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Test

Sonos Beam im Test: Sprachgesteuerte Soundbar mit gutem Klang

Sonos Beam im test. (Foto: Sonos)

Mit der Sonos Beam hat der kalifornische Homesound-Spezialist sein erstes neues Produkt für das Wohnzimmer präsentiert. Die Soundbar mit Alexa-Unterstützung ist mehr als nur ein kompakteres Update der Playbar. Wir haben sie ausprobiert.

Vier Jahre nach Vorstellung der Playbase und zwei Jahre nach Ankündigung der Playbase hat Sonos die Soundbar Beam vorgestellt, die ab dem 17. Juli in den Handel kommen wird. Mit einem Preis von 449 Euro ist Sonos Beam der aktuell teuerste smarte Lautsprecher – hat aber auch mehr als etwa Apples Homepod auf dem Kasten.

Sonos Beam: Kompakte Soundbar mit Sprachsteuerung

Die Sonos Beam ist mit ihrer Breite von nur 65 Millimetern und einer Höhe von 68,5 Millimetern um einiges schmaler und niedriger als die mit 900 Millimetern Breite und 100 Millimetern Hohe wuchtigere Playbar. Die neue Soundbar ist laut Sonos kein Ersatz der Playbar: Sie zielt mit einem 300 Euro günstigeren Preis und der kleineren Bauform auf eine andere Zielgruppe ab und ist in erster Linie für kleine bis mittelgroße Räume bestimmt.

Die Sonos Beam ist um einige kompakter als die Playbar – und hat Alexa an Bord. (Bild: Sonos)
Die Sonos Beam ist um einiges kompakter als die Playbar – und hat Alexa an Bord. (Bild: Sonos)

Das Design der Beam orientiert sich im Ansatz durch seine abgerundete Form am Sonos-One-Speaker (Test). Allerdings besitzt die Soundbar im Unterschied zum One kein feingelochtes Gitter aus Metall, sondern ein weiches Meshgewebe aus Stoff, das in Österreich gefertigt wird. Die Oberseite, auf der die üblichen Sonos-Bedienelemente wie Pause, „Vor und „Zurück als auch ein Mute-Button für Alexa mit LED-Licht zu finden ist, bildet eine leicht konkave Form. Sonos hat die Form nach eigenen Angaben so gewählt, um dem Gerät mehr Stabilität zu geben. Zudem soll die Form auch zu einer besseren Akustik beitragen und die Mulde soll Spiegelungen im TV-Bildschirm minimieren. Das funktioniert bei dem uns vorliegenden weiß-mattierten Modell  – selbst wenn die Soundbar direkt vor dem Fernseher aufgestellt ist.

Die Sonos Beam ist mit 65 Millimeter für eine Soundbar recht kompakt. (Foto: t3n.de)
Die Sonos Beam ist mit 65 Millimetern für eine Soundbar recht kompakt. (Foto: t3n.de)

Sonos Beam kommt mit HDMI-ARC-Unterstützung

Alle Anschlüsse der Beam befinden sich rückseitig. An Bord sind neben dem obligatorischen Netzanschluss ein Ethernet- und ein HDMI-Port. Letzterer unterstützt die ARC- und CEC-Protokolle. Praktisch: Im Lieferumfang ist ein entsprechendes HDMI-Kabel enthalten – inklusive eines optischen Audioadapters. Der Steck-Adapter ist für TV-Geräte bestimmt, die keinen HDMI-ARC-Anschluss (Audio-Return-Channel) besitzen. Ohne HDMI wird die Steuerung des Fernsehers per Alexa jedoch nicht unterstützt.

Die Anschlüsse der Sonos Beam. (Foto: t3n.de)
Die rückseitigen Anschlüsse der Sonos Beam. (Foto: t3n.de)

Eingerichtet wird die Beam über den Sonos-Controller, den es für Android, iOS, Windows und Mac gibt. Die Beam muss entweder mit dem Heimnetzwerk verbunden werden, was per WLAN oder Ethernet möglich ist. Wer ein iPhone oder iPad sein Eigen nennt, sollte am Ende der intuitiven Einrichtung die Soundverbesserung Trueplay verwenden. Damit werden die akustischen Eigenschaften des Raums und die Positionierung des Lautsprechers vermessen und die Klangeigenschaften der Beam dahingehend optimiert. Hierfür muss der User ein iOS-Gerät im Raum „herumwedeln“.

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Laut Sonos-CEO Patrick Spence arbeitet das Unternehmen bereits an einer eleganteren Soundoptimierung (im Podcast etwa bei Minute 41:00), bei der es nicht notwendig ist, mit seinem iOS-Gerät im Raum herumzulaufen. Stattdessen sollen die in die Sonos-Boxen integrierten Mikrofone – bei der Beam fünf an der Zahl – den Raum ausmessen, ähnlich wie es etwa bei Apples Homepod oder Googles Home-Max der Fall ist. Wann diese Funktion indes kommen wird, bleibt unbeantwortet. Apropos unbeantwortet: Sonos hat noch keinen konkreten Termin für die schon im Oktober 2017 angekündigte Integration des Google Assistant genannt – derzeit heißt es nur, sie würde im Laufe des Jahre kommen.

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2 Reaktionen
Andreas Floemer

Ups. Das hätte nicht passieren dürfen. Danke für den Hinweis. Ist korrigiert.

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agathe

»GuteM« Klang. Da graust´s ja der Sau bei eurer Rächtschreibunk.

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