.

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2 Kommentare
Philipp H.
Philipp H.

Ich finde großartig, daß Sonos – mit Hilfe von IKEA – in diesem niedrigen Preissegment kommt. Der Marktpotential für Sonos ist jetzt dramatisch größer. Und nicht nur für “Musik zu Hause”, aber auch für Musik im Ladengeschäfte, Praxis or Restaurant. Als Techniker, installiere ich oft Musik-Systeme in Geschäfte. Weil Streamingdienste wie Spotify oder Deezer für eine gewerbliche Nutzung nicht lizenziert sind, nutzen viele Geschäftsinhaber den deutschen Streaming Musik Dienst http://www.Soundsuit.fm/de/ aus München, der perfekt mit Sonos als Premium-Partner integriert ist. Aber oft für die Geschäfte, sind die Sonos Boxen wie das Sonos Play One (circa 200 € pro) zu teuer. Hier sehe ich dann eine sehr schöne Möglichkeit zu viele kleine Läden, Restaurants, Fitnessstudios, sowie Praxis oder Friseur-Salons, endlich Streaming Technologie legal und preiswert einzuführen. Der Soundsuit Dienst kostet 29 € monatlich und dazu 2 IKEA Symfonisk Boxen für 2 x 99 €, und los! Jedes Geschäft verdienst coole Streaming Musik, Mood-basiert und steuerbar via eine App. IKEA und Sonos werden hier legale Streaming für Geschäfte demokratisieren. Und das finde ich toll!

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