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Ikea Symfonisk WLAN-Bilderrahmen mit Sonos-Sound im Test

Ikeas neuer Symfonisk-WLAN-Lautsprecher im Bilderrahmenformat mit Sonos-Sound ist durch seine Bauform besonders. Für den Preis liefert Ikeas „Symfonisk Rahmen mit WiFi-Speaker“ einen guten Sound, der jedoch nicht vollends an den Sonos One heranreicht.

6 Min. Lesezeit
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Ikeas Symfonisk-Bilderrahmen-Lautsprecher im Test. (Foto: t3n)

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Ikea meets Sonos Teil 3: Auf den sehr guten Symfonisk-Regallautsprecher (Test), der auch als Regal genutzt werden kann, und der Tischleuchte mit integrierten Lautsprechern, folgt der Sound-Bilderrahmen, der an die Wand gehängt oder auf den Boden gestellt werden kann. Der „Symfonisk Rahmen mit WiFi-Speaker“ kann als eine konsequente Fortsetzung der bisherigen Lösungen, die allesamt den Anspruch verfolgen, Lautsprechertechnik möglichst unauffällig – und für 179 Euro* auch noch recht erschwinglich – in den Wohnraum zu integrieren, verstanden werden. Der Test zeigt, dass das neue Konzept funktioniert.

Ikea Symfonisk: Bilderrahmen meets Sonos-WLAN-Speaker

Sonos inside: Die neuen Ikea-Symfonisk-Lautsprecher verstecken sich hinter einem Kunstdruck. (Foto: Ikea)

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Zunächst sollte die Frage geklärt werden, ob es sich dem dem „Symfonisk Rahmen mit WiFi-Speaker“ um einen Bilderrahmen mit Sonos-Sound handelt oder um einen Lautsprecher in Bilderrahmenform. Das lässt sich im Grunde relativ einfach beantworten, da Ikea nur eine begrenzte Auswahl an kunstvoll bedruckten Wechselfronten aus Stoff anbietet. Sagt euch keiner der derzeit zwölf zur Auswahl stehenden Drucke zu, habt ihr Pech gehabt. Eine Individualisierung etwa durch eigene aufgezogene Urlaubs- oder Familienfotos gibt es zurzeit nicht. Ikea hat zwar Pläne, die angebotene Kunstpalette zu erweiterten, ob der Kunde jemals eigene Drucke verwenden kann, ist aber unklar.

Angesichts der fehlenden Individualisierungsoption würden wir den Wi-Fi-Speaker als einen Lautsprecher in Bilderrahmenform definieren. Das dürfte für viele vollkommen okay sein, auch wenn die Auswahl der Kunstdrucke noch begrenzt ist.

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Ikea-Symfonisk-Bilderrahmen mit Wi-Fi-Speaker: Welches der Motive würdet ihr euch an die Wand hängen? (Bilder: Ikea)

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Der Soundrahmen besteht übrigens aus Kunststoff und wird in weiß und schwarz angeboten. Die Abmessungen des Symfonisk-Rahmens betragen 40 mal 56 Zentimeter bei einer Tiefe von sechs Zentimetern. Absolut dünn ist der Speaker also nicht, das Lautsprechergehäuse erstreckt sich jedoch nicht über die gesamte Breite, stattdessen springt der Rahmen zu allen Seiten mehrere Zentimeter ab, wodurch der Speaker schmaler wirkt, als er eigentlich ist.

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Ikeas Symfonisk-Bilderrahmen-Lautsprecher ohne die mit Stoff bespannte Front. (Foto: t3n)

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An die Wand dübeln oder nur anlehnen? Mit Ikeas Symfonisk-Bilderrahmen geht beides

Ikeas Symfonisk-Bilderrahmen-Lautsprecher steht auch gut im Regal. (Foto: t3n)

Euch steht frei, ob ihr den Speaker auf dem Boden oder einem Möbelstück platziert oder fest an die Wand bohrt. Für alle Eventualitäten sind entsprechende Vorrichtungen vorhanden. Stellt ihr die Boxen auf, so wird euch empfohlen, zwei Silikonfüße zu verwenden, die im Karton liegen. Damit schützt ihr den Rahmen vor Kratzern, und sie führen zur Entkopplung der Lautsprecher vom Untergrund, um Vibrationen zu reduzieren. Hängt der Speaker an der Wand, werden Schwingungen durch rückseitig angebrachte Filzpolster verringert. Das sollte auch die Nachbarn freuen. Für Dübel und Schrauben müsst ihr selbst sorgen.

Strom kommt in den Wi-Fi-Bilderrahmen über ein verhältnismäßig langes Kabel, das etwa 3,5 Meter misst. Aussparungen auf der Rückseite helfen dabei, das Kabel an der Seite oder nach unten herauszuführen. Falls ihr einen zweiten Symfonisk-Rahmen besitzt und beide als Stereopaar nutzen wollt, ist keine weitere Steckdose erforderlich. Stattdessen könnt ihr den zweiten Speaker über ein Verbindungskabel über den ersten mit Saft versorgen. Auf diesem Wege spart ihr euch einen Steckdosenplatz. Ob es der Ästhetik dienlich ist, ein Kabel zwischen den beiden Speakern verlaufen zu lassen, muss jede:r für sich entscheiden.

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Ikeas Symfonisk-Bilderrahmen-Lautsprecher – neben dem Stromanschluss sitzt ein weiterer Port, mit dem ein weiterer Lautsprecher mit Energie versorgt werden kann. (Foto: t3n)

Bei der Integration in das Heimnetzwerk stehen euch zwei Optionen zur Auswahl: kabellos per WLAN oder über einen Ethernet-Adapter. Um weiteres Kabelmanagement zu sparen, raten wir euch zur WLAN-Lösung.

Ikea-Symfonisk-Bilderrahmen – Steuerung am besten per Sonos-App

Ikeas Symfonisk-Bilderrahmen-Lautsprecher lässt sich am besten per Sonos-App steuern. (Foto: t3n)

Wie die ersten beiden Symfonisk-Speaker lässt sich auch der Soundrahmen über die Sonos-S2-App bedienen. Die App führt euch durch den Einrichtungsprozess, der in fünf Minuten erledigt ist. Ähnlich wie beim Sonos Roam erfolgt die Kopplung über die NFC-Spule im Smartphone. Falls euer Smartphone kein NFC besitzt, könnt ihr auf die akustische Kopplungslösung zurückgreifen, bei der der Lautsprecher einen Signalton abspielt.

In der Sonos-App könnt ihr euren präferierten Streamingdienst hinterlegen – insgesamt unterstützt die Plattform des US-Unternehmens über 100 verschiedene Musikstreamingdienste. Bei den meisten dürfte die Wahl aber wohl ohnehin auf Spotify, Amazon Music, Apple Music oder Tidal fallen. Aber auch Audible ist an Bord.

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Falls ihr euer Smartphone nicht zur Hand haben solltet, die Wiedergabe aber pausieren oder die Lautstärke ändern wollt, ist dies auch direkt an den Speakern möglich. Auf der linken Seite befinden sich gut versteckt rückseitig die klassischen Sonos-Buttons. Sie sind ausgezeichnet erreich- und gut ertastbar.

Ikeas Symfonisk-Bilderrahmen-Lautsprecher hat auf der linken Seite die üblichen Sonos-Steuerknöpfe. (Foto: t3n)

Da der Speaker Airplay 2 unterstützt, ist es auch möglich, Musik vom iPhone oder iPad zu übertragen. Das Gleiche gilt etwa auch für Spotify-Connect: Ihr könnt Musik über die Spotify-App auf den Symfonisk-Lautsprecher übertragen. Euch stehen letztlich viele Wege der Bedienung offen. Auch über Ikeas eigene Home-Smart-App lässt sich der Lautsprecher ansprechen, der Funktionsumfang ist dann indes extrem begrenzt. Zudem ist ein Trådfri-Gateway erforderlich, mit dem Ikeas Smarthome-Geräte angesteuert werden. Kurzum: Die Sonos-S2-App ist die beste Lösung, den Speaker zu steuern.

Wenn ihr ein Smarthome-System mit Alexa, dem Google Assistant oder Siri nutzt, könnt ihr den Speaker darin einbinden und ihn per Sprache steuern. Das geht indes nicht direkt über den Symfonisk-Lautsprecher, da er keine Mikrofone besitzt. Stattdessen muss das Sonos-Konto mit einem Amazon Echo, Google Nest Hub oder Homepod verknüpft werden.

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Und wie klingt der Ikea-Symfonisk-Rahmen mit WLAN-Speaker?

Während Ikea sich um die Gestaltung des Rahmens gekümmert hat, lag das Sounddesign weitgehend bei Sonos. Diese Aufteilung galt auch schon bei den ersten Symfonisk-Modellen, mit denen Ikea seine ersten Erfolgstreffer gelandet hatte.

Der Sound des 3,7 Kilogramm schweren Bilderrahmen-Speakers kann überzeugen. Sicher spricht er keine audiophilen Genusshörer an, die von mehreren Tausend Euro teuren Edellautsprechern und High-End-Anlagen verwöhnt sind. Für Lautsprecher zum Preis von für 179 Euro* klingen sie indes sehr ordentlich. Wie die beiden ersten Modelle besitzt der Bilderrahmen-Speaker einen Tief-/Mitteltöner und einen Hochtöner. Zudem ist in der oberen rechten Ecke eine Öffnung, die für einen besseren Bass sorgen soll.

Ikeas Symfonisk-Bilderrahmen-Lautsprecher neben dem Sonos One. (Foto: t3n)

Im Vergleich mit dem Sonos One, der trotz seiner Größe einen ausgezeichneten Klang mit einer hohen Dynamik und Breite liefert, wirkt der Symfonisk etwas kühler mit betonteren Höhen. Man könnte den Klang des Symfonisk auch als luftiger als den des One beschreiben, während der kompakte Sonos-Speaker den druckvolleren und besser definierten Sound liefert. Der Bass der Symfonisk-Lautsprecher ist in moderaten Lautstärken nicht sonderlich aufdringlich, was letztlich Geschmacksache ist. Bei höherem Volumen macht er sich stärker bemerkbar, ebenfalls ohne aufdringlich zu sein oder zu dröhnen. Ferner strahlt der Symfonisk den Klang aufgrund seiner Bauweise nach vorne ab, während der One den Sound auch zu den Seiten strahlt.

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Wie ein Sonos-Speaker unterstützt der Symfonisk-Soundrahmen die Einmessung per Trueplay, mit dem der Klang für den jeweiligen Raum optimiert werden kann. Hierfür ist jedoch ein iOS-Gerät erforderlich, mit dem ihr zur Einmessung durch den Raum laufen müsst. Nach der Einmessung klingen tiefere Töne etwas konturierter – einen allzu großen Unterschied macht es unserer Meinung nach aber nicht. Für Android-Smartphones wird die Funktion nicht angeboten. Wir verstehen ohnehin nicht, dass Ikea respektive Sonos diese Einmesstechnologie nicht, wie Apple beim Homepod oder Google bei Nest Audio, in den Speaker integriert. Damit sind keine zusätzlichen Gerätschaften erforderlich, die Speaker werden zudem automatisch optimiert.

Insgesamt liefert der Symfonisk-Speaker einen guten Sound, der zwar noch Luft nach oben hat, für den Preis und seine Bauart dennoch überzeugt.

Fazit zum Ikea-Symfonisk-Soundrahmen: Smarte Lösung mit Luft nach oben

Ikeas drittes mit Sonos entstandenes Symfonisk-Produkt bietet durch seine Bauweise einen besonderen Lautsprecher, der sich elegant in den Wohnraum integriert. Damit erreicht der Hersteller sein vorab gesetztes Ziel. Sicherlich ragt er weiter aus der Wand als ein Familienfoto, dennoch nimmt er weniger Platz weg als ein handelsüblicher Standlautsprecher und sieht zudem auch noch recht adrett aus. Wir wünschten uns dennoch eine größere Auswahl an Motiven oder gar die Möglichkeit, eigene Drucke auf einen kompatiblen Stoffrahmen zu ziehen.

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Abgesehen davon liefert der Symfonisk-Lautsprecher einen guten Sound, der zwar nicht in High-End-Höhen angesiedelt ist, aber für den normalen Hausgebrauch ausreicht. Praktisch sind die Speaker zudem für Surround-Anlagen in Kombination mit einer Sonos-Arc- oder –Beam-Soundbar. Denn sie können als rückwärtige Lautsprecher eingesetzt werden, ohne Platz zu rauben.

Wer auf der Suche nach Lautsprechern ist, die nicht nach Lautsprechern aussehen, und mit den Motiven keine Probleme hat, sollte sich die neuen Symfonisk-Speaker mal ansehen. Sie sind ab dem 15. Juli für 179 Euro* pro Stück bei Ikea erhältlich.

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